Vielleicht stellt die Heute erfolgte Gründung des Südsudan die Wende für die von Bürgerkrieg und Genozid gezeichnete Bevölkerung des schwarzafrikanischen ehemaligen Südteils des Sudans dar. Die hohe Rate von Analphabeten und die absehbare Abhängigkeit von Ölexporten lässt aber nur wenig Hoffnung aufkeimen. Ein bemerkenswert positives Detail: Die jubelnden Bewohner der neuen Hauptstadt Juba schwenkten heute Nacht besonders auffällig die Fahnen der USA und Israels. Die Mär vom großen und kleinen Satan scheint in diese vernachlässigte Ecke Afrikas noch nicht vorgedrungen zu sein – hier öffnet sich ein weites Betätigungsfeld für die UNO und zahlreiche wohlmeinende NGOs, die eigentlich absolut gar nichts auf die Reihe kriegen, diesen Umstandaber  natürlich zu ändern versuchen werden.