You are currently browsing the monthly archive for November 2010.

Ein Schritt in die richtige Richtung gegen das Scheingeld wäre ein Währungssystem, in dem der Wert der Währung auch an das Gold gekoppelt wird, ähnlich wie seinerzeit in Bretton Woods. Dann würde vermutlich noch deutlicher, welches Geld durch neuerliches Drucken schneller an Wert verliert. Golddeckung sieht aber anders aus. Und das ist nicht nach v.Mises die einzige Form des Geldes, die Finanzkrisen verhindern könnte. Read the rest of this entry »

Jeden Samstag Abend feiert RTL Quotenerfolge mit einem radebrechenden Farbigen, einer ebenso gut deutsch sprechenden hübschen holländischen Fußballerfrau und dem unvermeidlichen Dieter Bohlen. Das Konzept zieht seit jeher über die Märkte und heißt: Kuriositätenkabinett. Und Wettbewerb. Read the rest of this entry »

Christoph Süß ist ein Beispiel dafür, dass man selbst linken Gesinnungsjournalismus intelligent machen kann. Vielleicht liegt´s am Umfeld des “Bayerischen Rundfunks”. Am Donnerstag sendete Süß´”Quer” einen Beitrag, das Biogas, das vornehmlich aus Mais hergestellt wird, viel zu viel CO² produziert (hier anzuschauen). Und Greenpeace ist plötzlich gegen Bio-Sprit, dessen zwangsweise Beimischung das Benzin zusätzlich verteuert. Read the rest of this entry »

Der Widerstandstourismus geht los und der schwarze Block ist mit dabei. Polizisten werden mit Böllern beworfen, was aber keinen grünprotestantischen Ökotrottel vom Beginn einer Gewaltspirale sprechen lässt, nein, das Credo der “Aktivisten” lautet: “Der Castor kommt, die Demokratie geht.” Falsch, der Castor kommt und die Sozialisten warten schon auf ihn.

 

Nun rollen wieder Traktoren und Castoren und so genannte Demonstranten und die Ordnungsmacht liefern sich ein “Katz und Maus” Spiel, das mit dem Grundrecht auf Demonstration nicht mehr in Einklang zu bringen ist. Denn hier will eine unlegitimierte Gruppe von einem Recht auf Widerstand Gebrauch machen, das keins ist. Read the rest of this entry »

Die Steuerschätzer vermuten dieses Mal, dass der Staat bis 2012 62 Milliarden Steuergelder mehr einnehmen, als im Mai vermutet. Da hatten sie gedacht, der Staat würde satte 177,3 Mrd. € weniger einnehmen, als sie im Mai 2008  geschätzt hatten. Die realen Entwicklungen weisen in eine andere Richtung: Die Staatseinnahmen wachsen und wachsen und wachsen. Waren es 2004 noch 442,8 Mrd, €, so erreichten sie 2008 unglaubliche 561,1 Mrd. €, 120 mehr. Auch im Krisenjahr 2009 waren es noch 80 Mrd. €, nämlich 524  Mrd. €. Read the rest of this entry »

Da träumt jeder Privatinsolvenzler von. Aus Luft macht man Geld und damit kauft man seine eigenen Schulden zurück. Das freut auch den Gläubiger, denn der ist das Risiko los und hat scheinbar frisches Geld in der Hand. Amerikanische Staatsanleihen will die Federal Reserve in Kürze für 600 Mrd. Dollar zurückkaufen. Angeblich nur, um die Konjunktur zu stützen. In Wahrheit gibt es aber wohl noch einen zweiten Grund. Read the rest of this entry »

Oder doch nicht: Fed lockert Geldpolitik noch weiter.

Eigentlich wollte ich schreiben: Das beste was sich über die Wahlberichterstattung in der ARD sagen lässt, ist, dass Boulevard, Soap und Telenovela aus dem Vormittagsprogramm verdrängt wurden. Das ist falsch. Das gebührenfinanzierte Manna ist allenfalls besser, als dem amerikanischen Amerika-Hasser Ron Williams zuzuhören, dessen künstlerische Höhepunkt eine zugegebenermassen ganz komische Ronald Reagan-Imitation war.  Read the rest of this entry »

Als sie Obama zum Präsidenten wählten, da dachten Medien und Politik, die Amerikaner hätten aufgegeben und würden sich nun europäisieren und vor allem sozialdemokratisieren lassen. Also lobte man die Amis, weil alle dachten, sie seien nun auf dem Pfad aller zivilisierten Völker eingeschlagen. Rundumversorgung für alle, mehr Affirmative Action, Multilateralismus und das Ende des gefährlichen “Amerikanischen Traums” erhofften sich die europäischen Eliten von ihrem Kandidaten, den sie vor seiner Wahl nicht peinlich genug abfeiern konnten. Zwei Jahre später stehen in Europa noch immer alle auf den Sunny-Boy im Weißen Haus, nur die Amerikaner haben von Barry die Schnauze voll. Satte 50% gaben in einer Umfrage an, die Republikaner wählen zu wollen, ein unfassbarer Wert, wenn man bedenkt, dass George Bush als der unbeliebteste Präsident aller Zeiten aus dem Amt gegangen ist. Der Grund für diesen Umschwung? Laut den deutschen Medien liegt es an den Amis, die ihre historische Chance nicht nutzen wollen, sich von Obama in ein sozialdemokratisches Zeitalter führen zu lassen und so tun sie alles, damit wenigstens der Deutsche sieht, wie blöd die Amis sind. Die Ressortleiter Antiamerikanismus von Spiegel Online, das Traumduo Pitzke und Schmitz, stellen einen Katalog mit Obamas Erfolgen zusammen und loben vor allem seine desaströse Außenpolitik, die zu einem Erstarken jedes nur denkbaren reaktionären Staates geführt hat. Der Politikwissenschaftler Christian Hacke behauptet im NDR, dass die Gegner Obamas vor allem Rassisten aus den Südstaaten seien, die einem Schwarzen keinen Platz im Weißen Haus gönnen und Bernd Pickert bezichtigt die Amerikaner in der taz als “undankbar“, weil sie nicht erkannt hätten, welche grandiosen Pläne der Präsident mit ihnen hat.

Fazit: Die Amis sind einfach dumm. Obamas politische Gegner können nur Rassisten, Rednecks und Verschwörungstheoretiker sein, denn kein normaler Mensch kann etwas gegen den Messias haben. Zum Glück haben die Amerikaner aber die Deutschen, die ihnen bei den Themen Demokratieverständnis, Diktatur und Rassismus immer wieder gerne Nachhilfe geben.

Die ohnehin nicht darstellbare konkrete Vorhersage ökonomischer Entwicklungen wird dadurch erschwert, dass der wesentliche Produktionsfaktor der letzten Jahrzehnte übersehen wurde: Wissen. Denn neu entdecktes Wissen und die maschinelle Speicherung und Verarbeitung von Wissen sorgen dafür, dass dieser Faktor in erfolgreichen Volkswirtschaften grösser eins ist. Read the rest of this entry »

Auf RTL hat ein Medium den unter mysteriösen Umständen in einem Genfer Hotelzimmer in den Achtziger Jahren zu Tode gekommenen Uwe Barschel zu seiner Todesart befragt, auf Wunsch der Witwe. Das Ergebnis vorweg genommen: Er sei ermordet worden und habe keinen Selbstmord verübt. Das obskure TV-Stück bringt eine Affäre zurück auf den Schirm, die in der Bundesrepublik einen Wendepunkt markierte.

Read the rest of this entry »

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 646 other followers