Als der Messias (“Yes we can”) amerikanischer Präsident wurde, bekam er gleich den Friedensnobelpreis. Wohl  kaum zu recht. Jetzt rückt Bob – Watergate – Woodword ihm zu Leibe. Während die FAZ noch rätselt, warum sein Wirtschafts- und Finanzteam sich in Auslösung befindet, beschreibt die Reporterlegende die strategielose Schlacht unter Obamas Militärberatern. Deutlich wird auch, dass die militärischen Beschlüsse den politischen Vorgaben folgen und nicht den strategischen Notwendigkeiten. Der Abzug aus Irak oder Afghanistan wird nach dem Wahltermin ausgeguckt.

Zwar hat die Obama-Euphorie hierzulande spürbar nachgelassen, der Mann kann ja immer noch ganz gut reden. Nur dass er dann nicht tut, was er sagt.

Über das Scheitern des Keynesianismus in Amerika wird hier auch nichts geschrieben. Schulbuchmässig versagt das mit frisch gedrucktem Geld finanzierte Konjunkturprogramm. Was bleibt ist Wertverfall und Schulden.

No, he can´t.