In den nächsten 10 Jahren müssen deutsche Stromverbraucher etwa 90 Mrd.  € mehr für die Subventionierung von Wind- und Wasserkraft ausgeben, als wenn die schnöden Atomkraftwerke weiter betrieben und das ein oder andere neu gebaut würde. Das wäre mir auch am liebsten und ökonomisch sinnvoll. Deshalb ist die Verlängerung der Laufzeiten der bestehenden Werke der richtige Weg. Vielleicht ändert sich bis dahin ja die Stimmungslage oder die Kernfusion ist erforscht. Trotzdem sind regenerative Energien der einzige Weg, den Öl- und Geldfluß zu arabischen Potentaten trocken zu legen. Nur dann sind sie auf die Produktivität der eigenen Bevölkerung angewiesen und das Geld zur Finanzierung von Hamas und Konsorten fehlt.

Israel, das vor allen Dingen als Sündenbock gebraucht wird, hat seine historische Funktion eingebüsst und darf einfach weiter existieren. Zwischen den Anrainerstaaten und dem jüdischen Staat entwickelt sich so ein reger Handel und Ausbau von Ressourcen. Und irgendwann kann Hendryk M. Broder dann mit dem ICE von Tel Aviv nach Teheran düsen, während er an einem guten Glas Rotwein nippt.

Wenn diese Vision allerdings Wirklichkeit werden sollte, müsste die Energiepolitik sich radikal ändern. Statt mit Milliarden ineffiziente und viel zu teure State of the Art Technologie zu bezuschussen und so eine Industrie zu begründen, die ohne Subventionen nicht lebensfähig ist, sollte man das Geld lieber in Forschung und Entwicklung stecken und so den Wirkungsgrad massiv erhöhen. Der Ausbau erfolgt erst dann, wenn das ganze wirklich wettbewerbsfähig ist und nicht aus CO² – Hysterie an den Markt gebracht werden.

Solange gibt es auch andere Lösungen. Brennstoffzellen und Blockheizkraftwerke, effizientere konventionelle Energiegewinnung könnten der Weg ebnen.

Das einzige Problem. Je weniger Öl nachgefragt wird, desto niedriger sein Preis. Und das vermindert wieder die Anreize, in “neue” Energieformen zu investieren.