In Berlin werden 20 Prozent aller Gewalttaten von nur 1000 türkischen und arabischen jugendlichen Tätern begangen, eine Bevölkerungsgruppe, die 0,3 Promille der gesamten Berliner Bevölkerung stellt. Aber im Integrationsbericht der Bundesregierung wird deren Kriminalität relativiert.

Es heißt dort: „Zumindest für die Gruppe junger Menschen gehen Kriminologen davon aus, dass bei einem Vergleich der Gruppe mit gleichen familiären, schulischen und sozialen Rahmenbedingen sowie übereinstimmenden Werteorientierungen eine höhere Belastung von Nichtdeutschen letztlich nicht mehr feststellbar“ sei. Bei diesem Geschwurbel wird offenbar empirische Wissenschaft mit politischer Theologie verwechselt.

Thilo Sarrazin, der Geert Wilders der Bundesbank in der Blöd-Zeitung. Die veröffentlicht sein Buch in Auszügen in einer ganzen Serie.

Jedes Wort ist ein Angriff auf die Political correctness aber keine Diffamierung des Islam. Der ist eine Religion, die ihre Reformation noch vor sich hat, Frauen- und Menschenrechte verleugnet und Gewalt verherrlicht. Daran gibt es keinen Zweifel.

Auch die Beschreibung der Lebensumstände der meisten Türken und Araber ist statistisch belegt. Und die Kosten sind für das Sozialsystem immens.

Zugegeben seine pointierten Formulierungen etwa über die häufigeren angeborenen Behinderungen aufgrund einer inzestiösen “Heiratspolitik” mit Importbräuten lassen selbst micht schlucken. Aber sind sie falsch?

Zur Klarstellung: Ich bin kein Muslim-Hasser und begegne jedem auf offener Strasse ohne Vorurteil. Mit guten Freunden aus Persien fahre ich regelmässig in Ski-Urlaub. Dabei essen sie allerdings auch gerne auf der Hütte nur eine Bratwurst mit Pommes und sind genauso “ungläubig” wie ich auch.

Ich würde – wenn ich einen Job zu vergeben hätte – jederzeit einen geeigneten Türken oder Tunesier einstellen, wenn er sich bewährt. Auch in der Klasse meiner Tochter und in ihrer Schule sind sehr viele Kinder und Jugendliche mit “Migrationshintergrund”. Dass auf dem Gymnasium so viele Türken zu finden sind, finde ich sehr gut. Es macht mich hoffnungsfroh, dass die “Bildungsrepublik” die Ghettos langsam durchdringt und die positiven Beispiele der Arrivierten die Migrationsunwilligen in´s Grübeln bringt.

Aber die Statistik spricht eine andere Sprache. Wer sich wie die etablierte Politik künstlich über die Hypothesen Sarrazins aufregt, statt sich mit ihrem Inhalt auseinander zu setzen und sie gegebenenfalls zu widerlegen, will ein Problem nicht verstehen, dass offensichtlich besteht. Der Zentralrat der Juden, der Sarrazin gleich den NPD-Beitritt empfehlt, hätte besser mal die Klappe gehalten. Er desavouiert sich selbst

Übrigens sind die meisten so vernünftig wie Sarrazin. Blöd hat eine Meinungsumfrage angeschlossen, bei der zum Zeitpunkt dieses Posts über 100.000 Leute abgestimmt haben. 88% stimmen voll zu, 5 halten allerdings die Tonlage für falsch, nur 7% widersprechen.

In einem Punkt irrt Sarrazin:

In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung.

Das tut die Integrationsindustrie vor allem aus einem Grund: Um sich selbst nicht überflüssig zu machen und sich die Existenzgrundlage zu entziehen.