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Alljährlich veröffentlicht das DIW eine Studie zur Einkommensverteilung in Deutschland. Das macht wenig Arbeit und bringt viel PR.  Falsch ist sie trotzdem. Und ihre Interpretation auch. Denn wenn das mittlere Einkommen steigt, weil immer mehr Menschen relativ viel mehr verdienen, sind automatisch mehr Menschen relativ arm. Aber da kann man ja keine Zahlen draus machen. Tatsächlich sind die Einkommen in Deutschland seit Jahrzehnten relativ gleichverteilt und das Risiko für die Mittelschicht, “reich” zu werden, ist weitaus größer als zu verarmen. Aber das wäre ja keine Schlagzeile. Read the rest of this entry »

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Kleines Video zur Erheiterung der philosemitischen Volksmassen:

via Weltverschwörungsblog:

Die bürgerliche Presse hat die Protestkundgebung, die gestern auf dem Berliner Breitscheidplatz mit einigen hundert Teilnehmern stattfand, mal wieder totgeschwiegen. Wer dort redete, hatte durchaus etwas zu sagen. Read the rest of this entry »

Zwei Probleme durch die freien Kräfte des Marktes gelöst:

Fachkräftemangel gleicht Löhne in Ost und West an

Was das zweite Problem ist? Die Ausbildung. Denn ein Fachkräftemangel und die damit ansteigenden Lohnkosten sorgen dafür, dass Unternehmen verstärkt selber ausbilden. Die Marktwirtschaft ist schon klasse!

In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw- und Lkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt um die schlechten Fahrer zu identifizieren.

Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen -unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen- Fahnen ausgehändigt. Read the rest of this entry »

Sofort nach Unterschrift des Koalitionsvertrages machte die Regierung sich an´s Sparen und schafft die Dienstwagen der Minister ab. Ab jetzt sollen sie lieber ein Taxi nehmen, die paar Meter zum Parlament am besten laufen, auch wenn die Sicherheit protestiert. Der Premier geht (im wahrsten Sinne des Wortes) mit gutem Beispiel voran. Der Premier ? Richtig, denn es handelt sich um Großbritannien. Gleichzeitig kauft die deutsche Bundesregierung für ihre “Flugbereitschaft” neue Flugzeuge für 1 Mrd. €.  Die können die Briten gar nicht mehr abschaffen, weil sie keine haben. Die Regierung fliegt British Airways. Selbst für die Queen wird in ein Linienflugzeug in der ersten Klasse ein extra dafür angefertigter Container eingebaut. Auch die königliche Yacht Britannia ist Geschichte. Read the rest of this entry »

Seltsame Suchbegriffe, die hierher führten:

  • sex im stehen
  • entjungfern gegen geld 2010
  • finanzkrise -neger -verschwörung -überfremdung

Beruhigend ist, dass diese Sucher nicht allzu lange hier auf der Seite geblieben sein dürften.

Vorgestern hat sich der Landtag von Nordrhein-Westfalen konstituiert. Nach der Feststellung der Beschlußfähigkeit hätte der scheidende Präsident zur Wahl des nächsten auffordern müssen. Doch das unterblieb. Es hatte sich kein Kandidat gemeldet. Willkommen in Absurdistan.  Read the rest of this entry »

Garrelt Duin kennen nur wenige Deutsche und selbst in seinem eigenen Wirkungsbereich dürfte der Mann nicht besonders bekannt sein. Duin war bis vor kurzem Chef der Niedersächsischen SPD, bis er von den eigenen Leuten aus dem Amt gemobbt wurde und betätigt sich nun, nachdem er nicht mal die eigene Partei in den Griff bekommen konnte, als großer Visionär und Staatsreformer. Zumindest denkt er das und bringt einen bekannten Plan ins Spiel: Die Reduzierung der Anzahl der Bundesländer. Aus den bisher 16 Ländern sollen weniger als acht werden. Damit will Duin “in keiner Weise lebensfähige” Länder an wirtschaftlich stärkere Einheiten anschließen. Read the rest of this entry »

Der Ton der deutschen Medien verrät es uns: Die Niederlande sind ab sofort ein echter Dorn im Fleisch des linken Zeitgeistes. Dabei meine ich gar nicht so sehr das sensationelle Abschneiden von Geert Wilders und seiner PVV, sondern vor allem die Tatsache, dass mitten in der Staatsschuldenkrise ein ehemaliger Manager Premierminister unseres liebenswerten Nachbarlandes werden wird. Marc Rutte von der VVD machte Wahlkampf mit einem Sparprogramm von 30 Milliarden Euro – hierzulande ein Grund für eine Kampagne voller Heuschrecken, Klassenkampf und Demokratiedämmerung – und machte seine Partei zum ersten Mal zur stärksten Kraft in der Tweede Kamer des Parlaments in Den Haag. Noch schöner war aber der Umgang der Kontrahenten miteinander. PvdA-Spitzenkandidat Job Cohen gratulierte in seinem Statement nach den ersten Hochrechnungen allen Gewinnern der Wahl, unter gellenden Buh-Rufen seiner Parteigenossen sogar dem angeblichen Rassisten Wilders.

Wij Duitsers kunnen nog veel leren van de Nederlanders!

Die Kündigung der aus mir nicht bekannten Gründen als “Emmely” bezeichneten Berliner Kassiererin Barbara E. wurde heute vom Bundesarbeitsgericht für nichtig erklärt. E. hatte an ihrem Arbeitsplatz Pfandbons im Wert von 1.30 € unterschlagen. Und in der Tat ist der Betrag lächerlich, aber auch die Frage in die andere Richtung muss erlaubt sein: Warum hat “Emmely” diese 1.30 € stehlen müssen? Zahlt ihr der Arbeitgeber kein Gehalt? Konnte sie nicht fragen, ob sie sich 2 € leihen kann?

Die Frau hat gestohlen. Un wenn es nur 30 Cent waren, es ist keinem Arbeitgeber zuzumuten, jemanden zu beschäftigen, der am Arbeitsplatz stiehlt.

Im Bericht des Reporters von “Heute” schwang mit, dass die Richter ein Zeichen zum Schutz älterer Arbeitnehmer setzen wollten. Wenn das wahr ist, dann unterliegt das Recht auf Eigentum ab sofort einer Altersgrenze. Bravo, Euer Ehren!

Man kann gar nicht soviel bloggen, wie man kotzen möchte. Bei Opel ist die Sache klar. In Rüsselsheim traten die Spitzenkandidaten Steinmeier und Merkel als Stimmenkäufer der Arbeitsplatzbesitzer auf Kosten der Arbeitssuchenden und der Gesellschaft aus. Als der Opel-Eigner General Motors dem Zirkus ein Ende machte und eine staatliche Zwischenfinanzierung zurückzahlte, war die Messe gelesen. Und die Kanzlerin, die sich mal wieder zur Retterin geriert, hätte aus dem Schaden lernen müssen. Der  Weinbauminister a.D. Brüderle hat recht: der Staatskonzern General Motors braucht keine Bürgschaft, die den Kredit billiger macht. Bezahlt aus den Steuergeldern der Konkurrenz aus Wolfsburg und Köln.  Wäre dem nicht so, dann hätte der nette Her Reilly schon längst wieder in Begleitung des Betriebsrates in Berlin an der Tür des Kanzlramts rütteln. Read the rest of this entry »

Ein weit vebreitetes Vorurteil über die Juden ist ihre vermeintliche intellektuelle Überlegenheit, mit der sie auf dieser Erde schon einige Weltverschwörungen angezettelt hätten. Dass das nicht gelang, liegt wahscheinlich auch daran, dass von den Rassisten und Menschenverächtern die Existenz von Jüdinnen wie Dr. Edith Lutz übersehen haben. Sie gehört zu einer ganzen Anzahl minderbemittelter Juden, die jetzt ein Schiff chartern, um im Fahrwasser des iranischen Halbmonds, der von den “Revolutionsgarden” begleitet wird, Gaza zu entern, um die dort lebenden “Palästinenser” mit Hilfsgütern zu retten. Die dafür erforderlichen Hilfsgüter lagern bei Frau Dr. Lutz bereits schon im Keller in Köln-Sötenich. Read the rest of this entry »

Zur Erinnerung: Die Bundesversammlung besteht nur zur Hälfte aus rechtmäßig gewählten Abgeordneten! Die andere Hälfte setzt sich aus ernannten Politrentnern, Sportlern, Schauspielern, B-Promis und anderen sogenannten “Personen des öffentlichen Lebens” zusammen. Auf Grund der Kürze ihrer Karriere dürfte die Grand-Prix-Siegerin die Wahlfrau werden, die am ehesten auf dem Teppich geblieben ist.

Wer sich nun also über die Zusammensetzung der Bundesversammlung wundert: Eine Direktwahl könnte diese Institution der Parteien und ihrer jeweiligen Günstlinge ganz einfach im Orkus der Geschichte verschwinden lassen.

Der Amerika-Korrespondet von SPON, Gregor Peter Schmitz, ist bisher vor allem durch Bush-Bashing, Berichte über die Tea-Parties und absurde Heiligenverehrung des aktuellen Präsidenten hervorgestochen. Kongenial spielte er sich mit seinem Kollegen Marc Pitzke die immer gleichen Bälle zu und fabulierte – zwischen der ein oder anderen Hymne auf “Big O” – über das gute (linke) und böse (konservative) Amerika. Jetzt hat sich mit Helen Thomas eine ganz große Figur des linken Journalismus um Kopf und Kragen geredet und Schmitz würdigt die 89-jährige Antisemitin ausgiebig. Read the rest of this entry »