Schluss mit der Zusammenarbeit zwischen Sachsen und dem “jüdischen Schurkenstaat”, eine Ächtung des “jüdischen Terrorstaats” und die Anprangerung der “blühenden Holocaustindustrie”. Das waren die Kernpunkte von Holger Apfels Rede vor dem sächsischen Landtag. Das Ergebnis: eine Suspendierung für zehn Sitzungen und jede Menge Buh-Rufe.

Bleibt nur eine Frage: Worin besteht der Unterschied zu diversen Pazifisten, der Linkspartei oder anderen vom Antisemitismus durchdrungenen Gruppierungen, Organisationen und Einzelpersonen? Ganz einfach, die meinen zwar das gleiche, drücken es aber im inzwischen akzeptierten antizionistischen Duktus aus. Damit stehen sie in Sachen Israel eigentlich voll auf der Seite von Holger Apfel, aber es ist Teil ihrer antizionistischen Taktik, antifaschistisch zu sein.

Merke: Nazi-Antisemit ist böse, Links-Antisemit ist ein Menschenrechtsaktivist.