Ein weit vebreitetes Vorurteil über die Juden ist ihre vermeintliche intellektuelle Überlegenheit, mit der sie auf dieser Erde schon einige Weltverschwörungen angezettelt hätten. Dass das nicht gelang, liegt wahscheinlich auch daran, dass von den Rassisten und Menschenverächtern die Existenz von Jüdinnen wie Dr. Edith Lutz übersehen haben. Sie gehört zu einer ganzen Anzahl minderbemittelter Juden, die jetzt ein Schiff chartern, um im Fahrwasser des iranischen Halbmonds, der von den “Revolutionsgarden” begleitet wird, Gaza zu entern, um die dort lebenden “Palästinenser” mit Hilfsgütern zu retten. Die dafür erforderlichen Hilfsgüter lagern bei Frau Dr. Lutz bereits schon im Keller in Köln-Sötenich.

Frau Dr. Lutz, eine ehemalige Krankenschwester und offensichtlich promovierte Lehreren (wer hätte es gedacht, dass es auch bei Juden den zweiten Bildungsweg gibt) instrumentalisiert ihre Herkunft wie viele andere in einer Ansammlung von Juden, die alle Vorurteile Lügen straft, die seien besonders intelligent und die Elite der Gesellschaft: “Die jüdische Stimme für einen gerechten Frieden” versucht, die Herkunft ihrer Mitglieder zu instrumentalisieren, um ihrer merkwürdigen Botschaft besondere Glaubwürdigkeit zu geben.

Würde dieser Anzahl merkwürdiger Figuren sonst irgendjemand Gehör schenken, wenn sie sich nicht mit dem “Attribut” jüdisch als moralisch unangreifbar immunisieren wollen.  Sie schaffen etwas, was nicht mal Adolf gelang. Sie machen Objekte jüdisch. Schließlich macht sich ein “jüdisches Schiff” auf den Weg nach Gaza. Wann und wo hatte es seine Barmitzwa? Gibt es auch Synagogen für Schiffe.

Ich finde die Frage, ob man solchen Unsinn als antisemitisch bezeichnet oder nicht, weniger bedeutsam. Ich bin endlich für mehr Normalität: Wir alle müssen wissen: Es gibt auch blöde Juden.

P.S.:Links gibt´s nicht. Wir wollen diesen Figuren nicht auch noch Traffic besorgen, sonst könnten wir ja auch noch über Eva Herman schreiben.

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