Die Sperrung fast des gesamten europäischen Luftraums durch die jeweiligen Regierungen wäre nach dem jetzt in einem Eilverfahren erstmals festgelegten Grenzwert für Aschekonzentration in der Luft offenbar überflüssig gewesen. Dies ergibt sich aus den neuen Kriterien, auf die sich erst am Dienstagabend die britische Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority (CAA) in London mit den Herstellern von Flugzeugtriebwerken geeinigt hatte. Sie gelten seit Mittwoch, 21. April, zunächst für Großbritannien und Irland.
Durch den neuen Grenzwert schrumpften die bisher vom britischen Vulkanasche-Beratungszentrum (VAAC) festgelegten Gefahrengebiete auf ein Minimum. Ein CAA-Sprecher sagte dem Tagesspiegel, der Grenzwert sei “sehr konservativ” bemessen worden und liege weit unter der Aschekonzentration, die 1982 nach einem Vulkanausbruch in Indonesien alle vier Triebwerke eines Jumbo-Jets ausfallen ließ.

Das schreibe nicht ich, sondern der Tagesspiegel.