Mit satten 50.000 € schlagen die Flugkosten einer Dienstreise des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit nebst Begleitung (insgesamt sechs Personen) zu Buche, weil er sich in seiner Schlüsselposition als “Beauftragter für die Deutsch-Französischen Beziehungen nach Paris auf eine Kultusministerkonferenz begab. Ich habe mal die gleiche Reise für den 26./27. April eingegeben, inklusive Gepäck und “speedy boarding”. Da hätte der Betriebsausflug mit rund 1.000 € zu Buche geschlagen.

Angeblich mußte das Luftwaffenflugzeug von seinem Standort
Köln-Wahn nach Berlin und dann nach Paris und am nächsten Tag wieder zurück fliegen, weil Wowereit abends auf einem Empfang nicht fehlen durfte und am nächsten Tag bei einer Vorbesprechung (hört hört) unabkömmlich war. Eine an Absurdität nicht mehr zu überbietende Dreistigkeit, die den Steuerzahler 49.000 € kosten würde.

Selbst wenn dem so wäre, ginge es doch viel billiger:  Hätte unser Bürgermeister die Dienste von Aviation Broker  (24/7 erreichbar) in Anspruch genommen, hätte er pro Flugstunde in einem Bombardier Aerospace Learjet 45 XR 3.000 € bezahlt. Wäre mit Easy-Jet hin und Learjet zurück geflogen, die Sache hätte ihn 6.500 € gekostet, Hin und zurück mit dem Business-Flieger hätten mit 12.000 € zu Buche geschlagen. Start- und Landebühr nichteingerechnet. Wie es mit dem Piccolöchen on board ausgesehen hätte, weiß ich nicht. Sie hätten aber wohl kaum die Diffenz von 43.500 oder 36.000 € negiert.