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Als Student in den Achtziger Jahren wettete ich mit dem Vater einer Freundin, der einem der großen Industrie- und Rüstungskonzerne vorstand, dass es mir nicht nur nicht gelingen würde, ihn im Büro telefonisch zu erreichen. Sondern, dass er von meinem Anruf nicht einmal erfahren würde. Der Wetteinsatz war beträchtlich. Wenn er gewonnen hätte, wäre ich eine Flasche Champagner los gewesen. Ich gewann und er lies sich das eine Kiste kosten. Aber was hat das mit dem von der Medienwelt zurück getretenen Bundespräsidenten zu tun? Eine Menge. Read the rest of this entry »

Wie schäbig ist dass denn. Die gelernte PR-Fachkraft lässt den perspektivlosen Präsidenten a.D. daheim im Großburgwedeler Klinker-Bau. Sie zieht nicht aus, um ihn zu rächen, sondern um ihren Ruhm und ihr Konto zu mehren. Wenigstens zog sie sich nicht aus. Da wäre mir die Pretty-Woman Variante lieber gewesen. Eine Domina ist nix dagegen. Die wird für das Zufügen von Schmerzen wenigstens bezahlt. Und verdient ihr Geld ehrlich.

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Der Umgang mit dem Bundespräsidenten a.D. ist so stillos wie er selbst. Er hätte schon vor zwei Jahren Größe zeigen können und zugunsten des besseren Kandidaten verzichten. Merkel hätte auch damals schon Gelegenheit gehabt, auf Gabriels SMS einzugehen und Wulff gar nicht erst vorzuschlagen. Aber von Anfang an.  Read the rest of this entry »

Sie sind eigentlich das Aufheben, das um sie gemacht wird, nicht wert. Es gibt wichtigeres: Der Iran droht in seinem Untergang mit letzter Kraft die halbe Welt mit seiner Bombe in den Untergang zu reißen. In Syrien sterben täglich dutzende Menschen. Und mit den ganzen Rettungsschirmen unterminieren wir die Zukunftsfähigkeit des europäischen Gemeinwesens, das mit 6-8 Billionen Read the rest of this entry »

Die Causa Wulff ist symptomatisch für den Zustand nicht nur der Republik. Da ist zunächst einmal die Person: ein in die Jahre gekommener Lieblingsschwiegersohn, bekennend katholisch und geschieden. Ansonsten erreicht die Stromlinienform des Charakters Profillosigkeit. Kein Programm, keine Vision sondern die Panik vor dem Machtverlust und dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit des Klinkerbaus am Rand eines niedersächsischen Straßendorfs gepaart mit dem Realitätsverlust, der von einem Leben hinter  Panzerglas erzeugt wird, das Wissen, Erfahrung und Erleben nur noch gefiltert möglich macht. Wulff ist keine Ausnahme sondern die Regel des rückratlosen politischen Repräsentanten, bedrängt von einer Presse, in der es ebenfalls an Journalisten mangelt, die Charakter, Profil, Unabhängigkeit und Maßstäbe missen lassen.  Read the rest of this entry »

Wenn die Meute sich einmal festbeißt, wird man sie nicht mehr los. Die Wulffsche Staatsaffäre, bei der mittlerweile über die Herkunft der Präsidenten-Gattin in Pretty-Woman Manier debattiert wird, zieht weite Kreise. Carsten Maschmeyer, Ex-Chef eines Strukturvertriebs hat nicht nur 1998 eine Wahlanzeige für Gerhard Schröder “Ein Niedersachse muss Kanzler werden” bezahlt, dem er auch die Rechte für seine Memoiren abkaufte. Er betätigt sich auch sonst im Verlagsgeschäft und hat Werbeanzeigen für Wulffs Buch von dem ungefragt bezahlt. Der Präsident himself hat derweil  zugegeben, dass er in den Sommerferien regelmässig die Ferienhäuser bekannter Unternehmer genutzt hat, ohne dafür zu bezahlen.  Read the rest of this entry »

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