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Der Deutschlandfunk-Reporter konnte gerade noch an sich halten. Ausgerechnet in der “Westbank” betrieben jüdische Siedler ein Anti-Terror-Camp, wo selbst fünfjährigen Mädchen Schiessunterricht erteilt wird. Was in den “besetzten Gebieten” unter Selbstverteidigung firmiert, dürfte doch hier wohl fehl am Platz sein: Es handelte sich zwar um Juden, aber um amerikanische Touristen, die sich von israelischen Ex-Soldaten unterweisen lassen.  Read the rest of this entry »

Der amerikanische Supreme Court hat entschieden, dass die Verfassung es jedem Amerikaner erlaubt, eine Waffe zu besitzen. Einige Bürger aus Chicago hatten gegen die strikten Gesetze gegen den Waffenbesitz geklagt und nun tatsächlich Recht bekommen. Damit ist der Amerikakenner, Amerikahasser und überzeugte “linksliberale” Marc Pitzke nicht einverstanden und tut dies, den Traditionen europäischer Primitivlinge als Cowboygetue ab. Aber leider offenbart der Artikel ein Problemchen, dass der große Journalist Pitzke nicht erkannt hat oder erkennen wollte.

Der letzte Absatz seines Textes soll nochmal richtig auf die Tränendrüse drücken, macht aber alle Argumente zunichte, die Pitzke irgendwelchen mysteriösen “Kritikern” oder prominenten Linken in den Mund legte:

Chicagos Bürgermeister Richard Daley zeigte sich dagegen “enttäuscht”. Die Waffengewalt in der Drei-Millionen-Stadt ist den letzten Monaten so explodiert, dass dies sogar Rufe nach der US-Nationalgarde provozierte. Auch am Wochenende kam es wieder zu Dutzenden Schießereien. Zehn Menschen wurden getötet.

Moment! Das Resultat des strengeren Waffengesetzes von Chicago ist der Ruf nach der Nationalgarde, weil sich plötzlich alle gegenseitig abknallen? Herr Pitzke scheint zu glauben, dass es sich bei diesen schießwütigen Personen um all jene handelt, die diesen umfangreichen Bedingungen entsprechen und eine Waffe in ihrem Haus in einem gesicherten Behälter aufbewahren dürfen. Da der Anstieg der Schießereien aber lange nach der Einführung des strengeren Waffengesetzes begann, kann davon ausgegangen werden, dass hier illegale und nicht ordnungsgemäß registrierte Waffen zum Einsatz kamen.

Was diese Waffen mit der Entscheidung des Supreme Courts zu tun haben, kann aber nur jemand erklären, der sich hauptberuflich mit der Schmähung seines liebsten Feindbilds beschäftigt.

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