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Joachim Gauck sei der falsche Mann, schreibt Efraim Zuroff, Leiter des Simon Wiesenthal Centers in Jerusalem in der TAZ, weil er die Prager Erklärung mit Vaclav Havel und anderen unterschrieben hatte, in der ein europaweiter Gedenktag  am Tage des Hitler-Stalin Pakts gefordert wurde:

Anstatt auf die zwar nicht perfekte, aber zu großen Teilen doch erfolgreiche Auseinandersetzung mit der Nazivergangenheit aufzubauen, wird er voraussichtlich jene Stimmen stärken, die die Bedeutung des Holocaust in der deutschen Geschichte herunterspielen und das Bewusstsein davon kleinhalten wollen. Anstatt als Vorbild für das postkommunistische Osteuropa zu dienen, das komplett daran gescheitert ist, sich seiner blutigen Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg zu stellen, wird er vermutlich jene Tendenzen stärken, die sich der Verantwortung entziehen wollen und sich in ihrer Opferrolle suhlen.

Das ist absurd.

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Aus den Augen, aus dem Sinn. Auch hier stand seit Ewigkeiten nichts über den Völkermord, der sich im Sudan abspielt, während ein mit immerhin internationalen Haftbefehl gesuchter Potentat sich wieder “wählen” lässt. Wenigstens der Verbrecher muß bei der nächsten UN-Vollversammlung zuhause bleiben und kann sich seine Entwicklungshilfe nicht per Staatsbesuch persönlich abholen, während die Gattin im Bundespanzer mit Escorte einen Teil davon gleich wieder im KaDeWe verprasst. Ausgerechnet der Trash-Filmer Uwe Boll nimmt sich des Themas an und setzt es auf die Agenda. Hingehen. Anschauen – nicht weg. Read the rest of this entry »

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