You are currently browsing the tag archive for the ‘USA’ tag.

Jaja, der gute alte Jakob Augstein. Er ist wahrhaft ein großer Kämpfer für die Gerechtigkeit. In seiner letzten Kolumne wusste er aber wohl nicht so recht, was er schreiben soll. Sein brillanter Einfall: Er vergleicht Michael Chodorkovsky mit einem gewissen Jeremy Hammond und wünscht sich ganz doll, dass Genscher, Steinmeier und Merkel bei der amerikanischen Regierung zugunsten dieses Mannes intervenieren. Aber wer ist Jeremy Hammond? Read the rest of this entry »

Das US-Finanzministerium ist nun auch ein Hort der Gleichgewichtstheorie.  Wenn Export- und Import eines Landes im Gleichgewicht stünden, ist alles in Butter. Das Länder wie Deutschland, Japan, Südkureo und China seit Jahren mehr ins Ausland exportieren, führt zu einem Ungleichgewicht und führt angeblich zu einer deflationären Verzerrung in der EU und damit auch der Weltwirtschaft. Nur eine Stärkung der “Binnennachfrage könne das “blutleere Wachstum” der Binnenkonjunktur beschleunigen. Anders gesagt: Neben der vernichtenden Gelddruckerei der EZB soll der deutsche Staat sich verschulden, um den Konsum seiner Bürger zu finanzieren. Ziemlicher Humbiug Read the rest of this entry »

Es würde mich nicht wundern, wenn die Grosse Koalition im Windschatten von Muttigate die Vorratsdatenspeicherung beschließen würde. Auf internationaler Ebene verbrämt man ja die Wiedereinführung der Kapitalverkehrskontrollen mit dem Begriff “automatischer Informationsaustausch” und fordert damit letztlich nur die Kreativität der Unternehmensberater und Anwälte ein wenig mehr, die komplexere Konstruktionen entwickeln müssen, um Vermögen vor dem willkürlichen Zugriff des Fiskus zu schützen. Nicht Google, Facebook und Co. sind die größten Datenräuber. Es ist der Staat als solches, der spät aber leider immerhin begriffen hat, wie sehr er seine Bürger mit Hilfe des Netzes drangsalieren und kontrollieren kann.  Read the rest of this entry »

Das Komittee hat mit dem Nobelpreisträger so seine liebe Müh. Guantanamo ist immer noch auf. Der arme Obama (Bin Laden) wird völkerrechtswidrig in Pakistan ausfindig gemacht und ermordet. Überhaupt Pakistan. Dort setzen die amerikanischen Streitkräfte im Kampf gegen den Terror völkerrechtswidrig Drohnen ein, um mutmaßlice Terroristen zu erledigen. Da hätte man ja gleich die Israelis holen können. Die machen so was alltäglich  inHamastan im Gazastreifen. Und jetzt belauscht der amerikanische Geheimdienst nicht nur Hinz und Kunz.  Sondern Mutti persönlich. Wenn auch nur auf ihrem Partei-Handy. Wenn das George Bush gewagt hätte.  Read the rest of this entry »

Reagan litt schon unter Alzheimer, aber selbst der aktuelle amerikanische Messias sollte beim Anhören solcher Reden vor Scham im Boden versinken.

Der verheerende Tornado von Oklahoma lässt sie wieder aus den dunklen Ecken des Internets hervor kriechen: Fundi-Spinner, die eine Naturkatastrophe als gerechte Strafe für Ungläubige und Sünder interpretieren. Die Rede ist natürlich nicht von Bible-Belt-Hillbillies, sondern von deutschen Ökofanatikern und Antiamerikanern.

Read the rest of this entry »

Es ist für die Deutschen ein großes Glück, dass die Heilsgeschichte rund um Präsident Obama nur von den fähigsten Kräften des deutschen Journalismus in die Heimat gefunkt wird. Bekanntlich können religiös verehrte Figuren nur durch das Böse an ihren durch und durch guten Taten gehindert werden. Bei Jesus waren es zionistische Elemente und die Römer, bei Mohammed die Kuffar, bei Hitler die anglo-amerikanischen Plutokratien und beim Weltkommunismus irgendwelche schäbigen Kapitalisten. Bei Obama sind es nun die, die schon seit 2001 dafür gesorgt haben, dass in deutschen Redaktionsstuben und Wohnzimmern regelmäßig Hüte an die Decken flogen: Die Neokonservativen. Read the rest of this entry »

Schon klar, SPON-Artikel über die USA, zumal über die republikanische Partei, muss man nun wirklich nicht lesen. Andererseits setzt oft schon beim flüchtigen Blick der Autounfall-Effekt ein: So schrecklich, dass man einfach hinsehen muss. Sebastian Fischer weilte für das führende deutsche Qualitätsmedium in Orlando beim Schaulaufen möglicher Obama-Herausforderer und man kann mit Fug und Recht behaupten: Marc „Ami-Fresser“ Pitzke, der sonst für antiamerikanischen Radau-Journalismus zuständig ist, wurde von Fischer mehr als würdig vertreten. Read the rest of this entry »

Warren Buffett ist ein beliebter Kronzeuge von Steuererhöhern. Und so wird sein Wunsch nach höheren Steuern sofort herangezogen, wenn der eben noch fast zahlungsunfähige Obama durch die Lande reist und plötzlich groß ein Konjunkturprogramm ankündigt. Spiegel Online verlässt sich blind auf das greise Investitionswunder und setzt eine Twitter-Umfrage als Bestätigung ein, die NZZ geht mal einen ganz neuen Weg und rechnet einfach mal nach, was Buffett behauptet hat.

Bleibt trotzdem eine Frage: Wie will Obama ein Konjunkturprogramm finanzieren?

Wo Schmitz sich an Juden und Amis abarbeitet, da ist Pitzke nicht weit und so hat der Spiegel Onine-Mann fürs Grobe noch tiefer in die gleiche Kerbe gehauen wie sein Kollege und noch größeren Unsinn zum Thema “Juden und ihre Lobby kontrollieren die USA” verzapft.

Es wäre ein schönerer Anblick gewesen, wenn die Navy Seals den Paten wie damals Saddam aus einem Erdloch gezerrt hätten, aber der Blödmann wollte unbedingt zum Märtyrer werden und es abgelehnt, sich zu ergeben. Jetzt hat die Welt nur das Foto des erschossenen Terrorscheichs gesehen, da es aber das letzte ist, was von ihm übrig ist, ist das auch in Ordnung. Und auch das Ende seiner irdischen Hülle passt wie die Faust aufs Auge: Osama bin Mohammed bin Awad bin Ladens Leiche wurde ganz einfach auf hoher See entsorgt, also so, wie es einem brutalen Gangster gebührt.

Vor 69 Jahren griffen die Japaner Pearl Harbor an. Einen Tag später hielt Franklin D. Roosevelt vor dem Kongress eine der berühmtesten Reden der Geschichte und die USA traten an der Seite der Alliierten in den Krieg ein. Über 400.000 Amerikaner fielen in den folgenden Jahren überall auf der Welt, damit sich in Europa Pazifismus und Antiamerikanismus bis heute frei entfalten können.

Besser kann gar nicht gezeigt werden, was der Multilateralismus Obamischer Prägung gebracht hat. Zuletzt waren es südkoreanische Bewohner einer wenig bekannten Insel, die die utopischen Vorstellungen linker Außenpolitiker mit dem Laben bezahlen mussten.

Noch mehr Karikaturen gibt in Yaakov Kirschens “Dry Bones Blog”.

Oder doch nicht: Fed lockert Geldpolitik noch weiter.

Als sie Obama zum Präsidenten wählten, da dachten Medien und Politik, die Amerikaner hätten aufgegeben und würden sich nun europäisieren und vor allem sozialdemokratisieren lassen. Also lobte man die Amis, weil alle dachten, sie seien nun auf dem Pfad aller zivilisierten Völker eingeschlagen. Rundumversorgung für alle, mehr Affirmative Action, Multilateralismus und das Ende des gefährlichen “Amerikanischen Traums” erhofften sich die europäischen Eliten von ihrem Kandidaten, den sie vor seiner Wahl nicht peinlich genug abfeiern konnten. Zwei Jahre später stehen in Europa noch immer alle auf den Sunny-Boy im Weißen Haus, nur die Amerikaner haben von Barry die Schnauze voll. Satte 50% gaben in einer Umfrage an, die Republikaner wählen zu wollen, ein unfassbarer Wert, wenn man bedenkt, dass George Bush als der unbeliebteste Präsident aller Zeiten aus dem Amt gegangen ist. Der Grund für diesen Umschwung? Laut den deutschen Medien liegt es an den Amis, die ihre historische Chance nicht nutzen wollen, sich von Obama in ein sozialdemokratisches Zeitalter führen zu lassen und so tun sie alles, damit wenigstens der Deutsche sieht, wie blöd die Amis sind. Die Ressortleiter Antiamerikanismus von Spiegel Online, das Traumduo Pitzke und Schmitz, stellen einen Katalog mit Obamas Erfolgen zusammen und loben vor allem seine desaströse Außenpolitik, die zu einem Erstarken jedes nur denkbaren reaktionären Staates geführt hat. Der Politikwissenschaftler Christian Hacke behauptet im NDR, dass die Gegner Obamas vor allem Rassisten aus den Südstaaten seien, die einem Schwarzen keinen Platz im Weißen Haus gönnen und Bernd Pickert bezichtigt die Amerikaner in der taz als “undankbar“, weil sie nicht erkannt hätten, welche grandiosen Pläne der Präsident mit ihnen hat.

Fazit: Die Amis sind einfach dumm. Obamas politische Gegner können nur Rassisten, Rednecks und Verschwörungstheoretiker sein, denn kein normaler Mensch kann etwas gegen den Messias haben. Zum Glück haben die Amerikaner aber die Deutschen, die ihnen bei den Themen Demokratieverständnis, Diktatur und Rassismus immer wieder gerne Nachhilfe geben.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 646 other followers