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Einer der größten Kritikpunkte an der westlichen Nahostpolitik ist das Kuscheln mit Diktatoren. Ok, diese Kritik ist eigentlich erst seit dem Beginn des angeblichen “Arabischen Frühlings” so richtig laut geworden, aber sie ist nicht unberechtigt. Nun unterliegen die üblichen Journalisten und Politiker dem Fehler, dass ein undemokratisches Regime oder eine undemokratische Partei dadurch demokratisch wird, dass sie gewählt wird. Wie richtig diese Behauptung ist, zeigt ein Blick auf die NSDAP, die formal völlig legal durch einen verfassungsgemäßen Vorgang an die Macht kam und als erstes die Überreste des Weimarer Verfassungsstaates beseitigte. Und jetzt ist es wieder so weit: Bei den Wahlen in Ägypten haben die jungsteinzeitlichen Muslimbrüder nach ersten Schätzungen 40% der Stimmen und die altsteinzeitlichen Salafisten mit dem völlig irren Namen “Partei des Lichts” satte 25% der Stimmen erreicht. Aber das ist nicht schlimm, beeilt sich die bekannte Nahost-Expertin Ulrike Putz auf Spiegel Online zu versichern. Read the rest of this entry »

Bereits vor einiger Zeit meldeten israelische Zeitungen, dass die Mauer zwischen Gilo und Bethlehem abgebaut wird. Sie war während der zweiten Intifada gebaut worden war um die Bewohner vor  Terrorangriffen aus dem benachbarten Bei Jala zu schützen. Und weil Ulrike Putz vor lauter Schreck über die Folgen des amerikanischen Abzugs aus dem Irak schon länger keine Story über den israelischen Besatzerstaat geschrieben hat, muss jetzt dieses Thema für einen qualitätsjournalistisch wertvollen Quickie herhalten. Read the rest of this entry »

Was ist bloß mit Ulrike Putz los? Die SPON-Nahostkorrespondentin scheint geradezu von Horrorvisionen geplagt zu sein, wenn es um den Abzug der US-Kampftruppen aus dem Irak geht:

“Die Tore zur Hölle stehen weit offen” prophezeit sie schon in der Überschrift und dräut im Anschluss: Read the rest of this entry »

Nach knapp der Hälfte des Artikels muss Frau Putz dann zugeben, dass selbst die UN die israelische Version der Ereignisse bestätigen. Womit jetzt immerhin die Frage geklärt wäre, wofür wir Nahostkorrespondenten wie Ulrike Putz brauchen: Um Rätsel zu lösen, die es ohne sie gar nicht gäbe.

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