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Die Meldung klingt unglaublich: Büttel der Regierung werden bei der britischen Zeitung “The Guardian” vorstellig, drohen mit juristischen Schritten gegen das Blatt und zwingen die Mitarbeiter anschließend, Festplatten und andere Datenträger mit brisanten Informationen zu vernichten. Spiegel Online fasst Chefredakteur Alan Rusbridgers Darstellung dieses Vorgangs so zusammen: Read the rest of this entry »

Cenotaph hooligan is son of Pink Floyd star: Cambridge history student in riot outrage says he didn’t know what memorial stood for

Ich wette, dass eine Analyse der Teilnehmer am Schanzen”fest”, den 1 Mai-Krawallen oder auch Stuttgart 21- oder Gorleben-Protesten ganz ähnliche Ergebnisse bringen würde. (Auch wenn deren Väter nicht ganz so reich und weniger begnadete Musiker sind.)

Ein Monat offizieller Wahlkampf, fünf Tage für Koalitionsgespräche, Regierungswechsel in zwei Stunden. Das oftmals belächelte Westminster-System funktioniert schneller und effektiver als die kontinentale Version der parlamentarischen Demokratie. Obwohl seit dem Krieg im Vereinigten Königreich keine Koalitionsregierung gebildet wurde, brauchten Konservative und Liberale einen Bruchteil der Zeit für ihren Deal, die die koalitionsgeübten Politiker Deutschlands durchschnittlich für eine Einigung brauchen.

Ebenfalls interessant: Während kontinentale Regierungen bei ihrem Antritt gerne Geschenke verteilen und zum Beispiel das Kindergeld um 10 Euro erhöhen, hat die Regierung Cameron scheinbar verstanden, dass der Fisch namens Defizit vom Kopf her stinkt und ihr eigenes Gehalt um 5% gekürzt. Das mag Symbolpolitik sein und den Haushalt nur minimal beeinflussen, aber zumindest stimmt das damit ausgehende Signal. Und während in London nun gekürzt wird, diskutiert man in Berlin über eine baldige Anhebung der Diäten – auch das wird den Haushalt nicht besonders schwer belasten, aber ein falscheres Signal kann in der europäischen Schuldenkrise von einer Regierung nicht ausgesendet werden.

Frank Plasberg wäre begeistert:

“They had been looking forward to their half-term excursions for weeks.

But dozens of children have been barred from school trips to a safari park, football ground and indoor ski centre because their parents are too well-off.

Families said their children had been left in tears, unable to understand why they were banned from going on trips with their friends.”

Nett, oder? In England kümmert man sich so sehr darum, den Zustand sozialer Gerechtigkeit zu erreichen, dass es die Schulen gar nicht mehr interessiert, wer dabei über die Klippe fällt.

Poor Britannia…

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