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Das von linker Seite gepflegte Geschäftsmodell der Empörungsindustrie wird mittlerweile erfolgreich von rechten Zeitgenossen kopiert. Unlängst erwischte es Mely Kiyak, Kolumnistin im Dienste der DuMont-Presse, nachdem sie den  Berufsprovokateur Thilo Sarrazin als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ bezeichnet hatte und damit beim allseits beliebten Sarrazin-Bashing-Niveaulimbo mächtig vorlegte. Es hagelte Anzeigen von ominösen rechtspopulistischen Vereinigungen und wütende Artikel rechter Blogger. Read the rest of this entry »

Carsten Volkery ist der Pitzke von London. Ähnlich wie sein antiamerikanisches Pendant auf der anderen Seite des Atlantiks bemüht sich Volkery nach Leibeskräften, die Insel vor Europa als eine Bastion der Rückständigkeit zu präsentieren. Seine Fachkenntnisse sind dabei nur bescheiden, selbst in den einfachsten Texten unterlaufen ihm reichlich dämliche Schnitzer. Jetzt hat Volkery wieder zugeschlagen und berichtete über einen Auftritt Thilo Sarrazins bei der BBC. Dabei reitet Volkery zwar ausführlich auf der nicht gerade Oxbridge gerechten Aussprache des umstrittenen Ex-Bankers herum, zeigt gleichzeitig aber, dass er offenbar unfähig ist, die Aussagen des Kritisierten zu verstehen. Auf der SPON-Seite prangt daher die folgende Richtigstellung einer Behauptung eines stramm links-konditionierten Meinungsmachers:

Anmerkung der Redaktion: In einer ursprünglichen Version dieses Textes stand, dass Thilo Sarrazin das BBC-Interview unter anderem mit dem Satz: “The whitest people get the fewest babies” eröffnete. Tatsächlich hat er aber “The brightest people” gesagt. Wir haben den Text entsprechend korrigiert und bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Freud’sche Fehlleistung oder Pawlowscher Reflex?

“Although all Middle Eastern populations have broad similarities, “Jews were found to be more closely related to groups in the north of the Fertile Crescent (Kurds, Turks and Armenians) than to their Arab neighbors.” (Quelle)

So kanns gehen wenn man keine Ahnung hat und trotzdem nicht die Fresse hält.

Wer sich für die populationsgenetischen Studien interessiert, die Sarrazin nicht verstanden hat, wird bei Wikipedia fündig.

So viel sei verraten: Populationsgenetische Studien befassen sich mit der Frage nach der Migrationsgeschichte von Menschengruppen. Sie stehen in einer Reihe mit archäologischen, linguistischen und historischen Forschungen und haben nichts mit “Rassenkunde” zu tun. Die Populationsgenetik lieferte auch die bisher besten Hinweise darauf, dass die Out of Africa Theorie und damit die Abstammung aller Menschen von einer gemeinsamen Ur-Population, korrekt ist. Populationsgenetik entzieht Rassismus die Grundlage, während Rassenkunde auf rassistischen Annahmen aufbaut.

Deutschlands bekannteste Alkoholfahrerin, ehemalige Landesbischöfin und Chefprotestantin meldet sich mal wieder zu Wort. “Endlich”, werden viele denken, die nach dem erschütternden sozialen Abstieg der Frau Käßmann in eine eigens für sie geschaffene Professur schon damit gerechnet hatten, künftig auf die weise Hirtentätigkeit der hannoverschen Labertheologin verzichten zu müssen. Merkwürdig ist sie aber schon, die 180°-Wendung, die Käßmann hier offenbart. Noch vor kurzem wünschte sie sich die westlichen Soldaten weg aus Afghanistan und damit den Afghanen die Taliban wieder auf den Hals, heute sieht sie nach Deutschland eingewanderte Muslime in der Situation der Juden unter den Nationalsozialisten: Read the rest of this entry »

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