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Gestern war Welternährungstag und die SZ zelebrierte dieses Datum wie es sich gehört mit Traurigkeit und Betroffenheit. Auch wenn bei regelmäßigen Leser_innen des Neuen Süddeutschland kaum Zweifel hinsichtlich der drohenden Ökoapokalypse bestehen dürften kann es nicht schaden, immer wieder auf all die Katastrophen hinzuweisen, die unsere ungezügelte Konsumgesellschaft zu verantworten hat. So müssen wir erfahren, dass der Otto-Normal-Deutsche 130 Liter Wasser pro Tag verbraucht, von denen er aber laut SZ „nur“ 4 Prozent trinkt oder verkocht. Der Rest geht für so unwichtige Dinge wie Körperpflege und Toilettengänge drauf. Read the rest of this entry »

Als gestern Nachmittag gemeldet wurde, dass die Täter von Boston „foreign born“ sind und aus Hass auf die USA gehandelt haben bekam ich einen Riesenschreck. Waren es etwa deutsche Qualitätsjournalisten? Wollte ein verzweifelter Marc Pitzke angesichts des Scheiterns verschärfter Waffengesetze ein Zeichen gegen die NRA setzen? Und wo ist eigentlich Jakob Augstein? Read the rest of this entry »

Wer sich erdreistet Milliarden für einen guten Zweck zu spenden, der gehört sofort enteignet. Das ist die Quintessenz vieler gehässiger Kommentare unter den meist wohlwollenden Artikeln zu Hasso Plattners Milliardenspende. Nur auf die SZ Verlass. Das Zentralorgan der Studienräte und Frauenbeauftragten gibt dem gesunden Volksempfinden eine Stimme. Plattner, so müssen wir erfahren, ist nämlich weder ein „Gutmensch“ noch ein „Heiliger“ und schon gar nicht “großherzig”. In Wirklichkeit ist der Mann ein eiskalter Kapitalist, so wie seine amerikanischen Spießgesellen Bill Gates und Warren Buffet.

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Willi Winkler ist einer dieser harmlosen Altlinken, die in den deutschen Feuilletons seit Jahr und Tag ihren immer gleichen Senf abgegeben. Ein bisschen die RAF beschönigen, die USA kritisieren und auf den Kapitalismus schimpfen – you name it. Das ist ausgesprochen vorhersehbar und dementsprechend langweilig. Sein Artikel über Pola Kinskis Buch „Kindermund“ hat es allerdings in sich. Read the rest of this entry »

Antizionismus, das ist das Gerücht über die Israelis, so könnte man in Abwandlung eines bekannten Bonmots sagen. Das neueste Gerücht lautet Dank SPON und SZ: Benjamin Netanjahu hat den Konflikt mit der Hamas „eskalieren lassen“, um so im Wahlkampf zu punkten.  Read the rest of this entry »

Kann es gut ausgehen, wenn das Neue Süddeutschland einen Stanford-Germanisten und Obama-Fan zum Thema USA-Bild der Deutschen interviewt? Lesen Sie selbst.

Ich sag’s immer wieder gerne: Dass Linke in den USA “liberals” heißen ist mehr als nur ein semantischer Zufall. Das Glück der USA ist der freiheitsliebende Grundkonsens, dem sich dort nur die extremsten Enden des rechten und linken Spektrums entziehen können. Dieses weltanschauliche Umfeld sorgt dafür, dass Antikollektivismus, Staatsskepsis und der Respekt vor Andersdenkenden selbst vor linken Intellektuellen nicht Halt machen – Amerika, Du hast es besser.

Um es gleich zu sagen: Die  folgenden Zeilen dienen nur dazu den Würgereiz zu verbalisieren, der mich überkam, nachdem ich unvorsichtiger Weise die Berichterstattung der deutschen „Qualitätsmedien“ über den  Israelbesuch von Mitt Romney überflogen hatte. Dabei war natürlich von Anfang an klar, dass die Kombination „republikanischer Präsidentschaftskandidat“ und „zionistische Entität“ zu Hyperventilation in deutschen Redaktionsstuben führen muss. Das Ausmaß der Unverschämtheit und Ignoranz, die sich im deutschen Blätterwald die Bahn brechen, überrascht dann doch. Read the rest of this entry »

Um Heribert Prantl musste man sich bereits im vergangenen Frühjahr Sorgen machen, als er unter dem Eindruck einer AKW-Havarie am anderen Ende der Welt einen Nervenzusammenbruch erlitt und mit akuten religiösen Wahnvorstellungen in die SZ-Redaktion eingeliefert wurde. Jetzt hat sich sein Zustand offenbar verschlechtert. Anders lässt sich das wirre Konglomerat aus Bibelgeschichten und antikapitalistischen Parolen nicht erklären, das gestern im Kampfblatt der rot-grünen Bourgeoisie veröffentlicht wurde. Read the rest of this entry »

Vor lange Zeit habe ich im Sozialkundeunterricht gelernt, dass der Unterschied zwischen einem pluralistischen System und anderen politischen Systemen wie zum Beispiel dem sozialistischen darin liegt, dass der Pluralismus keine absolute Wahrheit kennt und deshalb Aushandlungsprozesse und Kompromisse zulässt. Daraus folgt auch, dass Extremisten alle Couleur pluralistische Elemente ablehnen, denn wer den einzige wahren Weg kennt, egal ob es sich dabei um die linke oder die rechte Abzweigung handelt, für den ist Kompromiss Verrat. Stefan Kornelius, preisgekrönter Journalist und Leiter des außenpolitischen Ressorts der SZ, demonstriert heute aufs schönste, wo diese Betonkopf-Denke hinführt. Read the rest of this entry »

Das ganze Elend der deutschen Nahost-Berichterstattung offenbart sich exemplarisch in Peter Münchs Kommentar zum Terroranschlag in Eilat. Bereits der zweite Satz des Artikels macht klar, dass kein hundertfach widerlegtes Klischee zu abgedroschen ist, um nicht zum tausendsten Mal gegen Israel ins Feld geführt zu werden: Read the rest of this entry »

Wer wird Schuld daran sein, wenn sich auch in Zukunft an der Bildungsmisere in den Ghettos deutscher Großstädte nichts ändert? Heribert Prantl findet in seinem Leitartikel in der SZ eine wirklich originelle Antwort auf diese Frage. Aber der Reihe nach. Read the rest of this entry »

Kinder und Tiere gehen immer lautet eine alte Medienweisheit. Linksalternative Bionade-Spießer halten das etwas anders, bei ihnen kommen Tiere und Antikapitalismus gut an, wie das erfolgreiche Geschäftsmodell von Greenpeace eindrucksvoll belegt. Da will das SZ-Magazin nicht Abseits stehen und berichtet über griechische Demonstranten, die auf den Hund gekommen sind. Read the rest of this entry »

An dummen Kommentaren zum Tod von Osama bin Laden herrscht in den deutschen Medien wirklich kein Mangel, aber die Redakteure der Süddeutschen Zeitung treiben es in ihrem Schmerz über das plötzliche Ableben des bärtigen Massenmörders besonders toll. Mittlerweile ist das „linksliberale“ Leitmedium dabei auf dem Niveau von Muslim Markt angekommen.

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„Die Auferstehung weltlich buchstabieren“, dieses kirchentagsreife Bonmot findet sich in Heribert Prantls österlichem Leitartikel, in dem er sich einer der liebsten Disziplinen aller aufrechten Bessermenschen widmet: Der linken Vulgärtheologie. Read the rest of this entry »

Wo liegt Tschernobyl? Überall? Falsch, es liegt in Deutschland. Das lernen wir heute im Leitmedium der grün-alternativen Bio-Deutschen, der Süddeutschen Zeitung. Read the rest of this entry »

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