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Was haben sie sich gefreut, die Grünen, die Parkschützer, die Gutmenschen, Ökobewegten und Nachhaltigen, als Heiner Geißler antrat, um Stuttgart 21 zu schlichten. Und nun kam sein Schlichterspruch, der zwar einige Korrekturen fordert, aber im Prinzip an dem bisherigen Konzept für einen unterirdischen Bahnhof festhält. Die Grünen saßen irgendwie dumm da, hatten sie sich doch mit aller Verve in die Schlichtung gestürzt und durch Zeitgeist und Umfrageergebnisse geblendet mit dem Ende des Projektes gerechnet. Bei der Bekanntgabe des Schlichterspruches war der ewig peinliche Boris Palmer, der sich über Stuttgart 21 für zukünftige Jobs im Politikbetrieb empfehlen wollte, schon nicht mehr so prominent vertreten.

Zur Stunde wird wieder demonstriert und der Spiegel macht weiter auf nachhaltig, ökologisch, dagegen. Sie alle wollten die Schlichtung, mit einem Ausgang wie diesem hatten sie nicht gerechnet. Pech gehabt.

PS: Wie seriös die S21-Gegner vorgehen, hat im heutigen Nachtmagazin der SÖS-Stadtrat Hannes Rockenbauch demonstriert. Auf die Frage von Moderatorin Gabi Bauer, was die Schlichtung denn nun gebracht habe, wenn die Gegner hinterher genauso weitermachen wie vorher, antwortete der ökologisch korrekte Rotschopf: “Wir haben die Veranstaltung von Anfang an genutzt, um unsere Argumente ins Land zu tragen.”

Die Schlichtung war also von vorneherein eine Farce, es ging den Gegnern nur um Agitprop. Zahlen durften für den ganzen Zrkus die angeblich so sparsamen Schwaben.

SPON meldet zum Konflikt um Stuttgart 21, dass die Rodung im Schloßgarten in der Nacht auf vergangenen Freitag unter Umständen gegen den Artenschutz verstieß, weil dort ein seltener Käfer leben soll. Die Initiative “Parkschützer” hat die Bahn mittlerweile angezeigt, die Arbeiten wurden so lange gestoppt.

FdoG deckt die skandalösen Hintergründe auf: Read the rest of this entry »

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