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Die taz macht sich bekanntlich immer wieder große Sorgen über das “Profil” der ihnen nahe stehenden ergo linken Parteien. Dabei wird nach jedem intellektuellen Strohhalm gegriffen, so abgekaut er auch sein mag und so verwundert es nicht weiter, dass mehrere taz-Autoren auf dem gleichen Halm herumkauen. Im Frühjahr durfte Waltraud Schwab ran und das Buch “The Spirit Level” der britischen Sozialisten Kate Pickett und Richard Wilkinson abfeiern, in dem behauptet wird, Gleichheit sei wichtiger als Freiheit. Als Schwabs begeisterter Artikel in der taz erschien, wunderte ich mich etwas über die Thesen der beiden angeblichen Wissenschaftler und stellte mit wenigen Google-Anfragen fest, dass Wilkinson in einem Artikel für den Guardian feststellt, dass Kuba besonders gleich und damit besonders gut sei.

Jetzt darf Stefan Reinecke ran und das Comeback eines “alten Wertes” bejubeln. Leider liegt bisher noch immer kein vergleichbar dämliches Buch vor und so musste sich Reinecke “The Spirit Level” von seiner Kollegin Schwab ausleihen und ganze sieben Monate später noch einen begeisterten Text zu dem britischen Buch abliefern. Und er legt sich ordentlich ins Zeug: Konservative und Neoliberale Feinde, höhere Lebenserwartung in Bangladesch als in Harlem: Read the rest of this entry »

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