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Aufgrund seiner Schreibe kann bei Stefan Kornelius’ Kommentar zu den Angriffen auf amerikanische Botschaften angenommen werden, dass er ihn nach ein paar Gläsern feinsten Rotweins geschrieben hat. Aber da Betrunkene und Kinder meistens die Wahrheit sagen, dürfen wir davon ausgehen, dass der Henri-Nannen-Kader genau das aufgeschrieben hat, wovon er felsenfest überzeugt ist. Und das klingt dann so:

“Es ist müßig, hier nach Tätern und Opfern zu unterscheiden. Diesmal ging die Provokation von amerikanischen Extremisten aus, islamistische Fanatiker haben sie angenommen und nicht minder radikal zurückgezahlt.”

Die Tatsache, dass die Opfer in diesem Fall ganz eindeutig der amerikanische Botschafter in Libyen Chris Stevens und seine Mitarbeiter sind, ist Kornelius egal. Für ihn sind die aufgepeitschten Massen auf den Straßen der muslimischen Welt die Opfer eines gefährlichen Regisseurs und eines gefährlichen Films, für den sich keine Sau interessiert, der jetzt aber als große Gefahr des Weltfriedens dargestellt wird. Ein Film ist für Herrn Kornelius also nicht nur völlig gleichwertig mit Mord und Totschlag, für ihn ist er auch die unvermeidbare Konsequenz und vor allem eine ausreichende Entschuldigung für solche Taten.

Wenn Kornelius diese gleichen Maßstäbe an den Massenmörder Breivik anlegte, dann wäre dieser ein Opfer seiner Opfer und trägt keine Schuld an seinen Taten.

Vor lange Zeit habe ich im Sozialkundeunterricht gelernt, dass der Unterschied zwischen einem pluralistischen System und anderen politischen Systemen wie zum Beispiel dem sozialistischen darin liegt, dass der Pluralismus keine absolute Wahrheit kennt und deshalb Aushandlungsprozesse und Kompromisse zulässt. Daraus folgt auch, dass Extremisten alle Couleur pluralistische Elemente ablehnen, denn wer den einzige wahren Weg kennt, egal ob es sich dabei um die linke oder die rechte Abzweigung handelt, für den ist Kompromiss Verrat. Stefan Kornelius, preisgekrönter Journalist und Leiter des außenpolitischen Ressorts der SZ, demonstriert heute aufs schönste, wo diese Betonkopf-Denke hinführt. Read the rest of this entry »

Was immer Benjamin Netanjahu tut, die Empörung der SZ-Redaktion ist ihm sicher. Wenn sich der israelische Premier mit der singenden Föhnfrisur Justin Bieber treffen will und zu dem Treffen ein paar Opfer des Bombardements aus Gaza mitnehmen möchte, dann reicht das als Aufhänger für einen Kommentar von Stefan Kornelius. Und wie das eben so ist wenn jemand richtig in Rage gerät, dann fällt es schwer klare Gedanken zu fassen: Read the rest of this entry »

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