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Dass die Medien jeden Pups des schwergewichtigen SPD-Vorsitzenden auf den Titelseiten verbreiten, ist für einen klar denkenden Menschen schwer zu ertragen. Nun also ein allgemeines Tempolimit von 120 km/h auf Deutschlands Strassen. Wie sonst könnte der frühere Aufsichtsratsvorsitzende und nach seiner Abwahl als niedersächsischer Ministerpräsident Honorarberater des VW-Konzerns (wofür der das Honorar kriegte, hat bisher keiner begriffen), das Image der deutschen Automobilindustrie schädigen, die in USA, China und Indien hauptsächlich vom Mythos der Autobahn lebt.  Read the rest of this entry »

Die Süddeutsche nutzt wieder mal einen plumpen Trick: Sie zitiert das Ergebnis eines Entwurfes einer Studie ohne die Quelle offen zu legen. Und nimmt dem Kritiker dagegen die Chance, die Hypothese zu widerlegen. So bleibt nur die Nachricht haften: Die Reichen werde immer reicher. Doch ob das stimmt, muss bezweifelt werden.

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Meist heißen die Protagonisten Christiane Neubauer oder Hörbiger. Gestern wurde die Welt von Dominic Raake gerettet, der vom Gewürzhändler = böser Kapitalist mit Bungalow, schicker Freundin und Seeblick zum Retter des Familienerbes mutierte, das von einer aufrechten und patenten minderjährigen Hoferbin gegen den örtlichen Großbauern=Spekulant  und seinen Komplizen, den dörflichen Bankier=Finanzindustrie mutierte. In der Nebenrolle ein etwas weltfremder Mönch=weltfremde Kirche, dessen Klosterbrüder durch einen sozialen Arbeitseinsatz gerade noch rechtzeitig das Protestschreiben der katholischen Vertreter im Fernserat (Rat=Sowjet) verhindert. Glaubt man der GfK, haben 4,17 Mio. Menschen diese unterschwellige Sozialismus-Propaganda geschaut, in der immer die Leistungsträger der Gesellschaft die Bösen sind oder aber im Lauf des Filmes einen Läuterungsprozeß durchlaufen, an dessem Ende sie ihr Herz wieder entdecken.  Read the rest of this entry »

Es ist völlig klar, das Wort “populistisch” bedeutet rein gar nichts mehr. Es ist zu einem reinen Kampfbegriff verkommen, der je nach Bedarf auf Personen und Meinungen angewendet wird, die nicht in den linken (oft auch als “linksliberal” bezeichneten) politischen Mainstream passen. Die Stimmen gegen den organisierten Rechtsbruch der Regierung in Sachen ESM, die in der FDP laut wurden, sind nach diesem Prinzip natürlich populistisch. Genauso wie Sarrazin vor einem Jahr. So wie Kritik an Religionen, nein eigentlich nur einer einzigen ganz bestimmten Religion, der Papst und Scientology dürfen mit gutem Gewissen verteufelt werden. Es ist populistisch, wenn jemand nicht an den esoterischen Mist einiger Weltuntergangsfreaks glaubt, die meinen, dass der Mensch in den letzten 40 Jahren die Erde zu stark aufgeheizt hat. Es ist populistisch zu glauben, dass Staaten kein naturgegebenes Recht haben, ihren Bürgern soviel Kohle wie nur möglich wegzunehmen. Es ist populistisch zu glauben, dass jemand, der einen festen Job hat, monatlich mehr Geld haben sollte als jemand, der nicht arbeitet. Es ist populistisch, dem Bürger zu viel Verantwortung aufzubürden. Read the rest of this entry »

Im “Wirtschaftsteil” von Spiegel Online wird im Zusammenhang mit der Randale in England mal wieder ein alter sozialistischer Taschenspielertrick hervorgekramt, der immer wieder von den Freunden der Umverteilung und Staatsunterstützung gebracht wird: Die Sache mit der Schere. Von Linken wird es als gefährlicher sozialer Sprengstoff betrachtet, wenn die niedrigsten und die höchsten Einkommen weit auseinanderklaffen. Dabei wird die Schere als fix betrachtet, man tut also so, als würde ihr unterer Teil an der Skala festgeklebt werden und sie sich nur nach oben immer weiter öffnen. Leider ist dieses Bild großer Unsinn. Wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist, wachsen auch die unteren Einkommen. Mit anderen Worten: Die Schere bewegt sich auch insgesamt nach oben. Spiegel Online fällt dazu nur das hier ein: Read the rest of this entry »


Chavez ist ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse, der nur deswegen kaum beachtet wird, weil er sich als Linker positioniert hat. Sein Hobby ist das regelmäßige herzen von Diktatoren. Jetzt will er in seinem Land den Gebrauch seines eigenen Antlitzes aber verbieten. Natürlich nur der Opposition, denn die werden bekanntlich von amerikanischen Banditen finanziert. Ab sofort muss El Presidente seine Zustimmung zum Gebrauch seines Fotos geben, ansonsten ist die Verwendung illegal. Solange der der Name des deutschen Innenministers noch nicht Dehm oder Jelpke heißt, wird Hugo Chavez an dieser Stelle deswegen regelmäßiger abgebildet werden.

Der Widerstandstourismus geht los und der schwarze Block ist mit dabei. Polizisten werden mit Böllern beworfen, was aber keinen grünprotestantischen Ökotrottel vom Beginn einer Gewaltspirale sprechen lässt, nein, das Credo der “Aktivisten” lautet: “Der Castor kommt, die Demokratie geht.” Falsch, der Castor kommt und die Sozialisten warten schon auf ihn.

 

Die taz macht sich bekanntlich immer wieder große Sorgen über das “Profil” der ihnen nahe stehenden ergo linken Parteien. Dabei wird nach jedem intellektuellen Strohhalm gegriffen, so abgekaut er auch sein mag und so verwundert es nicht weiter, dass mehrere taz-Autoren auf dem gleichen Halm herumkauen. Im Frühjahr durfte Waltraud Schwab ran und das Buch “The Spirit Level” der britischen Sozialisten Kate Pickett und Richard Wilkinson abfeiern, in dem behauptet wird, Gleichheit sei wichtiger als Freiheit. Als Schwabs begeisterter Artikel in der taz erschien, wunderte ich mich etwas über die Thesen der beiden angeblichen Wissenschaftler und stellte mit wenigen Google-Anfragen fest, dass Wilkinson in einem Artikel für den Guardian feststellt, dass Kuba besonders gleich und damit besonders gut sei.

Jetzt darf Stefan Reinecke ran und das Comeback eines “alten Wertes” bejubeln. Leider liegt bisher noch immer kein vergleichbar dämliches Buch vor und so musste sich Reinecke “The Spirit Level” von seiner Kollegin Schwab ausleihen und ganze sieben Monate später noch einen begeisterten Text zu dem britischen Buch abliefern. Und er legt sich ordentlich ins Zeug: Konservative und Neoliberale Feinde, höhere Lebenserwartung in Bangladesch als in Harlem: Read the rest of this entry »

Ulrike Hermann erkennt in der taz die Schattenseite von Hartz-IV sehr genau: Durch die Auflage von staatlichen Wohlfahrtsprogrammen gewinnen Behörden beträchtliche Macht über den Bedürftigen und tiefe Einblicke in sein Privatleben. Ein unvermeidlicher Nebeneffekt bei der effizienten Organisation der Mittellosigkeit – je besser das Sozialsystem für das Endziel “soziale Gerechtigkeit” ausgestattet wird, desto schlechter wird es um die Freiheit des Versorgten stehen. Read the rest of this entry »

Die taz ist begeistert: In einem “neuen” Buch vertreten die britischen Wissenschaftler Kate Pickett und Richard Wilkinson die These, dass es Menschen in “gleicheren Gesellschaften” besser geht und das in allen Bereichen. “Lebenserwartung, Säuglingssterblichkeit, Mord, Selbstmord, Teenager-Schwangerschaften, Fettleibigkeit, psychische Erkrankungen, Sucht, Bildung, soziale Mobilität” werden verhindert, verbessert, verringert oder vergrößert, wenn eine Gesellschaft nur gerecht also gleich genug ist. Kate Pickett scheint sogar davon überzeugt zu sein, dass in “gleicheren” Gesellschaften der IQ der Menschen höher ist. Read the rest of this entry »

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