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Für die Deutschen war die Währungsunion ein Geschäft. Bis zu seiner Einführung hatte die deutsche Industrie immer dann, wenn sie neue Produktivitätsfortschritte erzielte, damit zu kämpfen, dass die italienische oder französische Konkurrenz trotzdem wieder um 10, 20% billiger wurde. Die Notenbank hattte Lira und Francs einfach abgewertet. Das machte auch den Urlaub dort billiger und verschaffte dem Tourismus einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den teuereren deutschen Herbergen. Seit dem Euro ist das anders. Read the rest of this entry »

Wie sich die Bilder gleichen. Die Griechische Staatspleite muß verhindert werden, weil sonst der Euro in Gefahr geriete. Das Land ist “systemisch” und deshalb wirft man gutem schlechtes Scheingeld hinterher. Die Verantwortung der Kreditgeber und der Griechen bleibt dabei auf der Strecke und die Nachricht für alle Marktteilnehmer lautet: Solange das Rad groß genug ist, dass ihr dreht, werfen wir irgendeine virtuelle Notenpresse an, um den Verlust per Inflation auf alle Schultern zu verteilen. Die meisten der EU-Staaten, die den Griechen nun zur Hilfe eilen, sind genauso pleite. Das gilt übrigens auch für die Deutschen, die den größten Teil ihrer Schulden in Schattenhaushalten verstecken. Read the rest of this entry »

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