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Muttis Liebling ist raus und die deutschen Qualitätsmedien wissen auch warum: Weil Merkel eine Terminatorin mit „Maschinenherz“ ist, so sieht das zumindest der wie immer völlig faktenbefreite Leitartikel von Heribert Fürchtegott Prantl. Der Spiegel  und die ZEIT berichten uns von Unmut über die Patzer im NRW-Wahlkampf und Streit mit der Kanzlerin und dem Polterbayern Seehofer. Dass Merkel selbst die Energiewende für den Rauswurf Röttgens als Umweltminister angeführt hat ist den Medienschaffenden zwar nicht entgangen, aber mehr als die offizielle Linie nachzuplappern – Röttgen ist jetzt eine „lame duck“ und kann diese historische Aufgabe daher nicht mehr optimal erfüllen – bringen sie nicht zustande.

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Erinnert sich noch jemand an Renate Kühnast und ihre Träume von Berlin? Damals machte die Grüne gar keinen Hehl daraus, dass sie sich eigentlich kein bisschen für Berlin interessierte, es sei denn, sie darf die Regierung führen. Nobbi Röttgen sieht das wohl ganz ähnlich, der Unterschied besteht in der Berichterstattung. Denn bei dem CDU-Sozi werden die Medien ganz plötzlich total investigativ und ernennen Röttgens Unwillen, nach der Wahl einen langweiligen Platz im Düsseldorfer Landtag gegen sein prestigeträchtigen Ministerposten zu tauschen, zum Ausschlusskriterium bei der NRW-Wahl.

Eigentlich ist das gar nicht so schlecht, aber dass das ganze nichts mit einer Überprüfung der Glaubwürdigkeit des Kandidaten zu tun haben, ist eben nur zu deutlich beim Vergleich mit der durch und durch guten Frau Kühnast zu erkennen.

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