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NPD-Führer Holger Apfel, der letzten Winter im Unfrieden von seinen braunen Kameraden schied, ist wieder aufgetaucht. Frei mach dem Motto „Wer nichts wird, wird Wirt“ eröffnet der ehemalige Berufsherrenmensch eine Gaststätte auf Mallorca. Vom Ausländerfeind zum Ausländer ist es manchmal eben nur ein kurzer Weg.

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Schnappatmung bei den Qualitätsjournalisten, Kritik von den grünen Wannabeliberalen und Sigmar Gabriel macht plötzlich einen auf Ludwig Erhard: Joachim Gauck hat mit seinem Plädoyer für ein bisschen weniger Staat und einen Hauch mehr Markt Unruhe bei den herrschenden Klassen ausgelöst. Wie kommt’s?

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Da ich oft genug aus nächster Nähe miterleben muss, was unsere „Flüchtlingspolitik“ für die von ihr betroffenen Menschen bedeutet, fällt es mir schwer, bei diesem Thema die Contenance zu bewahren. Nur so viel: Tatsächlich unterscheiden sich linke und rechte Politiker nicht sonderlich in ihren Ansichten zur Migrationspolitik. Das ist wenig überraschend, da beide Seiten in kollektivistischen und etatistischen Kategorien denken. Read the rest of this entry »

Die Frage, was das aktuelle Hochwasser in Teilen Deutschlands für die Wirtschaft bedeutet, ist tatsächlich nicht uninteressant. Aber bei Spiegel Online klingt die Analyse eines Qualitätsjournalisten dann so:

“Auch wenn viele Branchen unter dem Dauerregen und dem Hochwasser leiden – der große Absturz steht nicht zu befürchten. Unterm Strich halten sich die Produktionsausfälle noch in Grenzen, zudem wird gerade die Baubranche mittelfristig auch von der Flut profitieren. Schäden an Häusern und Straßen müssen ja wieder behoben werden.”

Klar.

Das Koordinationsprinzip des Marktes ist der Wettbewerb, den er mit der Evolution teilt. Anders als die Zentralverwaltungswirtschaft und der moderne Staat ist er keine Konstruktion des Menschen sondern das Ergebnis sozialer Evolution. Im Wettbewerb veranlassen Anreize die Teilnehmer zu einem bestimmten Verhalten. Werden diese Anreize verzerrt oder exogen durch andere gesetzt, funktioniert er nicht mehr oder wird zumindest verzerrt. In der Staatsschuldenkrise der westlichen Welt versagt nicht der Markt. Er wird lediglich durch falsche Anreize verzerrt und die ständigen staatlichen Interventionen bedingen stets neue, um die unbeabsichtigten oder unvorhergesehenen Nebenwirkungen der letzten zu beseitigen. Wir bekämpfen eine Krankheit an den Symptomen mit Schmerzmittel und wundern uns, dass der Tumor weiter wächst. Ohne schmerzhafte Operation wird es nicht mehr gehen. Je länger wir warten, desto größer wird der Krebs. Read the rest of this entry »

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