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Linke und Rechte mögen sich spinnefeind sein, das Misstrauen gegen offensiv zur Schau getragenes Außenseitertum – nichts anderes ist ja Punk – ist ihnen gemeinsam.  Read the rest of this entry »

Die Partei braucht nicht vordringlich ein neues Grundsatzprogramm, das man ihr dann genauso wenig glaubt wie die alten Wahlversprechen, die sie trotz kommoden 15% nicht durchsetzten konnte. Stattdessen stimmte sie diversen Rettungsschirmen zu und unterminierte so den kläglichen Rest an Glaubwürdigkeit. Genauer ist Marie-Christine Ostermann vom Bund der jungen Unternehmer mit der Partei in´s Gericht gegangen. Die 18 sehenswerten Prozent vom FDP-Zukunftskongress:

In der unterirdischen Debatte um Sarrazins Buch spiegelt sich alles, was in Deutschland beim Thema Integration falsch läuft. Alle reden über ein Buch, das kaum einer gelesen hat, sogar die Kanzlerin und der Bundespräsident haben sich eingeschaltet, und doch geht das meiste, was da geschrieben und gesprochen und häufig auch geschrien wird am Kern des Problems vorbei. Denn es sind keineswegs nur die deutschen Muslime, die ein Integrationsproblem haben, Deutschland selbst ist nicht integriert. Wir sind nur nominell eine Teil des Westens. Gefühlsmäßig ist die Mehrheit der deutschen Gesellschaft nie im freien Teil der Welt angekommen (siehe auch hier). Das aktuelle Hauen- und Stechen bestätigt das wiederholten Male und folgt dabei denselben Bahnen, in denen „Integrationsdebatten“ in diesem Lande zu verlaufen pflegen. Read the rest of this entry »

Naja, fast:

They know anti-Semites and reactionaries on the left and right when they see them; they do not hesitate to call a spade a spade. They think that the security of the state of Israel, along with the imperative of preventing Iran from getting the bomb, amount to moral and practical necessities. Some of them are Jewish, some are not. Most are simply liberals and even leftists who believe European traditions of anti-fascism have a special relevance when it comes to thinking and responding to the latest “isms,” particularly Islamism and the terror it so often promotes. When these intellectuals see the word Islamo-fascism, they do not rail about the abuse of language, denounce George Bush, or make furious comments about misplaced historical analogies. On the contrary, they place themselves, and belong, squarely in the progressive European tradition.

Noch ist es nicht zu spät für einen Kurswechsel, noch ist innerhalb dieser Legislaturperiode eine Kehrtwende für die FDP hin zu mehr Glaubwürdigkeit möglich. Wir bitten Sie daher: Verpassen Sie diese Gelegenheit nicht. Nutzen Sie die Chance, eine Strategie und einen klaren Kurs festzulegen, um endlich konsequent eine liberale Politik für unser Land umzusetzen.

Diese Sätze stammen aus einem lesenswerten offenen Brief an die FDP-Bundestagsfraktion, der momentan in der liberalen  Blogosphäre kursiert.

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