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In all die betroffenen und besorgten Reaktionen, die das Verschwinden von Hamed Abdel Samad auslöste, mischten sich, wie könnte es bei einem Islamkritiker anders sein, hämische Töne aus der Ecke der linken Diskursherrenmenschen. Man insinuierte, dass es da ein Provokateur, der überdies zweifelhaften Umgang pflege, etwas übertrieben habe mit der freien Meinungsäußerung. Besonders toll trieb es wieder einmal das Neue Süddeutschland, wo der nachdenklichen Schriftsteller in die Nähe fanatischer Extremisten gerückt wurde. Read the rest of this entry »

Eben endete der zweite Teil des britischen Films “Dschihad in der City” auf Arte. Toll, was für empfindsame Wesen die Dschihadisten sind. Religion ist denen gar nicht so wichtig, sie fühlen sich den ganzen Tag nur gedemütigt, weil im Irak, Libanon und Palästina Menschen ermordet werden, weil die Polizei zu 100% aus Rassisten besteht, weil sie kulturell so zerrüttet sind. Überhaupt handelt es sich bei islamischen Terroristen um echte Feingeister, die sich, bevor sie sich selbst in die Luft jagen, darüber mockieren, dass Kinder in der nähe des Anschlagsortes sind, sich dann aber im Sinne des großen Ganzen doch zu ihrer Tat überwinden, auch wenn ein Geigenkonzert sie ganz kurz zweifeln lässt. Read the rest of this entry »

Was bekommt der deutsche Steuerzahler eigentlich dafür, wenn er postmodernen  Sozialwissenschaftlern einen Exzellenzcluster finanziert? Zum Beispiel tolle Konferenzen wie “The Formation of Normative Orders in the Islamic World”. Das Programm dieser Veranstaltung (via wadi blog) bietet einen kompakten Einblick in die faszinierende Forschungstätigkeit der Kulturrealtivitätstheoretiker: Read the rest of this entry »

Shokoufeh Sakhi, eine iranische Dissidentin und ehemalige politische Gefangene, kritisert im linken Onlinemagazin Z-Net das donnernde Schweigen der Antiimperialisten zum Freiheitskampf der Iraner. Sakhi begreift sich selbst als Linksaktivistin und vergleicht die Einstellung vieler Genossen zu Iran mit den Illusionen, die sie und ihre Mitstreiter einst hinsichtlich der Sowjetunion hatten:

The Iranian left, even those who considered the USSR state capitalist and dubbed it ‘social-imperialist’, still could not believe such atrocities against humanity occurred in such a ‘pro-working class’ state. Enforcing substantial justice and equality just could not go hand in hand with oppression and the reign of fear and darkness. Like many today, our logic was decisively based on observation of who was benefiting from this undermining of socialism in general and the USSR in particular: American led western imperialism. It is understandable, I think, that we, the young and old leftists of Iran – in a place and time of dictatorship, censorship of books, information, knowledge and critical thought of any kind– might well exhibit such historical ignorance. There were some material conditions for our subjective stupidity. The same cannot be said for today’s ‘intellectuals’. Apparently, many have failed to notice that the old anti-imperialism and anti-Americanism [For a more patient argument you can consult Bahare Farda’s article], the simple, bipolar world of colonies and colonizers, the world of Avatar, has expired. (…) Read the rest of this entry »

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