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Die Katholische Kirche ist eine Organisation, der man nicht angehören muss. Im Wettbewerb der Glaubensgemeinschaften finden sich etliche andere Religionen, die beinahe jedes Spektrum bedienen. Natürlich ist die Kirche auf ihre Schäfchen angewiesen, in Deutschland gibt es von denen Kirchensteuern in anderen Ländern bezahlen sie ihre Gemeinden und deren Geistliche. Kardinal Meisner hat in einer Rede vor irgendeiner katholischen Gruppierung, die sich durch besonderen Kindereichtum auszeichnet, gesagt, “eine Familie von euch ersetzt mir drei muslimische Familien”. Read the rest of this entry »

LimburgDer Medienhype um den Limburger Provinz-Bischof steht im gegenteiligen Verhältnis zur Bedeutung der Affäre. Zwar hat er reichlich Geld in die Aufhübschung seines Dienstsitzes gesteckt und die Meilen seines Generalvikars dazu genutzt, sich von der teuren Business- in die noch teure First-Class,  upgraden zu lassen, um anschließend in Indischen Slums seine Barmherzigkeit auszuleben und zur Schau zu stellen. Was die Qualitätspresse derweil aus der Angelegenheit um den Kevelaerer Bauernjungen macht, dem der Weihrauch zu Kopf gestiegen ist, spottet jeder Beschreibung und lenkt vor allen Dingen vom wahren Skandal ab: Dass die Kirchen in Deutschland nicht mehr vordringlich Glaubensgemeinschaften sind, sondern Sozialkonzerne, die den staatlichen Wohlfahrtsstaat allenfalls noch mit den Gewerkschaften zum Schaden der Betroffenen oligopolisiert haben.  Read the rest of this entry »

Ähnlich wie die Abtreibung sind pränatale Embryonentests etwas, über das ich mir als nicht-Frau und nicht-Vater den Luxus keiner Meinung gönne. Kardinal Meisner sieht das anders und verglich die Tests an Embryonen nun mit dem biblischen Kindermord. Das ist das gute Recht des in ewiger Keuschheit verharrenden Mannes, aber diese Äußerung wirft schon die Frage auf, warum Herr Meisner zu den Mißbrauchs-Skandalen in Einrichtungen der Kirche nicht ähnlich drastische Vergleiche einfielen. Dabei ist die Bibel voll passenden Möglichkeiten. Sodom und Gomorra vielleicht? Der viel kritisierte Kirchenfürst hat also nicht das Problem, nicht zu wissen, wann er den Mund halten soll, er kriegt ihn in den richtigen Momenten einfach nicht auf!

Ein Fan von Frau Käßmann meint, dass die Überzeugung von Bundeswehrsoldaten, sie seien in Afghanistan für etwas Gutes im Einsatz, an Gotteskrieger erinnert.

Margot Käßmann ist Geschichte, also das, wovon die gute Frau keinen blassen Schimmer hatte und jetzt hat sie viel Zeit, verpasste alternative Friedenslösungen im zweiten Weltkrieg zu erforschen. Die beste Amtshandlung, die die Ex-Bischöfin in ihrer etwa fünfmonatigen Amtszeit vollzogen hat, war ihr heutiger Rücktritt, denn abgesehen vom Bruch eines angeblich heiligen Sakramentes (Ehe) und der Trunkenheit am Steuer zur Fastenzeit war sie etwas, was keinem Moralapostel gut steht: Sie war nicht nur bigott, wie Zettel schreibt, dieser Begriff reicht hier nicht aus, es muss eine Steigerung erfunden werden. Sie war trigott! Read the rest of this entry »

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