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Selbst zur Weihnachtszeit halten deutsche Qualitätsjournalisten unermüdlich Wacht am Jordan. Das ist auch dringend nötig, denn Israel ist das einzige Land auf Gottes weiter Erde, das durch Bauarbeiten permanent den Weltfrieden gefährdet.  Das Verhalten des jüdischen Staates steht damit in scharfem Kontrast zu den anderen Nationen der Region, die sich mit gelegentlichen Massakern und allgegenwärtiger Unterdrückung der eigenen Bevölkerung zufrieden geben.

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„Ich streite mich lieber leidenschaftlich mit Volid, einem Vertreter der Palästinenser in Berlin oder mit Conchita von einer Initiative gegen Rassismus über den Nahostkonflikt als mich der Kälte deutscher Antiimperialisten auszusetzen“ schrieb Anetta Kahane 2010 angesichts der Mavi-Marmara-Farce. Wer den aktuellen Kommentar von Jakob Augstein gelesen hat, der kann es ihr nachempfinden.

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“Nur unweit von Gaza tobt ein Bürgerkrieg, dessen Brutalität und Intensität die dortigen Ereignisse um das Mehrfache übertrifft. Der Konflikt in Syrien hat in 20 Monaten rundp 40.000 Todesopfer gefordert. Im israelisch-palästinensischen Konflikt wurden in den vergangenen 12 Jahren über 6.500 Palästinenser getötet. Natürlich ist die Opferzahl nicht der einzige Indikator des Leids. Dennoch ist bemerkenswert, wie viel leichter es vielen Palästina-Sympathisanten fällt, israelische Aggression zu geißeln als die brutale Gewalt eines arabischen Diktators gegen sein eigenes Volk. Nirgendwo ist das Freund-Feind-Schema einfacher als im Palästina-Konflikt, nirgendwo sind die Emotionen stärker. So verliert man die Relationen nur zu schnell aus den Augen”,

Darauf weist die NZZ heute laut DLF-Presseschau hin.  Und die Eskalation in GAZA kommt nicht nur dem syrischen Diktator recht. Meines Erachtens wird sie auch vom Iran instrumentalisiert. Wer nach dem Grund fragt, warum der Konflikt gerade jetzt eskaliert, kommt zu ganz anderen Schlüssen. Read the rest of this entry »

Wann: 18. November 2012, 13.00 Uhr Wo: Joachimstaler Platz (beim Ku-Damm), Berlin Charlottenburg. Aufrufende Organisationen: Mideast Freedom Forum Berlin, Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Potsdam, Honestly Concerned, ILI – I like Israel, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus, Scholars for Peace in the Middle East und andere.

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Palästinensischer Kindesmissbrauch live: Eltern hetzen ihre Kinder auf, um hysterisch vor israelischen Soldaten herumzutanzen. Highlights des Filmchens sind die filmende Mama, die kleine Jungs vorschubsenden Mädchen und der Schwarm aus gierige Pressefotografen. Hochachtung für die IDF-Leute, die trotzdem komplett ruhig bleiben und sich nicht provozieren lassen. Und noch ein Tipp an die jungen “Aktivisten” und ihre Erziehungsberechtigen: Versucht das mal in Gaza und mit den dortigen Sicherheitskräften.

Wirklich wichtig jedoch ist etwas anderes: Finden wir heute bessere Antworten als vor 40 Jahren? Dass wir nun gemeinsam mit Gästen aus Israel der Opfer vom 5. September gedenken, ist immerhin ein richtiges Signal. Die Toten und ihre Angehörigen verdienen Mitgefühl und Solidarität. Ein Persilschein für Israels Politik ist damit nicht verbunden. Aber Terroristen sind Terroristen. Berechtigte Anliegen der Palästinenser ändern daran nichts.

Hätte der Kommentator der Badischen Zeitung so auf ein Attentat der baskischen ETA auf die spanische oder der irischen IRA auf die Britische Mannschaft reflektiert? Wohl kaum.

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Der Deutschlandfunk-Reporter konnte gerade noch an sich halten. Ausgerechnet in der “Westbank” betrieben jüdische Siedler ein Anti-Terror-Camp, wo selbst fünfjährigen Mädchen Schiessunterricht erteilt wird. Was in den “besetzten Gebieten” unter Selbstverteidigung firmiert, dürfte doch hier wohl fehl am Platz sein: Es handelte sich zwar um Juden, aber um amerikanische Touristen, die sich von israelischen Ex-Soldaten unterweisen lassen.  Read the rest of this entry »

Langsam wird mir klar, dass mein Ärger über die deutschen Nahostkorrespondenten ungerechtfertigt war. Dass mir die Berichterstattung zu diesem Teil der Welt so idiotisch vorkommt liegt nicht an unseren Qualitätsjournalisten, es liegt offenbar an mir. Ich bin einfach zu dumm, um die komplexen Verwicklungen der orientalischen Politik  zu verstehen. So konnte ich heute auf tagesschau.de erfahren, wem der Angriff islamistischer Extremisten auf den israelisch-ägyptischen Grenzübergang Kerem Shalom wirklich genutzt hat: Zum Beispiel Israel. Read the rest of this entry »

Um es gleich zu sagen: Die  folgenden Zeilen dienen nur dazu den Würgereiz zu verbalisieren, der mich überkam, nachdem ich unvorsichtiger Weise die Berichterstattung der deutschen „Qualitätsmedien“ über den  Israelbesuch von Mitt Romney überflogen hatte. Dabei war natürlich von Anfang an klar, dass die Kombination „republikanischer Präsidentschaftskandidat“ und „zionistische Entität“ zu Hyperventilation in deutschen Redaktionsstuben führen muss. Das Ausmaß der Unverschämtheit und Ignoranz, die sich im deutschen Blätterwald die Bahn brechen, überrascht dann doch. Read the rest of this entry »

Sebastian Bruns von der Uni Kiel liefert heute den mit Abstand besten Artikel zur deutsch-israelischen U-Boot-”Affäre” ab. So sieht Politikwissenschaft aus, wenn sie nicht verlabert postmodern daher kommt. Eine Wohltat angesichts des Schwachsinns, den “Friedensforscher” und andere Pseudosozialwissenschaftler in unschöner Regelmäßigkeit in den Qualitätsmedien ausbreiten.

Trotzdem ist der Zustand der sicherheitspolitischen Diskussionskultur in diesem Lande beängstigend. Abgesehen von Clemens Wergin und Josef Joffe scheint es kaum Journalisten zu geben, die das Einmaleins der atomaren Abschreckung beherrschen.

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Kaum winkt das Teheraner Mörderregime mit dem Zuckerbrot „Verhandlungsbereitschaft“, schon tapsen ihm deutsche Qualitätsjournalisten brav hinterher, allen voran Andrea Nüsse in der ZEIT, die sich ganz doll freut:

Der Westen könnte das nutzen, um sich einmal wirklich auf das Regime einzulassen.

Na klar, so sieht vorbildliche Außenpolitik demokratischer Staaten aus: Sich „wirklich“ auf eine brutale Diktatur einlassen. Read the rest of this entry »

Das Kalkül ist aufgegangen. Pünktlich zum jüdischen Pessach- und christlichen Osterfest in der sauren Gurkenzeit veröffentlicht der greise Grass sein Gedicht und der virtuelle Blätterwald erschaudert. Selbst die Freunde von der Achse lassen sich verführen und bestreiten über die Feiertage ihren Betrieb fast gänzlich mit der Promotion des Buchstabensalats, der tot geschwiegen gehört.  Read the rest of this entry »

Der unvermeidliche Spiegel-Besitzer Jakob Augstein verteidigt WaffenGG in seiner SPON-Kolumne: Das muss ja mal gesagt werden. Kann es gerne, Entlarvender Unsinn ist es trotzdem. Und entlarvend ist es auch, neben wem der erbschaftssteuerfordernde Augstein-Erbe dem WaffenGG so beispringt. Der Mann ist immerhin leiblicher Sohn des “Schriftstellers” Martin Walser, der in 1998 in seiner Paulskirchenrede behauptete, der Holocaust werde “instrumentalisiert”. Von wem wohl.   Read the rest of this entry »

Hoffentlich ist die wirklich letzte Tinte nun auch trocken. Ein Lob der “Zeit”, die sich einfach weigerte, die “Gedicht” genannte wirre Buchstabenfolge von WaffenGG zu drucken. Auch als Nicht-Germanist kann man sie nur als literarisch wenig wertvoll  und intellektuell armselig betrachten. Trotzdem geht die Weltöffentlichkeit dem Mann auf dem Leim, der offensichtlich mit wenig Altersweisheit in einem Zustand zwischen Altersstarrsinn und Demenz zu lavieren scheint, will man zu seinen Gunsten annehmen.

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