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Quelle: Das Nachrichtenmagazin Titanic

Spassbadbauer Schulz kennt sich mit Wasser aus. Deshalb mutet es wie politische Brunnenvergiftung an, wenn er in einer vor der Knesset gehaltenen Rede eine “Frage” formuliert, die ein arabischer Jugendlicher in Ramallah an ihn richtete: Ob es gerecht sei, dass die Israelis viermal so viel Wasser pro Kopf verbrauchen würden, wie die Palästinenser. Hängen blieb: Die Israelis lassen die Bewohner der “Besetzten Gebiete” vertrocknen, während sie selbst sich im kühlen Whirlpool suhlen. Schulz, der als Präsident des Europäischen Parlaments nicht nur 14 Vizepräsidenten hat, die ihn bei der Vorbereitung der Nahost-Reise entlasten, und auch noch über einen Kammerdiener verfügen soll, hätte seinem hauseigenem Kabinett und nicht der Knesset diese Frage stellen müssen. Und das Hätte geantwortet: Israel liefert der palästinensischen Autonomie-Behörde mehr als 53 Millionen Kubikmeter Wasser (mehr als 20 Millionen mehr als im Oslo-Vertrag vereinbart) und subventioniert diese Lieferung mit rund 19 Mio $. Der Wasserverbrauch zwischen Palästinensern und Israelis gleicht sich seit 1967 kontinuierlich an, wobei der israelische sinkt und der arabische steigt. Und rund 20 Millionen Kubikmeter versickern in der maroden palästinensischen Infrastruktur. Die Araber haben auf der Westbank nicht mal eine Kläranlage.  Read the rest of this entry »

Können politische Kommentare nicht immer so gut klingen? Gefunden bei Trending Central.

Ha! Da hat sich der hardlinerische Oberjude aber mal so richtig vertan. Der bekannte Brutalinski aus der zionistischen Entität zwischen Jordan und Mittelmeer hat im persischsprachigen Programm der BBC ein Interview gegeben und doch tatsächlich gesagt, er wünsche der iranischen Jugend, Jeans tragen, westliche Musik hören und frei wählen zu können. Read the rest of this entry »

Die FAZ befasst sich heute mit dem neuen israelischen Privatsender i24news, der sich anschickt mit einem Programm auf Englisch, Französisch und Arabisch in Konkurrenz zu Al-Dschasira zu treten. Die FAZ sieht dieses Unterfangen eher kritisch, denn laut seinen Gründern will i24news der globalen antizionistischen Delegitimierungskampagne etwas entgegensetzen. Read the rest of this entry »

Vor 46 Jahren begann der Sechs-Tage-Krieg. Die israelische Armee hat aus diesem Anlass einen Twitter-Account eröffnet, in dem die Geschehnisse aus dem Jahr 1967 minutengenau getwittert werden. Für Spiegel Online ein unfassbarer Akt der Propaganda, den die Schreiber der Online-Klowand direkt für die eigene Propaganda gegen die zionistische Entität an der Levante nutzt. Eine kurze Zusammenfassung des Kriegsausbruchs klingt dort so: Read the rest of this entry »

Selbst zur Weihnachtszeit halten deutsche Qualitätsjournalisten unermüdlich Wacht am Jordan. Das ist auch dringend nötig, denn Israel ist das einzige Land auf Gottes weiter Erde, das durch Bauarbeiten permanent den Weltfrieden gefährdet.  Das Verhalten des jüdischen Staates steht damit in scharfem Kontrast zu den anderen Nationen der Region, die sich mit gelegentlichen Massakern und allgegenwärtiger Unterdrückung der eigenen Bevölkerung zufrieden geben.

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„Ich streite mich lieber leidenschaftlich mit Volid, einem Vertreter der Palästinenser in Berlin oder mit Conchita von einer Initiative gegen Rassismus über den Nahostkonflikt als mich der Kälte deutscher Antiimperialisten auszusetzen“ schrieb Anetta Kahane 2010 angesichts der Mavi-Marmara-Farce. Wer den aktuellen Kommentar von Jakob Augstein gelesen hat, der kann es ihr nachempfinden.

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“Nur unweit von Gaza tobt ein Bürgerkrieg, dessen Brutalität und Intensität die dortigen Ereignisse um das Mehrfache übertrifft. Der Konflikt in Syrien hat in 20 Monaten rundp 40.000 Todesopfer gefordert. Im israelisch-palästinensischen Konflikt wurden in den vergangenen 12 Jahren über 6.500 Palästinenser getötet. Natürlich ist die Opferzahl nicht der einzige Indikator des Leids. Dennoch ist bemerkenswert, wie viel leichter es vielen Palästina-Sympathisanten fällt, israelische Aggression zu geißeln als die brutale Gewalt eines arabischen Diktators gegen sein eigenes Volk. Nirgendwo ist das Freund-Feind-Schema einfacher als im Palästina-Konflikt, nirgendwo sind die Emotionen stärker. So verliert man die Relationen nur zu schnell aus den Augen”,

Darauf weist die NZZ heute laut DLF-Presseschau hin.  Und die Eskalation in GAZA kommt nicht nur dem syrischen Diktator recht. Meines Erachtens wird sie auch vom Iran instrumentalisiert. Wer nach dem Grund fragt, warum der Konflikt gerade jetzt eskaliert, kommt zu ganz anderen Schlüssen. Read the rest of this entry »

Wann: 18. November 2012, 13.00 Uhr Wo: Joachimstaler Platz (beim Ku-Damm), Berlin Charlottenburg. Aufrufende Organisationen: Mideast Freedom Forum Berlin, Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Potsdam, Honestly Concerned, ILI – I like Israel, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus, Scholars for Peace in the Middle East und andere.

Mehr hier.

Palästinensischer Kindesmissbrauch live: Eltern hetzen ihre Kinder auf, um hysterisch vor israelischen Soldaten herumzutanzen. Highlights des Filmchens sind die filmende Mama, die kleine Jungs vorschubsenden Mädchen und der Schwarm aus gierige Pressefotografen. Hochachtung für die IDF-Leute, die trotzdem komplett ruhig bleiben und sich nicht provozieren lassen. Und noch ein Tipp an die jungen “Aktivisten” und ihre Erziehungsberechtigen: Versucht das mal in Gaza und mit den dortigen Sicherheitskräften.

Wirklich wichtig jedoch ist etwas anderes: Finden wir heute bessere Antworten als vor 40 Jahren? Dass wir nun gemeinsam mit Gästen aus Israel der Opfer vom 5. September gedenken, ist immerhin ein richtiges Signal. Die Toten und ihre Angehörigen verdienen Mitgefühl und Solidarität. Ein Persilschein für Israels Politik ist damit nicht verbunden. Aber Terroristen sind Terroristen. Berechtigte Anliegen der Palästinenser ändern daran nichts.

Hätte der Kommentator der Badischen Zeitung so auf ein Attentat der baskischen ETA auf die spanische oder der irischen IRA auf die Britische Mannschaft reflektiert? Wohl kaum.

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Der Deutschlandfunk-Reporter konnte gerade noch an sich halten. Ausgerechnet in der “Westbank” betrieben jüdische Siedler ein Anti-Terror-Camp, wo selbst fünfjährigen Mädchen Schiessunterricht erteilt wird. Was in den “besetzten Gebieten” unter Selbstverteidigung firmiert, dürfte doch hier wohl fehl am Platz sein: Es handelte sich zwar um Juden, aber um amerikanische Touristen, die sich von israelischen Ex-Soldaten unterweisen lassen.  Read the rest of this entry »

Langsam wird mir klar, dass mein Ärger über die deutschen Nahostkorrespondenten ungerechtfertigt war. Dass mir die Berichterstattung zu diesem Teil der Welt so idiotisch vorkommt liegt nicht an unseren Qualitätsjournalisten, es liegt offenbar an mir. Ich bin einfach zu dumm, um die komplexen Verwicklungen der orientalischen Politik  zu verstehen. So konnte ich heute auf tagesschau.de erfahren, wem der Angriff islamistischer Extremisten auf den israelisch-ägyptischen Grenzübergang Kerem Shalom wirklich genutzt hat: Zum Beispiel Israel. Read the rest of this entry »

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