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Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht liebe Leserinnen und Leser, aber ich bin froh über dieses Video:

Zwar geht mir jegliche Sympathie für die faschistoiden Intelligenzallergiker ab, die momentan auf Deutschlands Straßen ihre Primitivität zur Schau tragen. Ich freue mich nur darüber, dass diese Gestalten unfreiwillig Ehrlichkeit in die Debatte um „legitime Israelkritik“ bringen. Antizionismus ist nichts anderes als Antisemitismus. Den Punkt hätten wir hiermit abschließend geklärt. Read the rest of this entry »

Der arabische Frühling begann als vermeintliche Facebook-Revolution.  Doch als die Wahllokale nach den ersten vermutlich freien Wahlen geschlossen waren, hatten nicht die säkulären Kräfte sondern die seit Jahrzehnten von den Diktatoren unterdrückten Islamischen Kräfte als Sieger hervorgingen. Und die gingen dann schnell daran, ihre Vorstellung von einer islamischen Gesellschaft umzusetzen. Der Ägyptische Präsident Mursi und seine Muslimbrüder gingen dabei besonders zielstrrebig vor. Verwundert rieben sich nicht nur viele Ägypter die Augen. Und gingen wieder auf die Straße, bis das Militär Mursi vertrieb. Die gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen den Muslimbrüdern und der staatlichen Macht schenken sich nichts und es ist schwer festzustellen, wer damit angefangen hat.  Read the rest of this entry »

Die Zinslobby und die Juden sind an den Protesten in der Türkei schuld, so denkt es in Erdogan und seiner Hinterwäldlerkamarilla. Der Lack beim Möchtegern-EU-Beitrittskandidat ist ab, so viel ist klar. Bei den deutschen Islamismusverstehern, speziell denen im Medienbusiness, beginnt unterdessen die Trauerarbeit. Erdogan, der geläuterte Fundamentalist, der die Demokratie mit der Religion versöhnte und sich als pro-palästinensische Friedenstaube betätigte, ist nicht mehr. An seine Stelle ist ein primitiver Despot getreten, der Dissidenten einsperrt, Demonstranten verprügeln lässt und antisemitische Verschwörungstheorien zur Staatsräson erhebt. Read the rest of this entry »

Solange es noch immer mörderisch agitierende, antiislamistische Internetpranger und fremdenfeindliche No-Go-Areas gibt, ist “Willkommenskultur” ein Kandidat für das Unwort des Jahres.

Dieser Satz von Professor Klaus Bade ist auf so vielen Ebenen falsch, dass man gar nicht weiß wo man anfangen soll: Read the rest of this entry »

Einer der größten Kritikpunkte an der westlichen Nahostpolitik ist das Kuscheln mit Diktatoren. Ok, diese Kritik ist eigentlich erst seit dem Beginn des angeblichen “Arabischen Frühlings” so richtig laut geworden, aber sie ist nicht unberechtigt. Nun unterliegen die üblichen Journalisten und Politiker dem Fehler, dass ein undemokratisches Regime oder eine undemokratische Partei dadurch demokratisch wird, dass sie gewählt wird. Wie richtig diese Behauptung ist, zeigt ein Blick auf die NSDAP, die formal völlig legal durch einen verfassungsgemäßen Vorgang an die Macht kam und als erstes die Überreste des Weimarer Verfassungsstaates beseitigte. Und jetzt ist es wieder so weit: Bei den Wahlen in Ägypten haben die jungsteinzeitlichen Muslimbrüder nach ersten Schätzungen 40% der Stimmen und die altsteinzeitlichen Salafisten mit dem völlig irren Namen “Partei des Lichts” satte 25% der Stimmen erreicht. Aber das ist nicht schlimm, beeilt sich die bekannte Nahost-Expertin Ulrike Putz auf Spiegel Online zu versichern. Read the rest of this entry »

Ein Freund brachte mir neulich ein kleines Geschenk mit: Eine weihnachtlich aufgemachte CD mit dem Titel “Islam – Die am schnellsten wachsende Religion der Welt”, die auf unterschiedliche Art und Weise verteilt wird. Sie enthält einen Vortrag von Pierre Vogel, dem Ex-Boxer und aufstrebenden Missionar im Namen Allahs. Der Inhalt ist simpel, Vogel steht auf einer Bühne und sabbelt und sabbelt und sabbelt. Klar, der Islam ist sein großes Thema und sein Look in Nachthemd und Megabart passt dazu ähnlich gut wie ein Vortrag über Jesus im bäuerlichen Sackleinen des ausgehenden europäischen Mittelalters. Der Vortrag hat zwei Themen, von denen das erste (“Was ist Islam?”) problemlos auch von einem dahergelaufenen Irren erklärt werden könnte, da der Islam wie alle anderen Religionen nicht so kompliziert ist, wie es die Anhänger der entsprechenden Religion den Rest der Welt glauben lassen wollen. Das zweite Thema ist da schon weitaus philosophischer (“Was ist der Sinn des Lebens?”) und hat das Potential, Diskussionen zu entfachen – eigentlich, denn für Vogel und den Rest seiner offensichtlich recht einfach gestrickten Anhängerschaft ist diese Frage schon längst beantwortet und zwar mit dem ersten Thema des Vortrags. Weshalb der Vortrag auf der CD auch so informativ ist wie der Wachturm oder das Amtsblatt der Nordelbischen Kirche. Der Sinn von Vogels Leben ist der Islam, ein genialer Gliederungstrick, denn so können er und seine Freunde sich mit diesen zwei Themen auch noch die nächsten tausend Jahre in einer immer gleichen Diskussion im Kreis drehen. Read the rest of this entry »

Spiegel-TV hat herausgefunden, dass Islamisten Freiheitsfeinde sind.

Wer waren die  Friedensaktivisten auf der Mavi Marmara, die sich nur mit Teelichtern und weißen Fahnen bewaffnet der zionistischen Soldateska entgegenstellten? Das türkische Massenblatt Hürriyet, dem wir bereits die Veröffentlichung bewegender Bilder vom gewaltlosen Widerstand dieser mutigen Menschenrechtler verdanken, hat nachgeforscht.

Da wäre zum Beispiel Erdinc Tekir. Schon bevor er sich der Rettung der hungernden Bevölkerung von Gaza widmete, engagierte Tekir sich für Menschen in Not. Zusammen mit acht Mitstreitern entführte er 1996 die Schwarzmeer-Fähre Avrasya mit samt ihren über 200 Passagieren. Die viertätige Geisenahme endete ohne Blutvergießen, aber mit einer mehrjährigen Gefängnisstrafe für unseren jungen Idealisten, der mit dieser Demonstration zivilen Ungehorsams seine Solidarität mit den Rebellen in Tschetschenien bekunden wollte (Via Medien Backspin).

Denn der Islam soll tabu sein. Die Schulbuchexpertin Gerdien Jonker findet, dass deutsche Schulbücher das falsche Bild von der Religion des Friedens zeichnen. Der 11. September sollte nach Ansicht von Jonker zum Beispiel nicht in die Rubrik Islam/Islamismus fallen:

“Man hätte die brennenden Türme auch in einen anderen Themenkomplex einordnen können, Kriege in der globalisierten Welt etwa.”

Hätte man, wenn die Terrorpiloten sich nicht enthaart und in Leichengewänder gekleidet hätten, um als islamische Shahids zu sterben. Es handelt sich um kein Klischee, sondern die traurige Wahrheit: Am 11. September haben islamische Eiferer im Namen ihres Gottes ein paar tausend Menschen ermordet. Um eine “Generation von muslimischen Schülern” nicht mit solchen “Schreckensbildern” bedrücken zu müssen, will Frau Jonker eine völlig neue Geschichtsschreibung in Schulbüchern etablieren. Wie die genau aussehen wird, ist noch nicht ganz klar – aber das Thema Islam wird sicherlich im Namen der “Kultursensibilität” gründlich umgeschrieben.

Zum Beispiel die jordanische Königin Rania. Aus ihrer Feder stammt das Kinderbuch “The Sandwich Swap”, eine spannende Geschichte um belegte Brote:

The two main characters, Lily and Salma, have a lot in common, but not when it comes to their sandwiches: Lily prefers the all-American peanut butter and jelly, while Salma sticks to pita and hummus.

Doch es wird noch besser, denn der anspruchsvolle Plot, den die schöne Königin zusammen mit einer Ko-Autorin verfasste, enthält auch eine Botschaft der Toleranz: Read the rest of this entry »

In Gaza wurde wieder einmal ein Sommerlager für Kinder überfallen:

The assailants tied up an unarmed guard, then tried to set fire to two tents and a perimeter fence made from tarp-like material. Wielding knives, they slashed a plastic swimming pool, blow-up slide and other toys.

Das findet der lokale UNRWA-Chef John Ging “feige und verabscheuungswürdig”. Ohne Unschweife benennt er die wahren Schuldigen, die nur naive Beobachter der Situation in Gaza unter islamistischen Schlägern vermuten würden: Read the rest of this entry »

Die Politiker der Linkspartei, die mit der angeblichen Hilfsflotte nach Gaza unterwegs waren, haben sich offenbar nicht durch die islamistischen Hintergründe der Organisatoren abschrecken lassen. Auch die Teilnahme türkischer Neo-Nazis scheint nicht als Problem empfunden worden zu sein – im Gegenteil.

Hier geht es weiter.

Es sei eine “unglaublich gute Atmosphäre” gewesen, sagt Groth. “Da saßen etliche Gruppen auf Deck und haben gesungen.” Norman Paech, prominentes Mitglied der Linken aus Hamburg, war auch auf dem türkischen Schiff. “Für mich war das wie auf einem Basar”, sagt er. “Das war ein buntes Treiben.” Inge Höger, Bundestagsabgeordnete der Linken, war ebenfalls Passagierin der “Mavi Marmara”. “Alle, die dieses Projekt unterstützen, konnten mitfahren”, so Höger. “Es waren überwiegend humanitäre Organisationen, die schon seit Jahren in humanitären Projekten zusammenarbeiten.”

Hier geht es weiter und hier geht es direkt zum sehenswerten Fernsehbericht.

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