You are currently browsing the tag archive for the ‘islam’ tag.

Für viele Muslime in Deutschland gilt frei nach Bertolt Brecht: Die im Lichte sieht man nicht. Stattdessen dreht sich die Debatte um diejenigen ihrer Glaubensgenossen die hartnäckig den Eindruck erwecken, dass sie im zivilisatorischen Dunkel der Vormoderne besser aufgehoben wären als in einem demokratischen Rechtsstaat. Schuld daran trägt auch die selbsternannte muslimische Lobby, ein lächerliches bis ärgerliches Konglomerat aus Wichtigtuern und Unsympathen, das in erster Linie an den staatlichen Fördermillionen für Integration partizipieren will. Read the rest of this entry »

Gestern stürmte ein aufgebrachter Mob in Benghazi den Stützpunkt einer salafistischen Miliz, die vor einigen Tagen die amerikanische Botschaft angegriffen hatte. Warum haben die Leute das gemacht? Vor kurzem haben die Qualitätsmedien noch versucht, ihrer Leserschaft einzutrichtern, dass die Muslime wegen eines Films randalieren, der scheinbar das größte Problem der dortigen Region darstellt. Warum sehen die Einwohner von Benghazi das scheinbar völlig anders? Die sahen ihr größtes Problem in den “Milizen”, schwer bewaffneten Banden, die in der Stadt offensichtlich schalten und walten konnten.

Liebe Medien: Wie kommt es, dass diese Leute weniger schwer durch einen Film gekränkt waren und sich einer wirklichen Bedrohung zuwandten?

Nachdem die französische Zeitschrift Charlie Hebdo heute etwas gesunden Menschenverstand in die Affäre um den Mohammed-Film und die Proteste der muslimischen Friedensbewegung brachte, will die Titanic nun nachziehen. Es sollte den Vertretern des Qualitätsjournalismus und der Politik zu denken geben, dass es die Albernen, die Witzemacher, die Satiriker und Humoristen sind, die offenbar als einzige für die Freiheit der Meinung eintreten, einem Recht, für das viele Menschen Kopf und Kragen riskiert haben.

Und während die Komiker nicht mehr tun, als ihr Recht zu praktizieren, schreien Medien und Politik danach, dass die Meinungsfreiheit angeblich durch so etwas wie “Verantwortung” begrenzt sei. Einige CSU-Leute wollen gar Gesetze ändern, um besser gegen Blasphemie vorgehen zu können. Früher wäre so ein Vorgang ein Fall für den Spiegel gewesen, aber dessen Mitarbeiter schreiben lieber Rührstücke über irgendwelche Muslime, die sich scheinbar durch einen komischen Film “gekränkt” fühlen, aber kein größeres Problem mit religiös motivierten Todesstrafen oder Geschlechterapartheit in den Ländern haben, in denen die Vertreter ihrer Lieblingsreligion das Sagen haben.

Die gute Frau Krausen wirkt ja ganz sympathisch, aber an einer Stelle hätte Frau Langer ruhig einmal nachfragen können:

“Es ist diese Mischung aus Revoluzzergeist und Bockigkeit, die Krausen zum Islam gebracht hat, das Aufbegehren gegen ihr engstirniges und konservatives Elternhaus in der Nähe von Aachen, wo die beiden Brüder alles durften und sie wenig.”

Wie sich die Zeiten doch geändert haben. Nach dieser Begründung müsste Frau Krausen heute in irgendeine andere Religion übertreten.

In einem mit “Anti-Islam-Film, eine kaum zu ertragende Billigproduktion” überschriebenen und mit  “jay” unterschriebenem Artikel nimmt sich die Welt auf ihrer Internetseite der Frage an, wer denn nun eigentlich für den Mord an Botschafter Chris Stevens und drei seiner Mitarbeiter verantwortlich ist. Die Frage scheint aber bereits mit der Überschrift geklärt zu sein – ein obskurer Film hat den amerikanischen Botschafter in Libyen offenbar ermordet. Read the rest of this entry »

Die Salafisten wollen den Koran kostenlos deutschlandweit an jeden Haushalt verteilen. Nicht in Arabisch sondern in deutsch.  Und ein paar Reichsbedenkenträger sind dagegen. Ich bin dafür.  Read the rest of this entry »

NATO-Soldaten sollen in Afghanistan einen Koran verbrannt haben. Die Medien riechen einen Riesenskandal und prophezeien jetzt schon eine neue “Eskalation”. Die Frage ist nur, worin besteht die Eskalation und wie ernst kann sie genommen werden? Und vor allem: Kann die Aufregung um dieses “Ereignis” als gerechtfertigt betrachtet werden?

Ein Buch ist ein Buch. Dabei spielt es rein objektiv keine Rolle, ob jemand behauptet, sein Inhalt sei irgendwann mal von einem Gott diktiert worden. Es ist und bleibt ein Buch unter vielen. Trotzdem ist es eine Nachricht, da diese angebliche Verbrennung von einer Bande von Irren und all denen, die sich mit ihnen gut stellen wollen, zum Anlass genommen wird, mal wieder etwas mehr Gewalt im Namen ihres angeblichen Gottes auszuüben. Wie im Fall der Mohammed-Karikaturen wird der Zorn der Straße, der Zorn der Hinterwäldler und ihrer Profiteure befürchtet. Das ist der reale Teil dieser Meldung, denn es wäre nichts neues, wenn der islamistische Mob für Tote sorgt. Der Skandal ist, dass die Toten wahrscheinlich wieder als eine eher störende Begleiterscheinung dargestellt werden, über die sich die hiesigen Medien nicht weiter wundern. Der als völlig unkontrollierbar präsentierte Mob hat an seinen Opfern keine Schuld, es war das brennende Buch, das zu einer nicht mehr aufhaltbaren Kettenreaktion führte.

Diese Form der Billigung von Mord und Totschlag ist im Zusammenhang mit bestimmten religiösen Befindlichkeiten längst zur Regel geworden und es wäre für die Vertreter der “Berichterstattung” an der Zeit, diesen vermeintlichen Zusammenhang zu hinterfragen.

Das Internet ist in der islamischen Welt sehr beliebt. Vor allem bei den Männern, die es ausführlich nutzen, um sich nackte westliche Frauen beim Sex anzusehen. Seit Jahren sind in Staaten wie Pakistan oder Ägypten die Wörter “sex” und “porn” die Top-Google-Suchwörter. Aber jetzt, oh Schreck, da zieht sich eine ägyptische Frau aus und stellt ein Foto davon ins Internet. Da sind sie ganz außer sich, die meist vollbärtigen Frömmler vom schönen Nil. Read the rest of this entry »

Yassin Musharbash kennt sich aus mit den Islamisten und hat sich akribisch in die internationale Szene eingearbeitet. Das ist dem Mann hoch anzurechnen, aber seine Analysen zeugen leider von einer gewissen “Vergeistigung”. Das Phänomen des Salafismus wird im neuesten Bericht des Verfassungsschutzes ziemlich ausführlich angegangen und dennoch macht sich Musharbash vor allem Sorgen darum, dass der Salafismus von den Verfassungsschützern nicht verstanden wird. Read the rest of this entry »

Schnell entsteht der Eindruck, dass Immigranten in Deutschland, womit nur die Muslime gemeint werden, furchtbar unterdrückt werden. Die per se rassisitsche Gesellschaft muss bekämpft werden, SPD und Grüne sind ganz vorne mit dabei. Aber die simple Tatsache, dass sich Rot-Grün längst zum Handlanger religiöser und nationalistischer Kräfte im In- und Ausland gemacht hat, ist auch Mitgliedern der sozialökologischen Parteien nicht entgangen.  Der stellvertretende Vorsitzende der Alevitischen Gemeinde Deutschlands gibt der Welt ein aufschlussreiches Interview über das skandalöse Verhalten der linken Parteien im Umgang mit den Muslimischen Verbänden.

Uns allen wird regelmäßig eingehämmert, wie wichtig es ist, alles und jeden zu tolerieren. Die Toleranz an sich wurde zum heiligen Dogma der multikulturellen, sozialen und ökologischen Gesellschaft erklärt. Das Ergebnis ist grandios, zwar wird viel toleriert, aber was genau toleriert wird, legen andere fest. Auch der Privatsender Pro Sieben macht dabei mit und veranstaltet am 8. April den Tolerance Day, bei dem es -klaro- vor allem um den Islam geht, der noch mehr toleriert werden soll, als bisher. Ayman Abdallah präsentiert so spaßige Dinge wie ein Burka-Testtragen, ein Vergnügen, das jeder afghanischen Frau ein fröhliches Lachen entlocken wird, einen weiteren Test, ob sich Nichtmuslims gegenüber den Rechtgläubigen auch tolerant genug verhalten und vieles mehr.

Mal sehen, wie dieser Tag im Iran, in Syrien oder in Ägypten begangen wird. Aber das zu fragen, könnte schon wieder falsch sein – jedes Arschloch hat das Recht darauf, toleriert zu werden.

Der neue Innenminister Friedrich hat seine Amtszeit laut Spiegel mit einem “Donnerhall” begonnen und wagte es doch zu behaupten, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Das ist so unglaublich kulturunsensibel, dass die üblichen Verdächtigen mit einer inquisitorischen Vehemenz auf den Mann losgehen, die die Vermutung nahelegt, dass ein nicht abgebauter Empörungsstau nach dem Ende der Guttenberg-Affäre zumindest in den Köpfen der Politik noch vorhanden ist. Read the rest of this entry »

In der Tagesschau zeigte die ARD den “beliebten Fernsehprediger” Jusuf al-Karadawi, der vor einer jubelnden Menge verkündete, er werde demnächst auf dem Tempelberg predigen. Dabei handele es sich “um eine Provokation” gegenüber Israel.

Schade, dass die ARD sich nicht weiter mit diesem “beliebten Fernsehprediger” beschäftigt hat, der ansonsten solche Dinge von sich gibt: Read the rest of this entry »

Der Pinneberger Harry Machura nennt sich seit seinem Eintritt in das Haus des Islam Isa Al Khattab und betrieb die Internetseite “Islamic Hacker Union”. Als die Al-Quds-Moschee (aus PR-Gründen in Taiba-Moschee umbenannt) von Hamburg nach Pinneberg umzog, fanden das die Pinneberger gar nicht so toll. Denn von den gottesfürchtigen Männern der Al-Quds-Moschee brachen 2001 einige auf, um es den Kuffar mal richtig zu zeigen, machten Pilotenscheine und flogen zwei Flugzeuge in das World Trade Center. Der Chef der örtlichen Jüdischen Gemeinde konnte sich für die neuen Nachbarn auch nicht wirklich begeistern und äußerte sich kritisch zu den Gebetsbrüdern von Al-Quds. Damit wäre die Geschichte dann wieder bei besagtem Harry Machura angelangt, der darauf auf seiner Internetseite an den “dreckigen Juden” schrieb: Read the rest of this entry »

In einem einzelnen Sätzchen erwähnte ein protestantischer Kirchenfürst die Ferne des Islam zu Aufklärung und Kritik. Eine Reaktion kam von der Pressesprecherin einer der Organisationen, die sich selber zur Vertretung der Muslime in Deutschland erklärt haben:

“Niemandem steht es zu, eine Religion zu kritisieren und zu bewerten, ob sie eine Aufklärung nötig hat oder nicht.”

Besser hätte Nurhan Soykan vom “Zentralrat der Muslime” die Aussage des Kirchenmannes nicht bestätigen können. Die hauptberuflichen Islam-Funktionäre stehen den pakistanischen Blasphemie-Gesetzen unendlich näher als der Aufklärung.

Via Achse des Guten.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 650 other followers