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Jimmy Carter kann sich beruhigt zurücklehnen. Den Titel ist er los. Jetzt ist Obama der schlechteste US-Präsident aller Zeiten. Die Lage im Nahen Osten geht mit auf sein Konto. Nicht nur.  Read the rest of this entry »

Eine Reise durch das Internet kann gruselig sein: Die Suchbegriffe “ISIS”, “Caliphate” oder “foreign jihadis” bringen Fotos, Texte und Videos ans Tageslicht, deren Inhalt kaum zu glauben ist. Irgendwelche unfassbar gläubigen Personen reisen aus der ganzen Welt in den sogenannten Islamischen Staat, das neue Kalifat und werden zu brutalen Mördern. Einfach so. Das letzte Mal, dass etwas in ähnlichem Ausmaß passierte, muss der Krieg in Bosnien gewesen sein. Der Autor Eugen Sorg berichtet in seinem empfehlenswerten Buch “Die Lust am Bösen” von perfekt integrierten Jugoslawen, die Urlaub von ihren gutbezahlten Jobs in Westeuropa nahmen, um in der alten Heimat mal eben ihre Nachbarn abzuschlachten. Read the rest of this entry »

missmeyet

Richtig gelesen. Bei diesen Chemiewaffen handelt es sich um Teile der Massenvernichtungswaffen, die sich Saddam Hussein in den achtziger Jahren zulegte. Nach der allgemein gültigen Legende existieren diese zwar gar nicht und wurden von der amerikanischen Regierung nur erfunden – Isis stört das nicht weiter.

Manche achtlos weggeworfene Kippe hat ganze Steppen oder Wälder vernichtet. Und jeder Dorf-Brandmeister weiß: Je früher ein Feuer gelöscht wird,  desto geringer der Schaden. Jene, die theatralisch in den vergangenen Jahren vor einer Intervention in Syrien gewarnt hatten, weil sonst in der “ganzen Region” ein Flächenbrand entstünde, treiben es nun auf die Spitze, wenn sie fabulieren, das schiitische Regime aus Teheran solle nun das schiitische Regime in Bagdad mit amerikanischer Luftunterstützung vor dem sunnitischen Kalifenstaat retten.  Read the rest of this entry »

Das Interview des ehemaligen Außenministers im Spiegel ist eine echte Unverschämtheit und an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Da sagt Fischer zum Beispiel: Read the rest of this entry »

Ich bleibe dabei. Es war kein Fehler, Saddam Hussein davon zu jagen und später vor Gericht zu stellen. Ein Volk wurde befreit und die Gewalt wurde öffentlich. In einer arbeitsteiligen Welt ist die Durchsetzung der Menschenrechte obligatorisch. Trotzdem wurden in der Umsetzung Fehler gemacht. Read the rest of this entry »

Was ist bloß mit Ulrike Putz los? Die SPON-Nahostkorrespondentin scheint geradezu von Horrorvisionen geplagt zu sein, wenn es um den Abzug der US-Kampftruppen aus dem Irak geht:

“Die Tore zur Hölle stehen weit offen” prophezeit sie schon in der Überschrift und dräut im Anschluss: Read the rest of this entry »

Am Freitag sind in Bagdad bei Terroranschlägen 55 Menschen gestorben und über 100 verletzt worden. Die Mörder aus dem Dunstkreis von Al Qaida hatten zum Zeitpunkt des Freitagsgebets vor schiitischen Moscheen mehrere Autobomben gezündet. In den deutschen Onlinemedien suchte man ausführliche Berichte über dieses Massaker vergebens. Read the rest of this entry »

Erst vor kurzem bewiesen 62% der Iraker, dass sie entgegen allen Behauptungen sogenannter Realpolitiker, der sogenannten Friedensbewegung und sogenannter Nahost-Experten, die Demokratie wollen und dafür bereit sind, Risiken auf sich zu nehmen, wie sie in den Ländern des Westens niemand kennt. Die Terroristen bombten sich die Seele aus dem Leib, aber die Wahlen fanden statt und auf den Straßen des Landes wurden wieder stolz und begeistert die markierten Zeigefinger in die Kameras westlicher Journalisten gestreckt. Seit der Wahl passieren nun wunderliche Dinge in den europäischen Qualitätsmedien: Die “4. Macht” fängt an umzudenken, der Krieg gegen Saddam Hussein erscheint plötzlich in einem anderen Licht und George Bushs “Mission Accomplished”-Rede erscheint weniger lächerlich. Read the rest of this entry »

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