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In meinem Land muss sich jeder frei entfalten können, unabhängig von Nationalität, Migrationshintergrund, Hautfarbe, Religion, Behinderung, Geschlecht oder sexueller Orientierung.

Ich sehe mich als nationaler Sozialist, als Teil meines Volkes, als Teil dieses Staates weniger.

Heute erhält der streitbare Künstler Bushido ein Bambi  – zusammen mit Thomas Gottschalk und Helmut Schmidt.  Ersterer wird für die Mallorca-Ausgabe von “Wetten, Dass?!” ausgezeichnet und letzterer dafür, dass er Helmut Schmidt ist. Keine Frage, der rappende Sohn eines tunesischen Einwanderers ist angekommen im Herzen der provinziellen deutschen Elite. Burda gerät angesichts des künftigen Preisträgers dann auch heftig ins Schwärmen: Read the rest of this entry »

Schon der erste Satz in Lisa Casparis Kommentar über Bilkay Öney macht deutlich, wie die Bionade-Burgeoisie „ihre“ Migranten gerne hat: Öney hätte „das Zeug gehabt, zur einer richtigen Vorzeigefrau der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg“ zu werden ätzt das Leitmedium des deutschen Bürgertums, doch dann entpuppte sich die neue Integrationsministerin als kolossaler Fehlgriff:

Denn Öney weiß nicht nur, was sie will. Sie sagt auch, was sie denkt.

Das, liebe Frau Öney, war so nicht abgemacht. Migranten sind dafür da, als Posterboys und -girls für die linksrotgrünen Polit-Eliten zu werben und ansonsten den Mund zu halten. Read the rest of this entry »

Wer wird Schuld daran sein, wenn sich auch in Zukunft an der Bildungsmisere in den Ghettos deutscher Großstädte nichts ändert? Heribert Prantl findet in seinem Leitartikel in der SZ eine wirklich originelle Antwort auf diese Frage. Aber der Reihe nach. Read the rest of this entry »

Der Innenminister fühlte sich durch die öffentliche Meinung gezwungen, “mal was mit Integration zu machen”. Das Resultat ist nicht beeindruckend, denn es macht da weiter, wo der Staat mit all seinen Programmen, Maßnahmen und Methoden schon längst gescheitert ist. Was das Bundesamt für Migration da unter dem Titel “Bundesweites Integrationsprogramm” abliefert, hätte auch in einer AG in den Räumlichkeiten eines UJZ erstellt und formuliert werden können, denn wieder ist es der Staat, der alles richten will und Verantwortung übernimmt. Keiner der Autoren dieses Papiers scheint in seinem Fachgebiet “Migration” wirklich bewandert zu sein, denn ein einfacher Blick über den Teich hätte gezeigt, dass das größte, älteste und erfolgreichste Einwanderungsland der Welt ohne staatliche Fürsorge und Einmischung auskommt und darauf setzt, dass die Einwanderer nicht von oben integriert werden, sondern das selber in die Hand nehmen. Das ist nicht einfach, das bedeutet Mühsal und viel Arbeit, aber im Gegensatz zum deutschen Rundumprogramm mit Sprachkursen, Angeboten und Fördermaßnahmen, funktioniert dieser Weg.

Eben war die nicht stattfindende Integration weiter Teile des muslimischen Einwanderer-Milieus noch ein großes Thema. Der Innenminister und seine treuen Bürohengste haben daraus 190 Seiten butterweich formulierten bürokratischen Irrsinn gemacht, der heute im Kabinett abgesegnet wird und wieder nichts bewirken wird, außer einer Stärkung der Erwartungshaltungen.

In der unterirdischen Debatte um Sarrazins Buch spiegelt sich alles, was in Deutschland beim Thema Integration falsch läuft. Alle reden über ein Buch, das kaum einer gelesen hat, sogar die Kanzlerin und der Bundespräsident haben sich eingeschaltet, und doch geht das meiste, was da geschrieben und gesprochen und häufig auch geschrien wird am Kern des Problems vorbei. Denn es sind keineswegs nur die deutschen Muslime, die ein Integrationsproblem haben, Deutschland selbst ist nicht integriert. Wir sind nur nominell eine Teil des Westens. Gefühlsmäßig ist die Mehrheit der deutschen Gesellschaft nie im freien Teil der Welt angekommen (siehe auch hier). Das aktuelle Hauen- und Stechen bestätigt das wiederholten Male und folgt dabei denselben Bahnen, in denen „Integrationsdebatten“ in diesem Lande zu verlaufen pflegen. Read the rest of this entry »

Die SPD hat ihre ganz eigene Art, mit Problemen umzugehen. Die sozialdemokratische Lösung für die in der aktuellen Debatte um “Migranten” und Integration war klar zu erwarten: Ein neues Bundesministerium für Integration! Ein großartiger Plan, den SPD-Hansel Oppermann da vorbringt. Er scheint vergessen zu haben, dass in dieser Angelegenheit bisher alle Reform- und Lösungsversuche der Politik kläglich versagt haben. Die CDU behauptete bis vor einiger Zeit, Deutschland sei kein Einwanderungsland, während die SPD so tat, als seien Werte relativ und Kulturen im Prinzip alle gleich – wer das nicht einsah war ein Nazi und die Sache wurde abgehakt.

Ein “Signal” will Oppermann gesetzt sehen, es geht also doch eher ums Feeling. Die autochtone Bevölkerung soll glauben, die Politik tut etwas und die “Migranten” sollen durch einen Minister -am Besten mit Migrationshintergrund- besänftigt werden. Also alles weiter wie bisher…

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