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Die Kritiker aus den Qualitätsmedien haben am Sonntag einen anderen Film gesehen als ich. Ich hatte einen Sarrazin beobachtet, der einen mürrisch drein blickenden Peer Steinbrück mit trocken vorgetragenen Fakten ins Schwimmen bringt, bis der eigentlich nicht mehr widersprechen kann und sich genau auf die Sarrazinsche Hypothese festlegte: Die deutsche Geschichte rechtfertigt die Transferunion.

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Wie groß muss die Angst des Establishments sein, wenn es sich schon wieder vor Erscheinen des Buches auf den Autor einschießt, der eine provokante aber auch bedenkenswerte Hypothese aufstellt, dass Deutschlands Verhalten in Europa ohne die Verbrechen des NS-Regimes schwer vorstellbar ist. Da braucht man sich dann mit seiner Hypothese, dass der EURO vielleicht gar keine so gute Idee war, gar nicht erst auseinander zu setzen.  Read the rest of this entry »

Joachim Gauck sei der falsche Mann, schreibt Efraim Zuroff, Leiter des Simon Wiesenthal Centers in Jerusalem in der TAZ, weil er die Prager Erklärung mit Vaclav Havel und anderen unterschrieben hatte, in der ein europaweiter Gedenktag  am Tage des Hitler-Stalin Pakts gefordert wurde:

Anstatt auf die zwar nicht perfekte, aber zu großen Teilen doch erfolgreiche Auseinandersetzung mit der Nazivergangenheit aufzubauen, wird er voraussichtlich jene Stimmen stärken, die die Bedeutung des Holocaust in der deutschen Geschichte herunterspielen und das Bewusstsein davon kleinhalten wollen. Anstatt als Vorbild für das postkommunistische Osteuropa zu dienen, das komplett daran gescheitert ist, sich seiner blutigen Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg zu stellen, wird er vermutlich jene Tendenzen stärken, die sich der Verantwortung entziehen wollen und sich in ihrer Opferrolle suhlen.

Das ist absurd.

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Umfragen sind mir ziemlich egal. Viel interessanter ist es, mit Personen, die man nicht wirklich kennt über Dinge zu sprechen und dann zu sehen, was sie davon halten. Die vernünftigsten Menschen mutieren so gelegentlich zu herzlosen Monstern oder verständnislosen Trotteln. Die jüngere deutsche Geschichte ist ein gutes Beispiel. Zum einen gibt es jene, die einen Schlussstrich fordern und von der Sache mit den Juden grundsätzlich nichts mehr hören wollen. Das liegt in den seltensten Fällen an mangelnder Empathie, viel häufiger sind es pure Ignoranz oder Scham, die die jeweilige Person dazu bringen, von der Sache nichts mehr wissen zu wollen. Aber es gibt noch eine unangenehmere Sorte. Read the rest of this entry »

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