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Der Liberalismus ist großenteils aus der FDP ausgewandert: Ein ernst zu nehmender Wirtschaftsliberalismus findet sich eher in Teilen der Union. Und das libertäre Freiheitsgefühl eines neuen Bürgertums auf Vollkorn- und Solarbasis wird von den Grünen gut bedient. Der Liberalismus ist heute, verschieden gefärbt, in allen Parteien irgendwie vertreten, als Erbschaft der Aufklärung. Er geht also nicht unter, wenn es die FDP nicht mehr gibt. Aber schade wäre das doch. Gewiss, die FDP ist keine schöpferische Kraft mehr. Solange es sie noch gibt, besteht aber die kleine Chance, dass sie wieder eine wird. Dann müssten die Bürgerrechte nicht anderswo um Asyl bitten.

so absurd tritt die Edelfeder Prantl gegen die auf die am Boden liegende FDP nach wie ein gemeiner U-Bahn-Schläger sein wehrloses Opfer, das sich schon auf dem Bahnsteig krümmt. Read the rest of this entry »

Dass das Mitglied der  Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung über Einladungen zum Abendessen berichtet, bei denen er eben nicht eingeladen war, ist journalistisch eine Petitesse. Nicht einmal unsere Edelfedern können es sich leisten, überall dort zu sein, wo es etwas spannendes zu berichten gibt. Was mehr als nur peinlich ist, ist die persönliche Nähe, die die moralische Instanz des “Presseclubs”  sich zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts andichtet, um seine Lobhudelei ein wenig auszuschmücken und seinem Geschreibsel künstliches Gewicht zu verleihen. .  Zwar hat Prantl im Anschluss eine Entschuldigung ausgesprochen, dies aber erst nach einem halbgaren Rechtfertigungsgeschwafel. Das stellt wieder einmal die Frage, ob man in den Redaktionsstuben dieselben moralischen Ansprüche an sich anlegt, die man zur Beurteilung und Kommentierung der restlichen Welt benutzt. Und da hat man bei der Süddeutschen schon mal daneben gelangt. Read the rest of this entry »

Sondern an Wolf-Dieter Poschmann. Denn wir zeichnen hier nicht größtmögliche Phantasie aus. Die hatte Prantl damit bewiesen, dass er wortreich das Abendmahl bei Verfassungsrichters Vosskuhle beschrieb, dass man sich selbst am schweren Tisch in der garantierten Altbauwohnung währte, während der Präsident höchstselbst die Salatsoße abschmeckt. Obwohl Prantl nach Aussage des Bundesverfassungsgerichtes dessen Präsidenten allenfalls vor einiger Zeit im “Dienstzimmer” begegnete. Prantl kann beschreiben, was er nie gesehen hat, Poschmann kann nicht kommentieren, was er beobachtet.  Read the rest of this entry »

Um Heribert Prantl musste man sich bereits im vergangenen Frühjahr Sorgen machen, als er unter dem Eindruck einer AKW-Havarie am anderen Ende der Welt einen Nervenzusammenbruch erlitt und mit akuten religiösen Wahnvorstellungen in die SZ-Redaktion eingeliefert wurde. Jetzt hat sich sein Zustand offenbar verschlechtert. Anders lässt sich das wirre Konglomerat aus Bibelgeschichten und antikapitalistischen Parolen nicht erklären, das gestern im Kampfblatt der rot-grünen Bourgeoisie veröffentlicht wurde. Read the rest of this entry »

Wer wird Schuld daran sein, wenn sich auch in Zukunft an der Bildungsmisere in den Ghettos deutscher Großstädte nichts ändert? Heribert Prantl findet in seinem Leitartikel in der SZ eine wirklich originelle Antwort auf diese Frage. Aber der Reihe nach. Read the rest of this entry »

„Die Auferstehung weltlich buchstabieren“, dieses kirchentagsreife Bonmot findet sich in Heribert Prantls österlichem Leitartikel, in dem er sich einer der liebsten Disziplinen aller aufrechten Bessermenschen widmet: Der linken Vulgärtheologie. Read the rest of this entry »

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