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Dass der Spiegel regelmäßig journalistische Kampagnen betreibt, hat zuletzt Mathias Matussek bestätigt, der in einem Interview von konzertierten Maßnahmen der Redaktion an der Brandstwiete gegen den Papst berichtete. Auch in Sachen EU geht der Journaille der Arsch auf Grundeis, weswegen sie immer vehementer für einen europäischen Superstaat und mehr Repression aus Brüssel eintreten. Für den Spiegel und das Manager Magazin greift dessen stellvertretender Chefredakteur Henrik Müller mit seinen “Debattenbeiträge” genannten Ergüssen in das Geschehen ein. In seinem letzten Werk schimmerte ein Zug der Euro-Föderalisten besonders intensiv durch, der ein etwas klareres Bild ihrer Ziele zeichnet. Read the rest of this entry »

Die EU droht Dänemark mit einer Klage, da das Land gegen EU-Verträge verstoße. Das ist bemerkenswert, ebenso wie die ständige Benutzung des historisch ziemlich eindeutig besetzten Wörtchens Reisefreiheit, das implizieren soll, die Regierung in Kopenhagen plane das Danewerk im Stile der zweiten deutschen Diktatur wiederzuerrichten. Viel interessanter ist aber die Erregung über einen Vertragsbruch, denn die EU-Staaten halten von Verträgen sonst reichlich wenig. Der EU-Rettungsfonds für de facto bankrotte Staaten verstößt zum Beispiel eindeutig gegen EU-Recht, aber er wird einfach durchgedrückt, Kritik wird nicht zugelassen, das Wörtchen “alternativlos” wird bemüht. Read the rest of this entry »

Und höchstwahrscheinlich wird ihr das auch gelingen, zu intensiv wurden Banker, Manager und Spekulanten in den letzten Jahren zu den Erzteufeln dieser Erde erklärt. Im Fall der Griechenlandkrise läuft Spiel wieder so ab: In Talkshows, auf Pressekonferenzen und in den Medien werden jetzt diejenigen als Verursacher der Krise vorgeführt, die lediglich die Chancen nutzen, die ihnen unverantwortliche Politiker bieten. Nochmal: Schuld an der Krise sind alleine die griechischen Regierungen, die dem Wahlvolk allerlei Wohltaten bieten wollten, ohne dafür zahlen zu können.

Es ist kein Wunder, dass die Politik jetzt auf die Banken und Investoren eindrischt. Die Alternative bestünde nämlich nur darin, zu erklären, dass die ständige Schuldenaufnahme Staaten in solche Bedrängnis bringen kann. Und da auch hiesige Politiker jede Menge überflüssigen Quatsch bezahlen wollen und dafür fleißig Kredite aufnehmen, wäre dieser Weg mit dem Eingeständnis der eigenen Verantwortungslosigkeit gleichzusetzen. Und das kann nun wirklich niemand von einem Politiker erwarten.

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