You are currently browsing the tag archive for the ‘GEZ’ tag.

Können Sie sich vorstellen, daß Sie in einem Supermarkt gezwungen werden, ein bestimmtes Produkt zu kaufen? Und zwar unabhängig davon, ob Sie es mögen oder nicht und ob Sie den Preis angemessen finden oder nicht? Ach ja, ganz nebenbei ist das Produkt auch noch eine Mogelpackung: statt der angegebenen 1000g sind nur 500g drin! Aber die beeindruckend breitschultrigen schwarzgekleideten Herren neben den Kassen lassen keinen Zweifel daran, daß allen unwilligen Kundinnen und Kunden äußerst unangenehme Erfahrungen bevorstehen. Read the rest of this entry »

Nein, hier ist nicht davon die Rede, dass ein Finanzminister außer Diensten auf Vortragsreisen Kasse machte, weil man sein Unterhaltungspotential schätzte. Schließlich, so dachte selbst er bis vor einem Jahr, hatte der Mann seine politische Zukunft schon hinter sich. Es sei ihm gegönnt und die billigen Manöver der Regierung, den Mann sturmreif zu schießen, könnten sich alsbald als Boomerang erweisen. Der wahre Skandal liegt irgendwo anders. Read the rest of this entry »

ARD und ZDF haben die Einspeiseverträge mit den großen Kabelbetreibern gekündigt, weil ihnen die Vergütung von 60 Mio. € zu teuer ist. Tatsächlich ist es überall sonst auf der Welt andersherum. Dort zahlen Kunden und Netzbetreiber für Content. Doch das ist hierzulande nicht möglich. Das zwangsfinanzierte öffentlich-rechtliche Überangebot entwertet jedweden Inhalt und macht kommerzielle Politik- oder Kulturangebote unmöglich. Das gleiche gilt für privates Pay-TV. Wo durch verfassungswidrige Zwangsgebühren Parteienfernsehen mit Milliarden finanziert wird, ist kein Geld mehr über für einen Markt.  Read the rest of this entry »

Meist heißen die Protagonisten Christiane Neubauer oder Hörbiger. Gestern wurde die Welt von Dominic Raake gerettet, der vom Gewürzhändler = böser Kapitalist mit Bungalow, schicker Freundin und Seeblick zum Retter des Familienerbes mutierte, das von einer aufrechten und patenten minderjährigen Hoferbin gegen den örtlichen Großbauern=Spekulant  und seinen Komplizen, den dörflichen Bankier=Finanzindustrie mutierte. In der Nebenrolle ein etwas weltfremder Mönch=weltfremde Kirche, dessen Klosterbrüder durch einen sozialen Arbeitseinsatz gerade noch rechtzeitig das Protestschreiben der katholischen Vertreter im Fernserat (Rat=Sowjet) verhindert. Glaubt man der GfK, haben 4,17 Mio. Menschen diese unterschwellige Sozialismus-Propaganda geschaut, in der immer die Leistungsträger der Gesellschaft die Bösen sind oder aber im Lauf des Filmes einen Läuterungsprozeß durchlaufen, an dessem Ende sie ihr Herz wieder entdecken.  Read the rest of this entry »

Ich schaue Ihre Talk-Show nicht, so lange auch Sie der Augsteinpresse ein Forum bieten. Hatte das ZDF sich auf Franziska festgelegt, haben Sie nun mehr den Antisemiten Jakob eingeladen, der wie seine Halbschwester seine revisionistische und absurde These verbreiten durfte, Israel bedrohe den Iran mit Nuklearsprengköpfen und nicht umgekehrt.

Read the rest of this entry »

In einem Kommentar zu einem Artikel, der sehr schön die Anmaßungen und das Beleidigtsein einer Journalistin beschreibt, äußert der Kommentator die optimistische Hoffnung, Journalisten könnten auf Dauer nur das schreiben, was Menschen auch lesen wollen. Read the rest of this entry »

Das jedenfalls findet Ulrike Reinhardt vom WDR3 “Resonanzen”-Musikteam. Da wird nicht etwa die neue Platte der Künstlerin feulletionistisch rezensiert, ohne auch nur einen Ton davon zu spielen:

“Und was sich jetzt zeigt, ist, dass Madonna durch und durch ein Produkt des Neoliberalismus ist. Also streng Dich an, dann schaffst Du es. Und nun befindet sich aber auch der Neoliberalismus in der Krise oder viel mehr er wird kritisch hinterfragt. Insofern ist Madonna das Paradigma einer überholten Ökonomie.” Read the rest of this entry »

Mathias Grefrath und Peter B. Schumann unterhielten sich heute in der Sendereihe “Essay und Diskurs” zum Thema “Können die Protestbewegungen etwas ändern”. Nur ist das linke Geplänkel alles andere als ein Diskurs. Und ein Essay ist es auch nicht. Sondern eine ziemlich freche spätmarxistische Plauderei, in der die irregeleiteten Altersgenossen, die todesmutig gegen die Tieferlegung eines Bahnhofs protestieren, zu Helden einer neuen wirtschaftsdemokratischen Protestbewegung stilisiert werden.  Read the rest of this entry »

Wenn bei Christian Wulff jeder Buchstabe auf die Goldwaage gelegt wird und im ZDF-Wochenmagazin die netten Karrikaturen und Fake-Anzeigen, Buchtitel und Kommentare genüsslich vom “Online”-Redakteur vorgeführt werden, ist es schon bemerkenswert, dass er die berechtigte Häme, die ZDF-Studioleiterin Bettina Schausten für ihre Frage- und Antworttechnik nicht erwähnte. Ein weiteres Beispiel dafür, dass der öffentliche Rechtliche Rundfunk nur ein Unmaß kennt: Sein eigenes. Read the rest of this entry »

Pseudonyme sind sehr praktisch und die Autoren dieses Blogs nutzen sie ebenfalls. Google Plus erlaubt keine Pseudonyme und sperrt Benutzer, die nicht ihren Klarnamen verwenden wollen. Das können die Nutzer gut oder schlecht finden, wenn sie ihren Namen nicht angeben wollen, haben sie verschiedene Möglichkeiten: Sie können sich einen echt klingenden Namen ausdenken oder auf Google Plus verzichten. Aus irgendwelchen Gründen glauben einige Personen aber, die Firma Google hätte die Pflicht, Pseudonyme zuzulassen und verfassten einen offenen Brief. Eine nette Beschäftigung für die Freizeit könnte man nun denken, aber unter diesen Personen sind auch welche, die ein “MdB” hinter ihrem Namen tragen. Eine Firma in Kalifornien wird das kaum beeindrucken, aber es stellt sich die Frage, warum sich Dorothee Bär (CSU), Manuel Höferlin (FDP), Lars Klingbeil (SPD), Konstantin v. Notz (Grüne), Jimmy Schulz (FDP) und Peter Tauber (CDU) an eine Firma wenden, damit diese die Nutzungsbedingungen ihres gratis angebotenen Dienstes ändern, während die deutsche Regierung sich einen Dreck um die Persönlichkeitsrechte der Bürger schert. Die Parteien der Unterzeichner waren in den letzten Jahren an Regierungen beteiligt und so stellt sich die Frage, wo sie waren, als es um Dinge wie Vorratsdatenspeicherung, Bankengeheimnis, Bundestrojaner oder dergleichen waren. Auch kann ich mich an keinen offenen Brief erinnern, in dem die Abschaffung der völlig überflüssigen Meldepflicht gefordert wurde. Warum kümmern sie sich nicht einmal um die GEZ, die unter den merkwürdigsten Umständen an die Daten derjenigen kommt, die ihnen monatlich gefääligst eine willkürlich festgelegte Zwangsabgabe überweisen sollen?

Politiker, die sich als Datenschützer aufspielen, sich aber für den alltäglichen Missbrauch von Daten, gegen den sich der Bürger nicht durch die Nichtseinrichtung eines Google- oder Faccebook-Kontos wehren kann, nicht interessieren, weil er von der Regierung ausgeht, sind keine Datenschützer. Es sind lediglich Opportunisten.

Heute wird laut der Tagesschau im Rahmen einer festlichen Gala der sogenannte “CIVIS Medienpreis” verliehen, der Medienbeiträge auszeichnet, die sich für “Integration und Vielfalt in Europa” einsetzen. Gut, dass die Tagesschau darüber berichtet, denn sonst hätte sich nun wirklich keine Sau für diese Veranstaltung interessiert. Dabei lohnt es sich in diesem Fall genauer hinzusehen, denn es wird nach einem kurzen Blick auf die Internetseite der “CIVIS Medienstiftung” klar, wer für diese Aktion aufkommt: Der Gebührenzahler. Read the rest of this entry »

ARD und ZDF können nie genug bekommen. Sie beschäftigen mit der GEZ einen halbprivaten Geheimdienst, der sich auf dubiose Art und Weise über den Wohnort von Personen informiert, um diesen dann eine Rechnung zukommen zu lassen. Dabei muss die gesuchte Person gar keine Leistung in Anspruch nehmen, die Rechnung kommt trotzdem. Read the rest of this entry »

Die Existenz der Zwangsgebühren-Stasi, kurz GEZ, ist aus liberaler Sicht schon schlimm genug, von ihren Methoden ganz zu schweigen. Schnüffelaktionen der “Gebührenbeauftragten”, die einem im Hausflur auflauern, um unverfänglich nach dem Besitz eines Rundfunkempfängers zu fragen, sind dabei genauso an der Tagesordnung wie das Einholen von Adressen bei den Meldebehörden. Selbst tote Dackel sind vor den eifrigen Raubrittern im Auftrag der Staatsmedien nicht sicher. Im Vergleich zu dem, was der Staatsvertrag über die neue Rundfunkgebühr so vorsieht, wirkt das aktuelle System allerdings geradezu harmlos. Read the rest of this entry »

In einem “Drei-Stufen-Test” sollte das Internet-Angebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf Relevanz für den “publizistischen Wettbewerb” mit der “Presse” geprüft werden und den Kriterien der Europäischen Union genügen, die eine wettbewerbsverzerrende staatliche Beihilfe vermutete. Das Konstrukt sollte sich an den bei der BBC üblichen “public value” Test anlehnen, bleibt aber nichts anderes als ein Placebo für die Kommission. Das verquere öffentlich-rechtliche Sendungsbewußtsein kommt darüber hinaus in einem “offenen Brief” des ARD-Vorsitzenden an den Herausgeber der FAZ deutlich, die es gewagt hatte, in einem Kommentar die Hand in die Wunden zu legen. Read the rest of this entry »

Damit es doppelt so teuer wird, berichten ARD und ZDF abwechselnd von der Tour de France. So kann jeder mit seinem eigenen sündhaft teuren HD-Übertragungswagen, Technikern, Redakteuren, Moderatoren, Kameraleuten, Regisseuren und Kabelhilfen durch Frankreich zu reisen, Produzenten und Aufnahmeleiter nicht zu vergessen. Wie bei der WM steht der technische Aufwand im reziproken Verhältnis zum journalistischen Gehalt. Belanglose Einspielfilmchen müssen allerdings vor Ort auch geschnitten und bearbeitet werden. Dabei ist auffällig, dass der krebsgestählte Altdoper Lance Armstrong hinterher fährt. Niemand erlaubt sich die Frage, ob das an den vielleicht verbesserten Doping-Kontrollen liegt. Read the rest of this entry »

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 647 other followers