You are currently browsing the tag archive for the ‘Fukushima’ tag.

Allerorten vergießt man heute Krokodilstränen, weil sich die Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz zum soundsovielsten Mal jährt. Das ist bequem, denn das waren die Nazis und da macht sich so ein bisschen Betroffenheitskultur gar nicht schlecht. Heute werden Bücher nicht mehr verbrannt, weil man diejenigen, die vom ökosozialistischen Mainstream abweichen, am liebsten digital und real totschweigt. Meinungsfreiheit sieht anders aus. Beispiele gefällig:  Read the rest of this entry »

Claudia Roth Fukushima screenshot2Update: Christian Reinboth kommentiert diesen Vorfall und die verunglückte Tagesschauberichterstattung auf Scienceblogs (Link repariert)

Update 2: Fukushima mahnt, jetzt auch mit Jürgen Trittin “19.000 Menschen starben bei Tsunami und Reaktorkatastrophe” (ab 0:26)

Die deutschen Qualitätsjournalisten lassen uns keine Atempause. Kaum sind die ersten Stunden des neuen Jahres rum, schon darf man sich über die Propagandafunktionäre von der Deutschen Welle ärgern, die uns zum Jahreswechsel mit einem Artikel zur japanischen Atompolitik beglücken. Dass bei diesem Thema Schlimmes droht ist klar, aber die DW treibt es selbst für Staatsfunkverhältnisse ziemlich doll:

Durch das verheerende Erdbeben und den anschließenden Tsunami war das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi im Nordosten Japan schwer beschädigt worden. In drei Kraftwerksblöcken kam es zur Kernschmelze, tausende Menschen starben. Es war die schwerste Atomkatastrophe seit dem Unglück von Tschernobyl 1986.

Same procedure as every year, zumindest was ökoideologische Agitprop angeht.

Die Kritiker aus den Qualitätsmedien haben am Sonntag einen anderen Film gesehen als ich. Ich hatte einen Sarrazin beobachtet, der einen mürrisch drein blickenden Peer Steinbrück mit trocken vorgetragenen Fakten ins Schwimmen bringt, bis der eigentlich nicht mehr widersprechen kann und sich genau auf die Sarrazinsche Hypothese festlegte: Die deutsche Geschichte rechtfertigt die Transferunion.

Read the rest of this entry »

Bei der Errichtung eines Windparks vor der ostfriesischen Küste sind unlängst ein schwedischer Taucher und ein polnischer Arbeiter ertrunken. Wie die Todesopfer im japanischen Atomkraftwerk Fukushima, die v o r der Havarie durch den Tsunami getötet wurden. Würde man mit der gleichen Rigorosität handeln wie letztes Jahr, müsste der Ausstieg aus der Windkraft sofort begonnen werden.  Read the rest of this entry »

Als vor ein paar Wochen in einem alternativen Kino in Neukölln die deutsche Doku „Radioactivists“ über japanische Anti-Atom-Aktivisten lief, machte ich mir  keine Hoffnungen auf einen gelungenen Abend. Ich möchte mir noch nicht einmal vorstellen, was ein enthemmter  Ökomob anrichten würde, wenn in Deutschland ein ernster Störfall in einem AKW aufgetreten wäre – die Vorgänge beim letzten Castor-Transport lassen in dieser Hinsicht nichts Gutes erahnen.  Read the rest of this entry »

So manipuliert man Nachrichten. O-Ton DLF in den sechs- und sieben-Uhr Nachrichten. Mittlerweile hat man es korrigiert und berichtet richtigerweise darüber, dass diese Opfer nicht der Atomkraft sondern Wasser und einem Erdbeben zum Opfer gefallen sind. Das wäre nicht der Rede wert, wenn es nicht symptomatisch dafür wäre, wie die deutsche -insbesondere die öffentlich-rechtliche – Medienlandschaft die Realität systematisch verzerrt.  Read the rest of this entry »

Meine Meinung zum deutschen „Qualitätsjournalismus“ ist so bekannt wie niedrig. Das Problem liegt nicht darin, dass ein Großteil der Medienschaffenden zum rot-grünen Lager zu rechnen ist. Einen guten Journalisten halten persönliche politische Überzeugungen nicht davon ab, seriös zu recherchieren und ausgewogen zu berichten. Eigene Standpunkte werden in den Kolumnen auf der Meinungsseite vertreten und bleiben auch da. Leider handhaben die Edelfedern der deutschen Leitmedien es genau anders herum: Ihre politischen Ansichten, die nebenbei bemerkt oft von einer Schlichtheit sind, wie sie sich nur privilegierte Elfenbeinturmbewohner leisten können, prägen Recherche und Darstellung. Read the rest of this entry »

“Fukushima und Tschernobyl sind große Chancen für Deutschland, weil danach unendlich viel in die erneuerbaren Energien investiert wird.”

Öko-Fossil Klaus Töpfer gestern in der Phoenix-Sendung “Im Dialog”

Wer die WDR-Sendung “Atom-Gau in Japan – Was heißt das für uns?” vom 14.03.2011 verpasst hat, der sollte sich diese historischen Aufnahmen unbedingt noch ansehen. German Angst in Reinform. Zuschauer wollen wissen, ob die Fischstäbchen noch sicher sind. Der Moderator fragt, ob von japanischen Touristen eine Gesundheitsgefahr ausgeht. Kommt Thailand noch als Urlaubsland in Frage? Es ist das Dokument einer Massenpsychose, faszinierend und beängstigend zugleich.

Meine Meinung zur Kernkraft? Ich habe mich am 29. April 1986 auf einem südbayrischen Spielplatz aufgehalten, mein vorzeitiger Krebstod war laut den Experten von IPPNW und Greenpeace so sicher wie der Sarkophag von Tschernobyl. Das prägt. Mit den mit hysterisierten Panikdeutschen, für die Fukushima überall, aber vor allem zwischen Neckarwestheim und Gundremmingen liegt, möchte ich mich trotzdem nicht gemein machen. Read the rest of this entry »

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 62 other followers