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Wer waren die  Friedensaktivisten auf der Mavi Marmara, die sich nur mit Teelichtern und weißen Fahnen bewaffnet der zionistischen Soldateska entgegenstellten? Das türkische Massenblatt Hürriyet, dem wir bereits die Veröffentlichung bewegender Bilder vom gewaltlosen Widerstand dieser mutigen Menschenrechtler verdanken, hat nachgeforscht.

Da wäre zum Beispiel Erdinc Tekir. Schon bevor er sich der Rettung der hungernden Bevölkerung von Gaza widmete, engagierte Tekir sich für Menschen in Not. Zusammen mit acht Mitstreitern entführte er 1996 die Schwarzmeer-Fähre Avrasya mit samt ihren über 200 Passagieren. Die viertätige Geisenahme endete ohne Blutvergießen, aber mit einer mehrjährigen Gefängnisstrafe für unseren jungen Idealisten, der mit dieser Demonstration zivilen Ungehorsams seine Solidarität mit den Rebellen in Tschetschenien bekunden wollte (Via Medien Backspin).

Wenn Historiker, Medienwissenschaftler und Antisemitismusforscher einmal die Mavi Marmara Affäre analysieren, dann werden sie vermutlich die Veröffentlichung der Bilder von misshandelten israelischen Soldaten in der Hürriyet als den entscheidenden Wendepunkt in der bis dahin ungebremst anti-israelischen Berichterstattung identifizieren. Zwar hatte die Israelis bereits kurz nach der Erstürmung des Schiffs mit eigenen Videoaufnahmen und  Bildern von den Bordkameras belegen können, dass sie mitnichten von friedliebenden Entwicklungshelfer empfangen wurden, doch nach der gängigen Logik der „Israelkritiker“ hatte die IDF einfach alle Bänder manipuliert. Die Fotos die in der türkischen Presse erschienen wurden dagegen von den Aktivisten selbst aufgenommen und waren angeblich gar vor der Zensur der Israelis gerettet worden. Es hätte schon einer elaborierten Verschwörungstheorie bedurft, um diese Bilder zu wegzudiskutieren. Kurz darauf begann der ungeordnete Rückzug der deutschen Medienschaffenden aus einer zunehmend aussichtslosen Schlacht. Read the rest of this entry »

Eine Zusammenstellung der Augenzeugenberichte, die verschiedene gewaltfreie Friedenskaktivisten von der Mavi Marmara in diversen arabisch- und türkischsprachigen Medien zum Besten gegeben haben, ist hier zu finden. Im großen und ganzen bestätigen sie die israelische Version der Ereignisse.

Reuters hat wieder Fotos im antizionistischen Sinne aufgehübscht. Hier und hier wird darüber berichtet. Wenigstens war man nicht ganz so plump wie beim letzten Mal.

Jörg Fischer-Aharon von HaOlam hat Strafanzeige gegen die drei Terrorsympathisanten mit Bundestagsmandat erstattet. Scheint so, als würde ihr Seemannsgarn über friedfertige Islamisten und blutsaufende Meucheljuden bald vor Gericht unter die Lupe genommen werden.

Einen besonders schönen Fall von “Wir haben von nichts gewußt” hat Lizas Welt aufgetan. Wiltrud Rösch-Metzler (die heißt wirklich so) von Pax Christi ist überzeugt davon, dass es richtig war zusammen mit der islamistischen IHH auf große Fahrt gegen den Judenstaat zu gehen. Laut der katholischen Pazistin gibt es nämlich zwei Organisationen diesen Namens, eine gute und eine böse. Pax Christi saß natürlich nur mit ersterer in einem Boot.

Sonnenuntergang im Warschauer Ghetto. Hier gibt es noch mehr davon. Ein syrischer Blogger hat zum gleichen Thema eine originelle Bilderstrecke veröffentlicht.

Hürriyet hat gestern Fotos veröffentlicht, die einer der friedliebenden Menschenrechtsaktivisten an Bord der Mavi Marmara vor der Zensur der israelischen Streitkräfte retten konnte. Hier gehts direkt zur Fotostrecke.

Seit gestern kursiert im Netz ein Mitschnitt aus dem Funkverkehr zwischen der israelischen Marine und der Friedensflotte, auf dem ein pazifistischer Menschenrechtskativist mit den Worten “Go back to Auschwitz” zu hören ist.  Ich hatte ihn bisher nicht gespostet, weil die erste Version für meinen Geschmack zu stark zusammengeschnitten und der Kontext unklar war. Hier jetzt die ungeschnittene Version und die Erläuterungen der IDF. Read the rest of this entry »

Ich weiß, ich weiß. Alle haben es schon verlinkt. Trotzdem hier nochmal:

Und auch das hier:

Wer weiß, vielleicht haben Israelis ein paar Menschen in Gaza das Leben gerettet als sie die Mavi Marmara stoppten. Wenn man der israelischen Armee glauben darf, dann befanden sich unter dem Schrott den die “humanitären Helfer” dabei hatten auch abgelaufenen Medikamente.

Die IDF postet jetzt schon Videos, die von den “friedfertigen Menschenrechtsaktivisten” selbst aufgenommen wurden, da diese die israelische Version der Ereignisse belegen. Soll noch einer behaupten, die “Friedensflotille” wäre ein PR-Desaster für Israel.

Hamas: Partner für den Frieden.

Dieses IDF-Video scheint kurz vor dem Abseilen der Soldaten aus dem Hubschrauber aufgenommen worden zu sein und zeigt laut Bildunterschrift das werfen einer Blendgranate durch die Gandhijünger an Bord der Mavi Marmara.

Vorbereitungen für eine Lichterkette, aufgenommen von den Bordkameras:

Die IDF hat die Hilfsgüter der gewaltfreien Friedensaktivisten bereits gestern nach Gaza geliefert. Hamas will den Schrott offenbar nicht haben. Read the rest of this entry »

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