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In all die betroffenen und besorgten Reaktionen, die das Verschwinden von Hamed Abdel Samad auslöste, mischten sich, wie könnte es bei einem Islamkritiker anders sein, hämische Töne aus der Ecke der linken Diskursherrenmenschen. Man insinuierte, dass es da ein Provokateur, der überdies zweifelhaften Umgang pflege, etwas übertrieben habe mit der freien Meinungsäußerung. Besonders toll trieb es wieder einmal das Neue Süddeutschland, wo der nachdenklichen Schriftsteller in die Nähe fanatischer Extremisten gerückt wurde. Read the rest of this entry »

Harald Martenstein, von Beruf Feuilleton-Edelfeder, sorgt sich heute im Tagesspiegel darum, dass junge Muslime im Kino knutschen müssen (via ach gut). Seiner Ansicht nach ist das unveräußerliche Recht auf Ungeknutschsein in Gefahr, weil in Berlin ein Verein namens “Heroes”  drei junge Muslime an Schulen schickt, um Werbung für einen aufgeklärten Umgang mit Partnerschaft und Sexualität jenseits von Jungfräulichkeitskult und Machogehabe zu machen (SPON berichtete). Martenstein befürchtet, dass die “voll angepassten” Heroes die eine oder andere züchtige Muslima (denn natürlich geht es hier nicht um muslimische Jungs, auch wenn Martenstein krampfhaft geschlechtneutral formuliert) von ihrem religiös motivierten Nonkonformismus abbringen und zu einem mitläuferischen Mitknutschen verführen könnten. Zwar hatte auch der junge Harald “Sex vor der Ehe”, aber angeblich nur deshalb, weil es “so üblich” und er ein “Anpasser” war. So weit, so unglaubwürdig. Read the rest of this entry »

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