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Taz und Spiegel sind natürlich erbost darüber, dass die dänische Regierung ihre Fettsteuer nun wieder abschaffen will und ihre Versuche, sich auf diese Weise in den Speiseplan der Dänen einzumischen, einstellt. Denn wer sonst soll den dummen Bürger darüber aufklären, wie er sich zu ernähren hat? Svenja Bergt offenbart in der Taz nicht nur das Ressentiment der gefühlten Elite gegenüber dem Plebs im Discounter, sondern auch eine grundlegende Unfähigkeit, das Problem dieser Steuer zu erkennen. Es war keine Lobby, die das Gesetz kippte, sondern die Tatsache, dass die Dänen sich nicht von der Regierung schlank pflegen lassen wollten und ihre fetthaltigen Lebensmittel im Ausland erwarben, selbst wenn sie dabei draufzahlten.

Um die Wichtigkeit der Steuer auszudrücken zitiert Spiegel Online nochmal irgendeinen UN-Berichterstatter, der dem Menschenrechtsrat (!) empfahl, Chips zu verteuern.

In Dänemark gibt es jetzt eine Fett-Steuer, die mit dem Argument eingeführt wurde, dass sich die Bürger doch bitte gesünder ernähren sollen. In der morgigen Ausgabe der “Sonntaz” ist dieses Thema der Streit der Woche. Noch bevor die “Sonntaz” im Handel ist, darf vermutet werden, dass in den Beiträgen zu diesem Thema eine Frage fehlt: Was geht es den Staat an, wie sich die Bürger ernähren? Achja, ein staatliches Gesundheitssystem. Wäre es dann nicht sinnvoller, sofort eine grundsätzliche Ernährungssteuer zu erheben, damit der Verbraucher bei jedem Einkauf wirklich aufpassen muss, was er in den Einkaufswagen legt? Read the rest of this entry »

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