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Die Europawahl komme zu früh, man habe das Vertrauen nicht zurück gewinnen können. Alles riecht danach, als ob die Lindner-Truppe die Zeichen nicht hören will. Der “neue Kurs”, der seit 2009 der alte ist, führt die Scheinliberalen in´s Verderben. Wenn eine Partei nach dem Bundestagswahlergebnis noch mal einen Prozentpunkt verliert, kann man das kaum wie der Baden-Württembergische Landesvorsitzende Michael Theurer von einer Stablisierung sprechen. 1 Prozentpunkt weniger machen auf der Basis von 4,4% einen satten Verlust von rund einem Viertel. Betrachtet man die noch niedrigere Wahlbeteiligung, hat sich nur das Desaster stabilisiert.  Read the rest of this entry »

Der Axel Springer Verlag schickt sein Führungspersonal für ein Sabbatical in´s Silicon Valley. Der frühere FDP-Vorsitzende und Bundeswirtschaftsminister war auch schon dort, was wir nur deshalb mitbekommen haben, weil er vom bärtigen Bild-Chefredakteur nach dem Geschmack des deutschen Feulletions zu herzlich umarmt wurde. Vor rund einem Jahr hat selbst mich ein Cousin durch Berkeley geführt. Ich kann Christian Lindner nur raten, sich aus seiner bergischen Heimat auch auf nach Kalifornien zu machen. Damit er versteht worüber er in seinem Heimmedium, der FAZ schreibt.  Read the rest of this entry »

Das Erscheinen der Alternative für Deutschland auf der politischen Bühne bedeutet vor allem eines: diese Zusammenhänge kommen den Bürgern zu Bewusstsein, der Widerstand hat begonnen. Die bürgerliche Mitte ist heute – paradox genug – die eigentlich revolutionäre Klasse. Der Endzweck dieser Revolution ist freilich nicht die klassenlose Gesellschaft, sondern die Wiederherstellung der sozialen Marktwirtschaft und der Souveränität des Volkes gegenüber dem Lobbyismus.

Das schreibt Marc Jongen, Stellvertretender AfD Sprecher in Baden-Württemberg und Sloterdjeik Assi im Professorenrang im wiederbelebten CICERO ONLINE. Im Vergleich zur weichgespülten Lindner-FDP starke Worte, die an Rechtsstaat und Wettbewerb erinnern.  Read the rest of this entry »

Wie erwartet hat die FDP auf dem Bundesparteitag in Berlin Christian Lindner zum Parteivorsitzender gewählt. Der verlor keine Zeit um deutlich zu machen, warum das eine schlechte Idee war. Die AFD beschimpfte Lindner als „Bauernfänger“, und ließ damit erkennen, was er von den viele ehemaligen FDP-Wählern hält, die wegen der schwarz-gelben Europolitik von der Fahne gingen. Sie werden wohl nicht so schnell zurückkommen. Read the rest of this entry »

Die FDP ist ideell insolvent. Wie ein klassischer Pleitier hat sie während ihres Niedergangs ihre Prinzipien verraten und vergessen. Ihr handelndes Personal hat sich als ausreichend unfähig erwiesen. Eine wesentliche Mitschuld an diesem Desaster hat Christian Lindner, der den Absturz der Partei als Generalsekretär verantwortete und für die Euro-Rettung beim Mitgliederentscheid die Trommel rührte und so einen Vertrags- und Rechtsbruch legitimieren wollte. Das ist die Insolvenzverschleppung der Europäischen Union auf Kosten und zum Schaden ihrer Bürger.  Der Rechtsstaat kann aber nicht von der parlamentarischen Mehrheit gebrochen werden. Das Recht ist das höhere Gut. Nun macht sich ein einzelner Prinzipientreuer auf den Weg, Jörg Behlen. Er ist der einzig geeignete Konkursverwalter. Die Partei braucht einen Insolvenzplan.  Read the rest of this entry »

Christian Lindner verknüpft sein politisches Schicksal mit dem Wiedereinzug der FDP in den Bundestag 2017. Hört, hört. Was für ein schicksalhaftes Wagnis. Der Mann, ordentlicher Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender,  fährt volles Risiko. In Wahrheit ist diese Proklamation die Anmaßung eines selbst ernannten liberalen Messias, der über politisches Gespür und Geschick verfügt und die FDP mit wohl gesetzten Worten in die Beliebigkeit des sozialdemokratischen Mainstreams führen wird. Dafür kriegt er sogar 5 Prozent Read the rest of this entry »

Im Grunde ist die Blogosphäre eine Ansammlung von gutmeinenden Dilettanten. Wir schmoren im eigenen Saft und freuen uns, wenn wir vom situierten Establishment bei Hayek-Gesellschaft und Konsorten mittlerweile wahrgenommen werden. Das scheint sich aber auch nicht grün. Zwar füllt man bei den gegenseitigen Events die Stuhlreihen und prostet sich beim anschließenden Empfang freundlich zu. Eine schlagfertige Bewegung sieht aber anders aus. Das wurde wohl auch bei einem Event deutlich, bei dem immerhin zwei FdoG-Autoren anwesend waren. Liberalismus und Organisation erscheinen als unüberbrückbare Gegensätze auch und gerade weil jeder bis auf die letzte Nuance seine Version durchbringen will und die Kontrolle über die eingeworbenen Mittel behalten möchte. Die Abwesenheit liberaler Kaderorganisationen macht uns zwar symphatisch – wahrgenommen werden wir aber nicht. Die Zersplitterung der liberalen Bewegung im Internet ist das Gegenteil von Aufbruch. Read the rest of this entry »

Mehr oder weniger verdienstvolle Gänsefüßchen-Liberale ziehen auch zwei Wochen nach der Abwahl der blau-gelben Unfreidemokraten eine Schleimspur durch die linksstehenden Qualitätsmedien. Was als Balzverhalten gegenüber dem etatistisch gesinnten Establishment gedacht war ist nichts weiter als der Totentanz einer sich selbst überflüssig machenden Partei. Das mag manch einer tragisch finden, aber wenn die Lindners dieser Welt uns jetzt treuherzig versichern, dass sie den deutschen Liberalismus retten werden, indem sie ihn “mitfühlend” gestalten, dann wird’s durchaus komisch. Read the rest of this entry »

Jean-Claude Juncker gebührt das Verdienst schon 1999 ausgesprochen zu haben, wie die Errichtung einer supranationalen Scheindemokratie von Brüssels Gnaden funktioniert:

“Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

Und so kam es dann, dass wir uns im Jahr 2013 hoffnungslos in milliardenschweren Rettungsschirmen verheddert haben, die im Namen der “Solidarität” den freien Fall der europäischen Schuldenstaaten aufhalten sollen. Längst ist klar, dass sie stattdessen auch die deutsche Volkswirtschaft mitreißen werden. Ob geteiltes Leid dann halbes Leid sein wird werden wir noch früh genug erfahren.  Read the rest of this entry »

Was war das spannend gestern Abend! Meine größte Angst war, dass die Gänsefüßchen-Liberalen von der FDP doch noch irgendwie in den Bundestag rutschen könnten. Zum Glück hatte der Gott der Freiheit ein Einsehen und schickte diese Truppe von verkappten Sozialdemokraten und verhinderten CDUlern in die Wüste. Gut so.

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Wir wollen mal festhalten. Als die FDP aus der “Berliner Runde” des Fernsehen der BRDDR ausgeladen wurde, war überhaupt noch nicht klar, ob sie nicht weiterhin Bestandteil der Nationalen Front der sozialdemokratischen Parteien der EUdSSR bleiben würde. Auf der Basis von rechtsstaatlich unlegitimierten Hochrechnungen der staatsnahen und zwangsgebürenfinanzierten Sender haben diese entschieden, dass die FDP an der so genannten Berliner Runde teilnehmen dürfte. Selbst wenn ichBrüderle inhaltlich nicht vermisse, nachdem der mit seiner “FDP-Stimme ist Merkel-Stimme”  nur noch nach Mitleid heischte.   Read the rest of this entry »

hat Christian Rickens mit einer Schilderung des politischen Systems für Spiegel-Online. Nein, liebe Leserin, Sie haben sich nicht verlesen und ich habe mich nicht verschrieben. Read the rest of this entry »

Er fliege heute seinen eigenen Stern, soll Jürgen W. Möllemann genau vor 10 Jahren auf die Frage eines Fallschirmspringer-Kameraden geantwortet haben, der ihn n einlud, an seiner Sternformation teilzunehmen. Ungebremst schlug der Ex-Vizekanzler und NRW-Landesvorsitzender absichtlich auf der münsterländischen Muttererde auf und nahm eine veritable Anzahl von Geheimnissen mit in´s Grab. Mit der mangelnden Aufklärung begann mein Bruch mit der FDP. Der gelernte Hauptschullehrer war nach seinem ersten Sturz aus dem Kabinett Kohl zu unerklärlichem Reichtum gekommen. Als Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft verfügte er offensichtlich über großzügige Gönner. Als er tot war, beeilte sich die zuständige Staatsanwaltschaft mit der Beendigung des Ermittlungsverfahrens, bevor unappetittliche Details ans Tageslicht befördert wurden.  Read the rest of this entry »

Heute hat die FDP ihre Sozialdemokratisierung beschlossen. Das Appeasement ans sozialdemokratische Establishment ist mit dem absurden Mindestlohn-Beschluss vollständig vollzogen. Die Partei hat ihr Recht als liberales Korrektiv vollständig verwirkt. Da wirkt es geradezu rührend, wie Frank Schäffler und Holger Krahmer in der FAS die Vision einer liberalen FDP entwickeln. Dabei klafft schon jetzt eine Schlucht zwischen dem im Wahlkampf 2009 proklamierten Aufbruch und dem Zusammenbruch in den Koalitionsverhandlungen im Oktober gleichen Jahres, als man nicht mal die Eier hatte, das FInanzministerium zu übernehmen. Die Partei ist verloren. Selbst wenn sie ins nächste Parlament kommt. Und das liegt am Personal. Read the rest of this entry »

Daniel Bahr, Gesundheitsminister und Mitglied des FDP-Bundesvorstandes, ließ gestern folgendes zur Zypern-Rettung verlauten:

 Deutschland sei deswegen so erfolgreich, “weil wir wissen, dass man nur das Geld ausgeben kann, was vorher erwirtschaftet wurde.” Zypern habe sich offenbar auf die Sicherheit des Euros verlassen wollen, “ohne selbst etwas dafür zu tun. Das kann nicht funktionieren”.

Diese Aussagen sind in zweierlei Hinsicht bemerkenswert:

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