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Zum dritten Mal in 100 Jahren haben die Deutschen kapituliert. Diesmal schuldlos. Heute haben Angela Merkel und gestern Wolfgang Schäuble erklärt, die Staatsfinanzierung mit der Notenpresse der EZB sei rechtens. Die Kapitulation ist vollständig und bedingungslos. Denn für jede angekaufte griechische, portugiesische, italienische und bald auch französische Staatsanleihe leistet der Deutsche am Ende Reparationsleistungen in Höhe von theoretisch 27%, praktisch aber nahe 100, weil uns zuletzt auch noch die Franzosen auf die Füsse fallen werden. Dann ist die Rache für das Wirtschaftswunder perfekt. Read the rest of this entry »
Zumindest im Falle Mario Draghis wundert es mich nicht weiter, dass auch er aussieht wie ein Gangster aus der Serie Sopranos.
Alan Greenspan, der Herr der Blasen, war sich sicher: Um die Konjunktur anzukurbeln, könne man die Geldmenge ausweiten, solange die Verbraucherpreise nicht zu stark steigen. Und schuf eben eine Blase nach der anderen. Auch heute ist die asymmetrische Inflation längst auf dem Vormarsch. Der Warenkorb, der die Preissteigerungsrate bei rund 2% hält, ist längst nicht das, was er vorgibt: Repräsentativ. Read the rest of this entry »
Der Mann, der Krise kann (FAZ), soll Chefvolkswirt der Europäischen Zentral-Bad-Bank werden. Qualifiziert dazu ist er, denn er hat als Aufsichtsrat schon die Pleite der IKB begleitet. Dort wusste er von einer Kreditlinie an die Off-Shore Zweckgesellschaft Rhineland über 8,1 Mrd. € bei einem Eigenkapital der IKB von 1,4 Mrd. €,. Einen Krisenbericht der Bankenaufsicht BaFin über die HRE lag ein halbes Jahr unbearbeitet auf seinem Schreibtisch. Hätte er früher halt geschrieen, hätte man die Bank deutlich billiger vom Eis gekriegt. Bei zusammen mindestens 105 Mrd. € Schaden, in die der Mann als Aufsichtsrat involviert war, ist es schon fast eine Petitesse, dass unter dem Aufsichtsrat Asmussen von der KfW 300 Mio. € an die gerade pleite gehenden Lehman Brothers überwiesen wurden. Read the rest of this entry »
Denn da haben wir das hier und später hier festgestellt. Grund sind die falschen Anreize, die die Staaten gegenüber den Banken und Investoren gesetzt haben. Das war hier schon am 18. November zu lesen. Nun sind alle ganz überrascht, dass das Geschäftsmodell sich fortsetzt. Diesmal macht es die italienische Bananenrepublik den Anlegern leicht, einen Vorwand dafür zu finden, die Zinsen für italienische Staatsanleihen in die Höhe zu treiben, um sie irgendwann an den Rettungsschirm zu verkaufen. Und schon gerät das politische Establishment in Aufruhr, der nächste Krisengipfel steht an und die EZB fordert die Erhöhung des Rettungsschirms, um die Fiktion aufrecht zu erhalten, sie sei nicht pleite.





