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Alan Greenspan, der Herr der Blasen, war sich sicher: Um die Konjunktur anzukurbeln, könne man die Geldmenge ausweiten, solange die Verbraucherpreise nicht zu stark steigen. Und schuf eben eine Blase nach der anderen. Auch heute ist die asymmetrische Inflation längst auf dem Vormarsch. Der Warenkorb, der die Preissteigerungsrate bei rund 2% hält, ist längst nicht das, was er vorgibt: Repräsentativ.  Read the rest of this entry »

Je näher das Ende des Mitgliederentscheides wird, desto merkwürdiger wird die Parteispitze. Jetzt sorgt sich Jung-Gesundheitsminister Bahr in der WELT um seine Pfründe und sieht bei Annahme des Mitgliederentscheides die Koalition in Gefahr. Viele Unterstützer Frank Schäfflers wollten eine andere FDP. Eins ist aber sicher: Diese FDP will so auch keiner mehr. Read the rest of this entry »

Die Gespenster von Finanzmarktregulierung und Transaktionssteuer geistern durch Europa. Ersteres suggeriert, dass der Staat über mehr Wissen verfügen würde als alle Marktteilnehmer zusammen. Was natürlich vollständiger Quatsch ist. Und letzteres soll Geld in die Staatskasse spülen. Tut es aber auch nicht. Weil Regulierung und Steuer ein einziges Standortförderprogramm sind. Für Singapur und Hongkong. Nicht für Frankfurt oder London. Und weil der britische Premier das weiss, verhindert er es. Ihm sei gedankt.

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Und gießen Öl hinein. Die Euphorie an den Börsen wird schnell dem Kater weichen. Doch dann ist das Geld verpufft und entweder wird durch Inflation saniert oder aber die Schulden müssen zurück gezahlt werden. Und schon wieder setzt die Intervention einen falschen Anreiz: Die Börsenwerte steigen, weil das ohnehin vorhandene Geld in die Aktienmärkte fließt. Die sind zwar volatil, haben aber den Vorteil, Inflationssicher zu sein – Nach der Inflation haben die Aktien noch einen Wert, das Papiergeld nicht.

Die Banken müssen sich endlich wieder an einen Tisch setzen und Geschäfte miteinander machen. Solange aber die panischen Notenbänker sich jedesmal wieder erpressen lassen und die Geldschleusen mit der Notenpresse öffnen, werden sie das lassen.  Read the rest of this entry »

Für die Deutschen war die Währungsunion ein Geschäft. Bis zu seiner Einführung hatte die deutsche Industrie immer dann, wenn sie neue Produktivitätsfortschritte erzielte, damit zu kämpfen, dass die italienische oder französische Konkurrenz trotzdem wieder um 10, 20% billiger wurde. Die Notenbank hattte Lira und Francs einfach abgewertet. Das machte auch den Urlaub dort billiger und verschaffte dem Tourismus einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den teuereren deutschen Herbergen. Seit dem Euro ist das anders. Read the rest of this entry »

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