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Hartz IV Empfänger sind nicht ausreichend energieeffizient. Sie haben es gerne warm und halten sich zudem den ganzen Tag in der Wohnung auf, statt sie zu verlassen und zur Arbeit zu gehen. Zudem leben sie zu oft in unrenovierten DDR-Plattenbauten, die zwar mit Fernwärme geheizt werden können. Aber ihr Umlaufsystem lässt keine Regulierung zu. Read the rest of this entry »
Treue Leser wissen, dass wir auf diesem Blog das Voranschreiten des großen Energiewendesprungs nach vorn von Anfang an mit unerschütterlicher Zuversicht begleitet haben. Nach und nach treten jetzt die Voraussagen, die wir und andere kritische Geister getroffen haben, ein: Einkommensschwache Bürger können sich den durch staatliche Subventions- und Interventionspolitik verteuerten Strom nicht mehr so richtig leisten. Told you so.
Muttis Liebling ist raus und die deutschen Qualitätsmedien wissen auch warum: Weil Merkel eine Terminatorin mit „Maschinenherz“ ist, so sieht das zumindest der wie immer völlig faktenbefreite Leitartikel von Heribert Fürchtegott Prantl. Der Spiegel und die ZEIT berichten uns von Unmut über die Patzer im NRW-Wahlkampf und Streit mit der Kanzlerin und dem Polterbayern Seehofer. Dass Merkel selbst die Energiewende für den Rauswurf Röttgens als Umweltminister angeführt hat ist den Medienschaffenden zwar nicht entgangen, aber mehr als die offizielle Linie nachzuplappern – Röttgen ist jetzt eine „lame duck“ und kann diese historische Aufgabe daher nicht mehr optimal erfüllen – bringen sie nicht zustande.
Bei der Errichtung eines Windparks vor der ostfriesischen Küste sind unlängst ein schwedischer Taucher und ein polnischer Arbeiter ertrunken. Wie die Todesopfer im japanischen Atomkraftwerk Fukushima, die v o r der Havarie durch den Tsunami getötet wurden. Würde man mit der gleichen Rigorosität handeln wie letztes Jahr, müsste der Ausstieg aus der Windkraft sofort begonnen werden. Read the rest of this entry »
Wer wissen will wohin die Reise in Sachen erneuerbare Energien geht, der sollte sich diesen Text von der Homepage des Ministeriums für Bildung und Forschung zu Gemüte führen. Darin erläutert Dr. Jens Kube im Technokratensprech des Social-Engineers den Weg in die atomkraftfreie Zone über den Umweg der „Smart grids“, der intelligenten Stromnetze. Diese werden nötig, weil zwar Fukushima überall ist, Wind und Sonne aber nicht selten durch Abwesenheit glänzen. Und wie jeder Planwirtschaftler weiß, wenn es mit dem Angebot partout nicht klappen will, dann muss eben „an der Bedarfsseite geregelt werden“: Read the rest of this entry »
Schlechte Nachrichten: Der große Ökostrom-Sprung nach vorne stößt mancherorts auf konterrevolutionären Widerstand. Anlässlich des dringend nötigen Ausbaus des Energienetzes formieren sich fernab der ökologisch korrekten Großstädte immer mehr Nimbies (NIMBY = Not in my Backyard), die jedem Bauprojekt vor ihrer Haustüre mit Stuttgart-21-artigen Happenings drohen. Der gemeine Nimby findet Ökostrom, Atomausstieg und Klimaschutz zwar ebenso wichtig und richtig wie alle anderen Wutbürger dieser Nation auch, fürchtet aber angesichts von Pumpspeicherkraftwerken und Überlandleitungen um die Schönheit seiner meist ländlichen Heimat, derselben Heimat wohlgemerkt, die gestern noch von schmelzenden Polkappen und verstrahlten Fischstäbchen bedroht war. Read the rest of this entry »
Die Energiewende wird teuer, sie wird Verzicht erfordern, sie wird das Leben für so manchen Verbraucher, Konzern und Bürgermeister unbequem und anstrengend machen. Kommt der Umstieg auf erneuerbare Energien mit der jetzt erwünschten Macht, wird er das Land, seine Wirtschaft, die Gesellschaft verändern. Genau darin aber liegt auch eine Chance: eine Chance auf mehr Demokratie.
So stimmt uns Alexandra Borchardt vom Neuen Süddeutschland auf die Energiewende ein. Dass die grüne Revolution von uns allen Opfer verlangen wird, die wir im Namen von Frieden und Ökosozialismus selbstverständlich gerne erbringen werden, ist mittlerweile auch dem letzten durch Staatsfunk und Fernsehen desinformierten Bewohner des bundesdeutschen Tals der Ahnungslosen klar. Doch worin genau liegen die Chancen dieser Entwicklung? In der Planwirtschaft natürlich! Denn „ohne einen nationalen Plan darüber, wo Energie erzeugt und wie sie verteilt werden muss, wird nichts vorangehen“. Read the rest of this entry »





