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Vor ein paar Tagen war auf SPON ein verwirrtes Pamphlet „für mehr öffentliche Empörung“ zu lesen. Claudia Langer, ihres Zeichens Nutznießerin des öko-industriellen Komplexes, beklagte darin alles, was es zu beklagen gibt und noch viel mehr: Klimawandel, Schuldenkrise, Nazis, Hungersnöte – mit einem Wort die üblichen Verdächtigen. Read the rest of this entry »

Das von linker Seite gepflegte Geschäftsmodell der Empörungsindustrie wird mittlerweile erfolgreich von rechten Zeitgenossen kopiert. Unlängst erwischte es Mely Kiyak, Kolumnistin im Dienste der DuMont-Presse, nachdem sie den  Berufsprovokateur Thilo Sarrazin als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ bezeichnet hatte und damit beim allseits beliebten Sarrazin-Bashing-Niveaulimbo mächtig vorlegte. Es hagelte Anzeigen von ominösen rechtspopulistischen Vereinigungen und wütende Artikel rechter Blogger. Read the rest of this entry »

Als ich dieses hässliche Plakat  zum ersten Mal sah hatte ich ehrlich gesagt gehofft, dass es deswegen noch knallen würde. Zwar bin ich als überzeugt Liberale dafür, dass Schauspieler das Recht haben sich Schuhcreme ins Gesicht zu schmieren oder –  im Falle Didi „Palim, Palim“ Hallervordens  –  ihre faltige Visage überlebensgroß in Berliner Bahnhöfen auszuhängen. Aber es wäre dann doch ganz schön wenn ihnen jemand sagt, wie dämlich das ist. Ich muss zugeben, mittlerweile bereue ich meinen frommen Wunsch ein bisschen.  Read the rest of this entry »

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