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Ein Witz besagt, dass die oberste Regel der deutschen Nahost-Berichterstattung  “Israel ist schuld” lautet. Regel Nummer zwei hingegen legt fest: Falls Israel einmal nicht schuld sein sollte, tritt automatisch Regel Nummer eins in Kraft. Ulrike Putz demonstriert heute auf SPON mit einem Bericht über die Untersuchungen zu Mavi Marmara Affäre eindrucksvoll, dass dieser Scherz alt, aber nicht überholt ist. Unter der Überschrift “Netanjahu und die Schuld der Anderen” lässt uns die Qualitätsjournalistin wissen, dass der israelische Premierminister “von persönlicher Schuld an Blutbad” nicht wissen wollte.  Da setzt wohl jemand auf das schwache Gedächtnis der Leser. Read the rest of this entry »

Der Guardian, als absolut unreputable Quelle in Sachen Israel hinlänglich bekannt, veröffentlichte vorgestern einen Artikel, der aus ein paar kryptischen Dokumenten die Behauptung konstruiert, Israel habe in den 70ern Atomwaffen an Südafrika verkauft. Ob das stimmt weiß ich nicht, Kenner bezweifeln es. Dass die deutsche Presse sich auf diese Meldung gestürzt hat überrascht nicht, Antizionismus geht bekanntlich immer. Die ganze Sache ist also eher langweilig  könnte man meinen. Tatsächlich lohnt eine genauere Betrachtung, denn wie es so schön heißt, wenn man mit einem Finger auf andere zeigt, dann weisen mindestend drei auf einen selbst zurück. Read the rest of this entry »

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