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Wie der Zufall es will bin ich gestern auf eine Dokumentation über die Verfolgung von “Gammlern” in der DDR gestoßen. So bezeichneten offizielle Stellen jugendliche Beat-Fans. Für das “Je, je, je” aus dem Westen hatten die spießigen SED-Funktionäre naturgemäß gar nichts übrig. Die Rolling Stones waren beim Regime besonders gefürchtet, da ihre Musik als “aufwieglerisch” galt. Die Doku erzählt die Geschichte eines skurrilen Gerüchts: Am 7. Oktober 1969, dem zwanzigsten Geburtstag der DDR, sollten die Rolling Stones angeblich auf dem Springerhochhaus auftreten und von da aus die Zone beschallen. Tausende “Gammler” glaubten das und machten sich nach Ostberlin auf, um ihren Idolen nahe zu sein. Einige bezahlten ihre jugendliche Naivität mit mehrjährigen Gefängnisaufenthalten.

Nicht nur Cem Özdemir, sondern vor allem seine Kollegin Claudia Roth und alle die anderen ergrauten Wessirevoluzzer, die jedem der nicht bei Drei auf den Bäumen ist von ihrer vermeintlich rebellischen Jugend erzählen, sollten angesichts solcher Geschichten einfach mal den Mund halten.

der ehemalige Generalsekretär der SED und Vorsitzende des Staatsrates Egon Krenz hat seinem unmittelbaren Nachfolger Gregor Gysi einen Persilschein ausgestellt. Das wiegt schwer, schließlich hat letzterer ihn ja auch noch aus der Partei, die dann schon SED/PDS hieß, schmeißen lassen. Krenz dürfte also eigentlich keinen Grund haben, Gysi in Schutz zu nehmen. 

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Das menschliche Antlitz des Sozialismus ist in der Bredouille. Während jedem ostdeutschen Lageristen im Staatsdienst wegen Aktivitäten als Stasi-IM die Entlassung droht, geriert sich Gregor Gysi seit Jahrzehnten wahlweise auf den vorderen Bänken des Bundestages oder auf den bequemen Sesseln des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wo er gerne den Rächer der Enterbten gibt.  Read the rest of this entry »

Wer wissen will wohin die Reise in Sachen erneuerbare Energien geht, der sollte sich diesen Text von der Homepage des Ministeriums für Bildung und Forschung zu Gemüte führen. Darin erläutert Dr. Jens Kube im Technokratensprech des Social-Engineers den Weg in die atomkraftfreie Zone über den Umweg der „Smart grids“, der intelligenten Stromnetze. Diese werden nötig, weil zwar Fukushima überall ist, Wind und Sonne aber nicht selten durch Abwesenheit glänzen. Und wie jeder Planwirtschaftler weiß,  wenn es mit dem Angebot partout nicht klappen will, dann muss eben „an der Bedarfsseite geregelt werden“: Read the rest of this entry »

Gut, dass sie tot ist.

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