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Claudia Roth Fukushima screenshot2Update: Christian Reinboth kommentiert diesen Vorfall und die verunglückte Tagesschauberichterstattung auf Scienceblogs (Link repariert)

Update 2: Fukushima mahnt, jetzt auch mit Jürgen Trittin “19.000 Menschen starben bei Tsunami und Reaktorkatastrophe” (ab 0:26)

Claudia Roth kämpft unerschrocken gegen Sexismus in seinen perfidesten Formen, zum Beispiel Dirndlkomplimente.

Deswegen geht ihr High-Five mit dem Massenmörder Ali Rheza Sheikh Attar, der einen Staat repräsentiert in dem Frauen entrechtet und Homosexuelle hingerichtet werden, schon in Ordnung. So sieht das wohl auch Reinhard Büttikofer der erleichtert feststellt, dass die Claudi ja wenigstens nicht Benjamin Netanjahu umarmt hat. Also alles nur halb so wild.

Claudia Roth muss man weder mögen noch verstehen, und ehrlich gesagt fiele mir beides auch sehr schwer.

Trotzdem ist mir die schrille Gefühlduselnudel mit dem Betroffenheitskomplex sympathischer als „Darth Vader und Mutter Theresa“, das neue Spitzenteam der Grünen. Bei den erratischen Auftritten „der Claudi“, die nicht umsonst Dramaturgin gelernt hat, schwang immer ein Hauch von Pippi-Langstrumpf-Anarchie mit. Vom rechtsstaatvergessenen Kommunisten Trittin und der frommen Verzichtspredigerin Göring-Eckhard sind solche Impulse eher nicht zu erwarten.

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Die Deutschen sind weltweit für zweierlei bekannt: Ihre Ingenieurskünste und das „Dritte Reich“. Unsere Politiker und Zivilgesellschaftsfunktionäre verstehen sich meisterhaft darauf im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit diese beiden deutschen Spezialitäten zu kombinieren. Daher tun sie nichts lieber als „Brücken zu bauen“ und „Mauern einzureißen“, was belegen soll, wie sehr wir aus unserer Geschichte gelernt haben. Seltsamerweise führen diese Brücken meistens schnurstracks zu den übelsten Diktaturen, die unser Planet zu bieten hat. Deswegen verbinden uns unzählige kulturelle und wirtschaftlichen Brücken mit dem Iran, der neben einem brutalen Unterdrückungsapparat auch noch einen wahnsinnigen Präsidenten vorweisen kann, der Israel vernichten will. Ein anderes Land, dem es gelungen ist sich Dank Atombombe, Gulag und Führerkult für eines unserer beliebten Brückenbauprojekte zu qualifizieren, ist Nordkorea. Read the rest of this entry »

Man kennt sie ja, die lieben Grünen, die immer ganz vorne mit dabei sind, wenn es einen Unmenschen irgendwo auf der Welt zu verteidigen gibt. Ob Onkel Saddam Hussein, den die Friedensgrünen 2003 gegen die bösen Amis schützen wollten, ob die Kinderschänder in Teheran, denen verschleierte Versionen der Damen Vollmer und Roth schön brav die Aufwartung machen, die Grünen wussten, bei wem sie sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen durften. Umso besser, dass im Fall Husni Mubarak schon klar ist, dass er aus dem letzten Loch pfeift und die größte Frage für ihn nur noch darin besteht, ob er seinen Lebensabend am Starnberger See oder am schönen Zingster Bodden verbringen möchte. Read the rest of this entry »

Claudia bei den MullahsDie Grünen haben Übung darin, ihre Fahne nach dem Wind zu drehen. Kürzlich weilte Frontfrau Claudia Roth in Teheran, verschleierte sich artig und warnte vor einem falschen Umgang mit dem Iran. Jetzt soll der Papst im Bundestag reden und wer fängt an, sich zum Religionskritiker aufzuspielen? Richtig, die grüne Fraktion im Parlament. Ausgerechnet Volker Beck, der sich offenbar wenig daran störte, dass Roth sich bei den iranischen Klerikalfaschisten einschleimen musste, meint nun:

“Im Sinne der religiösen Vielfalt” stelle sich die Frage, welche anderen Religionsgemeinschaften eingeladen werden müssten, vor dem Parlament zu sprechen.

Ja, klar. Wenn Benni im Reichstag auftreten darf, muss Khomeini das auch dürfen. Oder vielleicht der Saudi-Arabische Großmufti? Oder wie wäre es mit Wanderprediger Pierre Vogel? Die regelmäßigen Hinrichtungen im Iran ignorieren die Grünen konsequent, aber wenn der Papst kommt, dann spielen sie Aufklärung, Äquidistanz und Gleichberechtigung. Eine wirklich mutige Partei.

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