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Aufgrund seiner Schreibe kann bei Stefan Kornelius’ Kommentar zu den Angriffen auf amerikanische Botschaften angenommen werden, dass er ihn nach ein paar Gläsern feinsten Rotweins geschrieben hat. Aber da Betrunkene und Kinder meistens die Wahrheit sagen, dürfen wir davon ausgehen, dass der Henri-Nannen-Kader genau das aufgeschrieben hat, wovon er felsenfest überzeugt ist. Und das klingt dann so:

“Es ist müßig, hier nach Tätern und Opfern zu unterscheiden. Diesmal ging die Provokation von amerikanischen Extremisten aus, islamistische Fanatiker haben sie angenommen und nicht minder radikal zurückgezahlt.”

Die Tatsache, dass die Opfer in diesem Fall ganz eindeutig der amerikanische Botschafter in Libyen Chris Stevens und seine Mitarbeiter sind, ist Kornelius egal. Für ihn sind die aufgepeitschten Massen auf den Straßen der muslimischen Welt die Opfer eines gefährlichen Regisseurs und eines gefährlichen Films, für den sich keine Sau interessiert, der jetzt aber als große Gefahr des Weltfriedens dargestellt wird. Ein Film ist für Herrn Kornelius also nicht nur völlig gleichwertig mit Mord und Totschlag, für ihn ist er auch die unvermeidbare Konsequenz und vor allem eine ausreichende Entschuldigung für solche Taten.

Wenn Kornelius diese gleichen Maßstäbe an den Massenmörder Breivik anlegte, dann wäre dieser ein Opfer seiner Opfer und trägt keine Schuld an seinen Taten.

In einem mit “Anti-Islam-Film, eine kaum zu ertragende Billigproduktion” überschriebenen und mit  “jay” unterschriebenem Artikel nimmt sich die Welt auf ihrer Internetseite der Frage an, wer denn nun eigentlich für den Mord an Botschafter Chris Stevens und drei seiner Mitarbeiter verantwortlich ist. Die Frage scheint aber bereits mit der Überschrift geklärt zu sein – ein obskurer Film hat den amerikanischen Botschafter in Libyen offenbar ermordet. Read the rest of this entry »

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